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Südwestrundfunk (SWR): 3sat und SÜDWEST zeigen im März Gwynedd, Carcasonne, Luxemburg und Marienburg: - "Schätze-der-Welt"-Sendungen wandeln auf den Spuren des Mittelalters

Baden-Baden (ots) - "Schätze-der-Welt"-Sendungen wandeln auf den Spuren des Mittelalters Die vom Südwestrundfunk in Baden-Baden produzierte Fernsehreihe "Schätze der Welt - Erbe der Menschheit" wird im März vier mittelalterliche Stätten in Europa vorstellen. Die in Zusammenarbeit mit der UNESCO produzierten Sendungen inszenieren im 16:9-Format die architektonischen und geschichtlichen Bedeutungen der Stätten des Weltkulturerbes. Jeweils sonntags um 21.00 Uhr auf 3sat und am darauffolgenden Samstag um 13.30 Uhr im Südwestfernsehen wandelt die Reihe auf den Spuren des Mittelalters. Am 5. März auf 3sat und am 11. März in SÜDWEST kommen die walisischen Burgen in Gwynedd in die Programme. Sie zeugen von den Eroberungen Edwards I. und sind damit Insignien der englischen Macht in Wales. Im Zeitraum von nur 30 Jahren entstanden vier Burgen. Aus Sicht des Kuriers König Edwards I. (1272-1307), der zwischen den einzelnen Burgen pendelte, den Bau überwachte und dem König darüber berichtete, führt der Film von Horst Brandenburg zu den Welterbestätten nach Harlech, Conwy, Cearfnarfon und Beaumaris. Die mittelalterliche Grenzfestung Carcassonne in Südfrankreich -am 12. März auf 3sat und am 18. März im Südwestfernsehen- wurde oft belagert und deshalb auch ständig ausgebaut. "Carcas sonne, Carcas läutet." Dies meldete der Knappe des Königs Karl der Große, als der nach einer erfolglosen Belagerung umkehren musste. Die Dame Carcas erzählt die Geschichte der Festungsstadt Carcassonne. Der Film von Josef Becker folgt ihren Berichten und den zahlreichen Besuchern, die nun das Welterbe der UNESCO belagern. Luxembourg ist am 19. März auf 3sat und am25. März im Südwestfernsehen an der Reihe. Es war vierhundert Jahre die größte Festung Europas, dabei immer wieder Spielball der verschiedenen europäischen Mächte. Seit dem 10. Jahrhundert bestimmten Burgunder, Spanier, Franzosen, Österreicher und Preußen die wechselvolle Geschichte der Stadt, denn Luxembourg lag an einer strategisch wichtigen Position in Europa. Mit seinem Film schildert Utz Kastenholz die Geschichte der Stadt. Als die Stadt im letzten Jahrhundert endlich ihre Souveränität wiedererlangte, zerstörte man die meisten Festungsanlagen - man machte sich wehrlos, um wertlos zu sein für fremde Militärs. Aber gerade diese Geschichte macht den Wert aus: heute gehören Festung und Teile der Altstadt zum Welterbe der UNESCO. An die Redaktionen Medien/Kultur/ Reise/Wochenende Die Großmeister des Deutschen Ordens hatten Marienburg als ihren Hauptsitz erwählt. Malbork im heutigen Polen war seit 1280 Konventsitz des Deutschen Ordens, im 14. und 15. Jahrhundert residierte hier der Großmeister. Der Film von Janusz Plonski am 26. März auf 3sat und am 1. April im Südwestfernsehen führt mit Anekdoten aus der Geschichte dieser Ritter durch die Burganlage. Die Burg mit Hoch- und Mittelschloss wurde immer wieder vergrößert. Beeindruckend in der Größe, ist sie auch im Detail interessant: Im Kapitelsaal findet man zwei unauffällige Öffnungen in der Wand. Durch diese drang von der benachbarten Marienkirche Orgelmusik, so dass keiner die Gespräche der Ordensritter belauschen konnte. Diesen Text sowie drei Fotos der Kathedrale Notre Dame aus dem 17. Jh. in Luxemburg, ein Motiv enger Gassen in Luxemburg und die Burganlage von Carcassonne in Download-Qualität finden Sie im Internet unter www.swr.de/presse/news/000301_1.html Allgemeine Informationen zu dieser Fernsehreihe auch unter www.schaetze-der-welt.de ots Originaltext: SWR Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Stephan Reich, Tel.: 07221/929-4233 oder Martin Ryan, Tel.: 07221/929-2285. Fax 07221 929-2013 Internet: pressestelle@swr-online.de Original-Content von: SWR - Südwestrundfunk, übermittelt durch news aktuell

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