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Südwestrundfunk (SWR) Planspiel Atomkrieg Zweiteilige SWR-Dokumentation über den Kalten Krieg am 3. u. 10.9. im Ersten
Zeitzeuge Erhard Eppler in "SWR1 Leute" am 3.9.

    Baden-Baden (ots) - Auch heute, zwanzig Jahre nach Ende des Kalten Kriegs, lagern noch immer Atomwaffen im Westen Deutschlands. Mehrmals stand die Welt im 20. Jahrhun-dert am Rand eines Atomkrieges. Wie groß die Gefahr tatsächlich war, zeigt die zweiteilige SWR-Dokumentation "Planspiel Atomkrieg" am 3. und 10. September 2008, jeweils um 23.30 Uhr im Ersten. Die Dokumentation beleuchtet aus neuer Sicht die Entwicklung der Abschreckungspolitik nach dem Zweiten Weltkrieg von den Fünfzigern bis in die neunziger Jahre: von "Adenauers Kampf um die Bom-be", so der Titel des ersten Teils der Dokumentation, bis zum "Raketenpoker um die Nachrüstung". Die Autoren Thomas Fischer (Teil 1) und Gabriele Trost (Teil 2) zeigen, dass auch Deutschland in den politisch-militärischen Planspielen möglicher Schauplatz eines Nuklearkriegs war.

    Der Zweiteiler präsentiert neue Dokumente, Filme und Fotos. Er lässt Experten und Zeitzeugen zu Wort kommen, darunter den früheren sowjetischen Botschafter in der Bundesrepublik, Valentin Falin, den früheren Verteidigungsminister Dr. Hans Apel und den SPD-Politiker Erhard Eppler, einen der Köpfe der Friedensbewegung. Eppler ist auch Gast  in der Hörfunksendung "SWR1 Leute" am 3. September ab 10.05 Uhr. In der Sendung erzählt er u. a., wie gefährlich die damalige Abschreckungspolitik aus seiner Sicht war.

    Sendetermine: "Planspiel Atomkrieg". Zweiteilige SWR-Dokumentation Teil eins: "Adenauers Kampf um die Bombe", 3. September, 23.30 Uhr im Ersten Teil zwei: "Raketenpoker um die Nachrüstung", 10. September, 23.30 Uhr im Ersten

    Gespräch mit dem SPD-Politiker und Zeitzeugen Erhard Eppler, 3. September, 10.05 Uhr in "SWR1 Leute"

    Das SWR Fernsehen zeigt beide Teile von "Planspiel Atomkrieg" direkt nacheinander am 2. Oktober um 22.55 Uhr (Teil 1) und um 23.40 Uhr (Teil 2).

    Zur Anforderung von Rezensions-DVDs und bei Fragen wenden Sie sich bitte an Inken-Dürten Schreyer, T. 07221/929-3857, E-Mail: inken-duerten.schreyer@swr.de

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