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Südwestrundfunk (SWR) Erfolgreiche Halbzeit bei den Schwetzinger Festspielen 2008

    Baden-Baden (ots) - Schwetzingen. Festspielleiter Bernhard Hermann und Geschäftsführer Peter Stieber sind mit dem bisherigen Verlauf der Schwetzinger Festspiele 2008 hochzufrieden. SWR-Hörfunkdirektor Bernhard Hermann: "Die künstlerischen Leistungen sind großartig, der Publikumszuspruch ist sensationell und auch das Wetter war diesmal von Beginn an auf unserer Seite, so kann es weitergehen". Auch in der zweiten Festspielhälfte steht Hochkarätiges und Herzergreifendes auf dem Programm. Aufzeichnungen zahlreicher Konzerte sind zu hören in SWR2 und zu sehen im SWR Fernsehen und in 3sat.

    Ein  Programmschwerpunkt in der zweiten Hälfte ist der Zyklus "Haydn und die Tschechische Schule". Das Hagen Quartett stellt dabei eine weniger bekannte, aber außerordentlich reizvolle Linie der Streichquartett-Geschichte vor (Teil zwei und drei heute, 23. und morgen, 24. Mai; Sendung am 15. Juni im SWR Fernsehen, am 28. Juni in 3sat und am 5. Juli in SWR2). Auch das thematisch zentrale Ereignis der Schwetzinger Festspiele 2008 steht noch aus. Die musikalische "Schönheit als Abenteuer der Wahrnehmung" - übrigens als Motto des gesamten Festspielprogramms zu verstehen - wird in einer fünfteiligen Reihe aus Konzerten, Gesprächen und Filmen von keinem geringeren als Helmut Lachenmann vorgestellt (29. bis 31. Mai). Die Streichquartett-Reihe "Aus der Neuen Welt" hat erfolgreich begonnen, unter anderem mit einem Überraschungserfolg des Daedalus Quartets. Ihren Höhepunkt findet das Projekt in der diesmal "amerikanischen" Langen Nacht im Rokokotheater am 7. Juni. Die Abende "Viola & Co." mit Bratschengöttern wie Tabea Zimmermann und Antoine Tamestit setzen sich ebenfalls fort. Lautenmusik in der Orangerie, skurrile "Nightmare Music" im Lapidarium, fantastische Solisten und Ensembles der Vokal- und Instrumentalmusik von Ian Bostridge bis zum Hilliard Ensemble versprechen eine glänzende Fortführung der höchst erfolgreichen Halbzeitbilanz.

    Vor vier Wochen hat die 57. Festspielsaison mit einem grandiosen Auftakt begonnen: Die festliche Premiere des "Niobe"-Operndoppels am 25. April wurde zum "Abend der großen Stimmen". Die Süddeutsche Zeitung bilanzierte:  "Das "bunte Bühnentreiben" und "schillernde Orchester-getümmel" in der Barockoper von Agostino Steffani fand im Musikdrama von Adriana Hölszky - einem  "unentrinnbaren Horror-Raum" des Gesangs - sein faszinierend-fremdartiges Spiegelbild."

    Die Schwetzinger Wiederentdeckung und das Auftragswerk, 2008 erstmals miteinander vereint,  spannten so zu Beginn der Festspiele einen historisch wie musikalisch atemberaubenden Bogen. In gleicher Weise faszinierend setzten sich die Festspiele seither fort. Glänzende Jungpianisten und Weltstars wie Magdalena Kozená und Christoph Prégardien rissen das Publikum zu Begeisterungsstürmen hin. Im Speyerer Dom erklang Monteverdis Marienvesper in einer perfekten Interpretation. Der erste thematische Schwerpunkt bot Klavierkunst vom Feinsten: An drei Abenden der zweiten Festspielwoche präsentierte sich dem Publikum eine erlesene Duokonstellation. An zwei Flügeln und vierhändig bewiesen Tal-Groethuysen, Grau Schumacher und Genova & Dimitrov die vielfältigen musikalischen Möglichkeiten des "Klaviers im Doppelpack". Die junge europäische Musik-Elite feierte den 100. Geburtstag von Olivier Messiaen kammermusikalisch. Nach dem großen Publikumserfolg einer ganzen Live-Sendewoche von SWR2, folgte am 16. Mai der berührende Abschied von Alfred Brendel: Er gab seinen letzten Schwetzinger Klavierabend im restlos ausverkauften Rokokotheater.

    Karten für die Konzerte gibt es beim SWR-Ticketservice unter Tel.: 07221/300 500

    Eine Übersicht über die Sendungen in SWR2, im SWR Fernsehen und in 3sat finden Sie unter www.swr.de/presseservice.

    Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Wolfgang Utz, Telefon 07221/929-2785.

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