SWR - Südwestrundfunk

Themenschwerpunkt im Februar auf 3sat und SÜDWEST: SWR zeigt Welterbestätten an der Seidenstraße

Baden-Baden (ots) - Der Südwestrundfunk(SWR) zeigt ab 6. Februar vier Wochen lang Welterbestätten an der Seidenstraße. Dieser Februar-Schwerpunkt der SWR-Fernsehreihe "Schätze der Welt" führt über das usbekische Buchara nach Persepolis, Isfahan und Istanbul. Jeweils sonntags um 21.00 Uhr laufen die 15-minütigen Kurzessays im Kulturkanal 3sat und am darauffolgenden Samstag um 13.30 Uhr im Südwestfernsehen (Start: 12. Februar). Die vier Filme aus der inzwischen 200 Sendungen umfassenden Reihe sind eine Reise in die Welt des Orients und eine Reise in die Zeit, als die Seidenstraße die Verbindung zwischen Europa und Asien war. Der Auftaktfilm über Buchara erzählt die Geschichte des Meisters Tohir, dessen blaue Kacheln das Bild der Stadt prägen. Mit Buchara und dem persischen Isfahan hat die UNESCO zwei Städte auf die Liste des Welterbes gesetzt, deren Erscheinungsbild vor allem durch die islamische Baukunst geprägt sind. Die Ruinen von Persepolis bieten einen Einblick in die Baukunst des persischen Kaiserreichs aus dem 6. Jahrhundert vor Christus. In den Bauwerken der Altstadt von Istanbul spiegelt sich die Architektur einer 2000-jährigen Geschichte zwischen zwei Kontinenten wider. Heute ist in Buchara der Islam erneut zur Säule des Lebens geworden: Die Einwohner gehen wieder in die Moscheen und leben nach den Geboten des Korans, wie zu den Zeiten, als Buchara ein wichtiges religiöses Zentrum war. "Leben im Zentrum der Macht" heißt der Film über Persepolis am13. Februar um 21.00 Uhr auf 3sat und am 19. Februar um 13.30 Uhr im Südwestfernsehen. Vom einstigen Zentrum des Persischen Großreiches stehen nur noch Ruinen, die als Welterbe unter dem Schutz der UNESCO stehen. Der Film schildert König Darius' Bestreben ab 520 vor Christus, in Persepolis die verschiedenen Kulturen seines Reiches zu vereinigen. In Isfahan sieht der SWR-Film den "Spiegel des Paradieses". Nach den Paradiesvorstellungen des Korans wollte Schah Abbas Isfahan am Ende des 16. Jahrhunderts umbauen. Das Stadtporträt am 20. Februar auf 3sat und am 26. Februar im Südwestfernsehen zeigt die paradiesische Symbolik der Gartengestaltung des Königspalastes. Auf dem Königsplatz stehen sich Moschee und Basar gegenüber. Denn Isfahan sollte auch ein großes Handelszentrum werden. Mit seiner 2000-jährigen Geschichte ist Istanbul Symbol für die Synthese verschiedener Kulturen. Die Stadt am Bosporus war als Byzanz Metropole der oströmischen Reichs und die Hauptstadt der Osmanen. Dort haben sich die unterschiedlichen Kulturen getroffen und das gegenseitig Befruchtende findet sich wieder in den Kultstätten wie dem Hippodrom, Stätten politischer Macht wie dem Topkapi Serail oder in der sakralen Architektur der Hagia Sophia. Istanbul schließt den Schwerpunkt über Stätten an der Seidenstrasse am 27. Februar auf 3sat und am 4. März im Südwestfernsehen. Im März führen diese Sendungen auf den "Spuren des Mittelalters ins walisische Gwynned, nach Carcassone in Südfrankreich und nach Luxemburg. Für April sind "Ort des Glaubens in Spanien" vorgesehen. Darunter Santiago de Compostela, Teruel, die Alhambra in Granada und Avila. ots Originaltext: SWR Im Internet recherchierbar: http://www.newsaktuell.de Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Stephan Reich, Tel.: 07221/929-4233 oder Martin Ryan, Tel.: 07221/929-2285. Original-Content von: SWR - Südwestrundfunk, übermittelt durch news aktuell

Themen in dieser Meldung


Weitere Meldungen: SWR - Südwestrundfunk

Das könnte Sie auch interessieren: