SWR - Südwestrundfunk

Südwestrundfunk (SWR) Programmhinweise von Freitag, 28.03.08 (Woche 13) bis Freitag, 16.05.08 (Woche 20)

    Baden-Baden (ots) - Freitag, 28. März 2008 (Woche 13)/27.03.2008

    23.30 Nachtkultur Die Kultur-Illustrierte Moderation: Markus Brock

    unter anderem mit folgenden Themen: Der einarmige Kommissar - Edgar Selge zum 60. Geburtstag Der unsterbliche Held - Homer und der Mythos von Troia in Basel Der "liebe Gott der Musik" -  Eine Hommage an Herbert von Karajan Der umstrittene Chef -  Sean Rainbird und die Krise der Stuttgarter Staatsgalerie

    Sonntag, 30. März 2008 (Woche 14)/27.03.2008

    Titel beachten!

     Zum Tode von Richard Widmark: 14.00 Der Schatz des Gehenkten (The Law And Jake Wade) Spielfilm USA 1957 Regie: John Sturges

    Montag, 31. März 2008 (Woche 14)/27.03.2008

    Geänderten Programmablauf für RP beachten! (Programm BW und SR wie mitgeteilt)

    23.15 (VPS 23.14) Flutlicht extra VfL Osnabrück - 1. FC Kaiserslautern

    23.25 (VPS 23.15) Tote schweigen nicht Rechtsmediziner ermitteln

    00.40 (VPS 00.30) betrifft: Raus aus dem Käfig - Wohin mit Europas Affen?

    01.25 (VPS 01.15) Sag die Wahrheit (WH)

    01.55 (VPS 01.45) Brisant

    02.30 (VPS 02.15) SWR1 Leute night Uwe-Christian Arnold, stv. Vors. Dignitas Deutschland

    02.55 (VPS 02.15) SWR1 Leute night Fritz Roth, Bestatter + Trauerbegleiter

    03.25 (VPS 02.15) SWR1 Leute night Uwe-Christian Arnold, stv. Vors. Dignitas Deutschland

     (bis 03.30 - weiter wie mitgeteilt)

    Freitag, 11. April 2008 (Woche 15)/27.03.2008

    22.00 Nachtcafé Gäste bei Wieland Backes Frühlingsgefühle

    Die Kelten pflegten vor mehr als 2000 Jahren ein seltsam anmutendes Fruchtbarkeitsritual: Um dem Frühjahr auf die Sprünge zu helfen, beschliefen sie ihre Felder. Sex auf offener Flur gehört heute zwar nicht mehr zu den gängigen Bräuchen, dennoch sind uns viele Frühlingsgefühle erhalten geblieben: Explodiert die Natur in einem Meer aus Gerüchen und Farben, streben wir hinaus in die wärmende Sonne, lassen die Hüllen fallen und wollen die ganze Welt umarmen - es sei denn, wir gehören zur geplagten Gruppe der Frühjahrsmüden oder der Pollenallergiker. Welchen Einfluss hat der Lenz auf unser Befinden? Lösen sich Hormonstau und Gefühlsblockaden mit den ersten Sonnenstrahlen? Leben wir in der modernen Welt überhaupt noch mit der Natur und den Jahreszeiten - oder gar gegen sie?

    Die Gäste:

    Für Gräfin Bettina Bernadotte hat der Frühling längst begonnen. Wenn sich der Nebel am Bodensee lichtet, erstrahlt die Blumeninsel Mainau in ihrer farbigen Pracht - ein Paradies nicht nur für Gartenliebhaber. Über 1,2 Millionen Besucher kamen im vergangenen Jahr. "Die Mainau ist erfolgreich, wenn wir es schaffen, dass die Menschen entschleunigt von der Insel gehen."

    Mit einem Stereotyp räumt Dr. Ingelore Ebberfeld sofort auf: "Die Frühlingsdüfte verändern unseren Sexual-Hormonhaushalt nicht." Allerdings bemerkt die Kulturwissenschaftlerin einen Zusammenhang zwischen Sonne, weiblicher Mode und männlicher Balzbereitschaft: Denn die leicht(er)bekleidete Frau zeigt im Frühling mehr Haut und provoziert so den Flirttrieb des Mannes.

    Maggie Tapert weiß genau, was Frauen im Frühjahr wollen: Die selbsternannte sexuelle Hohepriesterin veranstaltet für ihre Kundinnen alljährlich einen Frühlingsstempel der Lust. Männer spielen hier nur ein Nebenrolle - als tantrische Liebesdiener, während sich die Frauen in Ritualen der Sinnlichkeit hingeben. "Ein Orgasmus ist der Höhepunkt der Spiritualität."

    Irgendwo im Wald zwischen Köln und Kassel liegt der Hof von Oliver Junker-Matthes und Familie. Weit und breit keine andere Menschenseele, Strom und fließend Wasser gibt es nicht. Mitten in der Natur nimmt der ehemalige Punk den Frühling besonders intensiv wahr: "Das erste, was mir auffällt im Wald, ist ein ganz besonderer Geruch, wenn der Saft in die Fichten schießt."

    Frühling? Natur? - damit kann Martyna Czarnowska nichts anfangen. Beim Gedanken an ein Leben fernab der Stadt stellen sich der Wienerin die Nackenhaare auf. So besucht die Großstadtpflanze lieber ein Kaffeehaus als auch nur einen kleinen Frühlingsausflug ins Grüne zu unternehmen: "Die Natur und ich leben ganz gut zusammen: Wir lassen uns in Ruhe."

    "Die Aufbruchstimmung der Natur im Frühling steckt uns an," weiß Susanne Fischer-Rizzi. Für sie bedeutet das: bewusst mit der Natur und den Jahreszeiten leben. So macht die Heilpraktikerin alljährlich im Frühjahr eine Kur mit Brennnesselsaft, um den Körper zu entschlacken. Beim Sammeln von Wildpflanzen in Wald und Flur tut sie außerdem etwas für ihr seelisches Wohlbefinden.

    Als Chronobiologe wirft Prof. Till Roenneberg einen Blick auf die innere Uhr des Menschen. Seine Untersuchungen zeigen, dass das Licht den größten Einfluss auf unseren Lebensrhythmus hat. Entsprechend empfindlich reagiert der Mensch auf die  Lichtveränderung im Frühjahr. "Im Winter stehen wir vor der Sonne auf, im Frühjahr dann nach der Sonne. Daraus entsteht ein Jetlag in uns."

    An der Bar:

    Es war Frühling, als sich Sylvia Leifheit und Gabriel Barylli im Zeichen der Mandelblüte auf Mallorca kennen und lieben lernten: "Ein Rausch von Rosé und Weiß, einfach überwältigend." Das strahlende Licht und die Blütenpracht sind für das Traumpaar zum Symbol geworden. Jedes Jahr im Frühling wollen die beiden Turteltäubchen in diesem märchenhaften Ambiente ihre Liebe wieder aufleben lassen.

    Montag, 12. Mai 2008 (Woche 20)/27.03.2008

    Nachgelieferten Titel für RP beachten!

    18.45 Landesschau Rheinland-Pfalz Gartenzauber

    Montag, 12. Mai 2008 (Woche 20)/27.03.2008

    Nachgelieferten Titel beachten!

    05.00 Landesschau Rheinland-Pfalz Gartenzauber (WH)

    Dienstag, 13. Mai 2008 (Woche 20)/27.03.2008

    Nachgelieferten Titel für RP beachten!

    12.00 Landesschau Rheinland-Pfalz Gartenzauber (WH von MO)

    Freitag, 16. Mai 2008 (Woche 20)/27.03.2008

    Nachgelieferten Untertitel für RP beachten!

    18.15 MENSCH LEUTE Die Polizei-Poeten Was sich Beamte von der Seele schreiben

    Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die SWR Pressestelle, Tel. 07221/929-2285.

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