SWR - Südwestrundfunk

Südwestrundfunk (SWR) Programmhinweise von Samstag, 17.05.08 (Woche 21) bis Dienstag, 24.06.08 (Woche 26)

    Baden-Baden (ots) - Samstag, 17. Mai 2008 (Woche 21)/16.05.2008

    22.20 Frank Elstner: Menschen der Woche

    Herbert Herrmann und Nora von Collande Sie zählen zum erfolgreichsten Paar der Boulevard-Bühne - aber auch im wahren Leben sind sie "Das glückliche Paar". Die beiden Schauspieler haben im September in Hamburg Premiere mit "Vier linke Hände".

    Joachim Fuchsberger Gerade wurde er in der Wiener Hofburg nicht nur minutenlang mit Standing Ovations gefeiert, sondern auch mit einer "Platin-Romy" für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Der Geehrte nahm es gelassen: "Alle meine Kollegen hier haben ihre Romys für herausragende Leistungen erhalten. Ich hingegen brauchte nur zu überleben."

    Thomas Fuchsberger Thomas Fuchsberger erkrankte im Alter von 20 Jahren an Diabetes Typ I. Trotzdem startete der Sohn von Joachim Fuchsberger eine Karriere als Musiker und Komponist. Seine Krankheit hält ihn nicht davon ab, um die ganze Welt zu reisen.

    Dr. Heinrich Schoeneich Am 2. und 3. Mai zog der Zyklon "Nargis" über Burma hinweg. Nach Einschätzung des Roten Kreuzes könnte die Zahl der Todesopfer bis auf 128.000 steigen. Das Land befindet sich im Ausnahmezustand. Der deutsche Arzt Dr. Heinrich Schoeneich hat den Wirbelsturm in Burma als Augenzeuge erlebt. Er war zu einem humanitären Einsatz vor Ort, operierte Menschen, die sonst kaum eine Chance auf medizinische Versorgung haben.

    Donnerstag, 22. Mai 2008 (Woche 21)/16.05.2008

    Geänderten Programmablauf für RP beachten!

    18.15 (VPS 18.13) Flutlicht extra Die Höllenfahrt der Roten Teufel Ein Film von Bernd Schmitt

    19.00 (VPS 18.14) Wo kein Hahn mehr kräht Rheinland-Pfalz kämpft um seine Dörfer Ein Film von Oliver Heinsch

     (bis 19.45 - weiter wie mitgeteilt)

    Samstag, 24. Mai 2008 (Woche 22)/16.05.2008

     Kabarett & Comedy 23.35 Aufgemerkt! Pelzig unterhält sich (1/3)

    Mit Frank Markus Barwasser alias Pelzig hat der SWR einen kabarettistisches Chamäleon adoptiert. Die Tarnung ist sein satirisches Programm: Als leicht depperter "Folklore Franke" tritt er auf, aber im biederen Gewand steckt ein gemeiner Geist - unter dem Cordhut von Pelzig wird blitzschnell kreuz und quer gedacht. Was kann einem schon dieser schlichte Mann im kleinen rotweißen Karo anhaben, fragen sich Pelzigs prominente Gäste, und schon haben sie eine veritable Unverschämtheit an der Backe. Sein fränkischer Dialekt ist die Knautschzone, die ihm auch gefährliche satirische Manöver gestattet. Mit rollendem fränkischen "r" und treuherzigem Augenaufschlag präsentiert, schlucken die Prominenten auch die unglaublichsten Gemeinheiten. Und antworten auch noch brav. Wer will dem Mann mit dem Herrentäschli schon etwas übel nehmen. Pelzig zeigt was Kabarett kann, wenn man's kann.

    Freitag, 30. Mai 2008 (Woche 22)/16.05.2008

    22.00 Nachtcafé Gäste bei Wieland Backes Herzinfarkt und Schlaganfall - Leben am seidenen Faden

    Termindruck, Stress, ein Leben gegen die Uhr - bis es zu spät ist. Mehr als eine halbe Million Deutsche erleiden jährlich einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall. Häufig mit tödlichen Folgen. Die Betroffenen ignorieren ernsthafte Warnsignale des Körpers, Mediziner deuten die Symptome falsch. Das Leben der Infarktpatienten hängt dann oft am seidenen Faden. Aber je schneller geholfen werden kann, desto größer ist die Chance auf eine umfassende Genesung. Die kann manchmal Jahre dauern und dabei die Familie stark belasten. Wie kann man sich vor Infarkten schützen? Welches sind die typischen Warnsignale? Wie hoch sind die Genesungschancen? Was können die Angehörigen tun?

    Die Gäste:

    Der Schauspieler Peer Augustinski hat vor zweieinhalb Jahren einen schweren Schlaganfall erlitten und ist seitdem halbseitig gelähmt und pflegebedürftig. In kleinen Schritten kämpft sich der 67-Jährige mühsam in sein altes Leben zurück, schwankt zwischen Hoffnung und Resignation. Seit vergangenem Jahr nimmt Augustinski an einem Forschungsprojekt der Uniklinik Tübingen teil, bei dem er lernt, lediglich mit der Kraft seiner Gedanken die gelähmten Körperteile wieder zu bewegen.

    Der Neurologe Prof. Christian Gerloff weiß, wie wichtig die schnelle Behandlung nach einem Schlaganfall oder Herzinfarkt ist. Da beide Erkrankungen immer noch zu den Haupttodesursachen in Deutschland gehören, macht sich der Direktor der Klinik für Neurologie am Hamburger Uniklinikum besonders in Sachen Nachsorge stark: "Time is brain" lautet das Motto, denn mit jeder Minute sinkt die Wahrscheinlichkeit drastisch, dass ein Patient die Klinik ohne bleibende Schäden verlässt.

    Sie war jung, schlank und gesund - Powerfrau Ulrike Menke passte ganz und gar nicht in das Raster des typischen Schlaganfall-Patienten. Die Immobilienmaklerin lief sechs Tage lang von Arzt zu Arzt, bis ihr endlich die richtige Diagnose gestellt wurde: Schlaganfall. Heute lebt die zweifache Mutter zwar fast beschwerdefrei, doch das Restrisiko bleibt: "Eine falsche Bewegung und die Arterie könnte wieder reißen."

    "Betriebsstörung" nennt Peter Huth das, was ihm widerfahren ist. Mit nur 33 Jahren erlitt der Chefredakteur eines Boulevardblatts einen Herzinfarkt, alle vorangegangen Alarmsignale hatte er ignoriert. Aber auch nach dem Schicksalsschlag lebte der Journalist uneinsichtig: Zigaretten, Termindruck und Leistungsstreben gehörten weiterhin zu seinem Alltag. "Es hat sechs Jahre gedauert, bis ich kapiert habe, dass mein Zustand damals lebensbedrohlich war."

    Der Psychokardiologe Prof. Jochen Jordan kennt die Verhaltensmuster von Herzinfarktpatienten nur zu gut. Der Leiter von Europas erster Klinik für Psychokardiologie in Bad Nauheim weiß, welchen immensen Einfluss die Psyche auf die Herzgesundheit hat: "Eine glückliche Partnerschaft senkt das Herzinfarktrisiko, eine Depression dagegen ist ein genauso fataler Risikofaktor wie das Rauchen."

    Kaum bekannt: Auch Kinder können Opfer eines Schlaganfalls werden. Mandy Henke war erst neun Jahre alt, als sich ihr Leben radikal veränderte. Nach einem Schlaganfall fiel das Mädchen ins Koma - als sie aufwachte, konnte sie weder sprechen,  noch sich bewegen. Mit Hilfe ihrer Mutter Cordula kämpfte sich Mandy durch und war auf dem besten Weg zurück in ein normales Leben - bis eine letzte Operation bei der heute 16-Jährigen fast alle Erfolge wieder zunichte machte.

    Sonntag, 8. Juni 2008 (Woche 24)/16.05.2008

    Nachgelieferte Gesprächsteilnehmer beachten!

    23.30 Wortwechsel Jacqueline Stuhler im Gespräch mit René Kollo (Opernsänger)

    An die Programmredaktionen Fernsehen

    Dienstag, 24. Juni 2008 (Woche 26)/16.05.2008

    Rollen und Darsteller beachten!

    00.00 Alles über meine Mutter (Todo sobre mi madre) Spielfilm E/F 1999 Regie: Pedro Almodóvar Rollen und Darsteller: Manuela Cecilia Roth Huma Rojo Marisa Paredes Nina Candela Pena Agrado Antonia San Juan Schwester Rosa Penelope Cruz Rosas Mutter Rosa Maria Sarda Lola Toni Canto Esteban Eloy Azorin und andere

    Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Georg Brandl, Tel. 07221/929-2285.

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