Rodenstock GmbH

Rodenstock stellt Weichen auf Wachstum

Rodenstock stellt Weichen auf Wachstum
Prof. Dr. Peter Littmann, Vorsitzender der Konzernleitung Rodenstock Group. Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Abdruck bitte unter Quellenangabe: "obs/Rodenstock GmbH"

München (ots) -

   Leichter Umsatzrückgang im ersten Quartal 2008 nach
   überdurchschnittlichem Wachstum im Geschäftsjahr 2007 /
   Innovationen und Optimierung von Design und Marke sollen starkes
   internationales Wachstum bringen / Prof. Dr. Peter Littmann: "2008
   wird das Jahr tiefgreifender Veränderungen bei Rodenstock" 

Der Umsatz der Rodenstock Gruppe stieg im abgelaufenen Geschäftsjahr 2007 um 6,6 % auf 396,3 Mio. Euro. Im ersten Quartal 2008 sank der Umsatz dagegen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 3 %. Zwar konnte im Monat April 2008 wieder ein Zuwachs von 5,5 % im Vergleich zum Vorjahresmonat verzeichnet werden, doch sank der Umsatz in den ersten vier Monaten 2008 um rund 1 %. Auf der Jahrespressekonferenz des Unternehmens sagte Prof. Dr. Peter Littmann, Vorsitzender der Konzernleitung der Rodenstock Group: "Mit dieser Umsatzentwicklung können wir nicht zufrieden sein. Rodenstock muss 2008 ein Bündel von tiefgreifenden Veränderungen bewältigen, um deutlich mehr Wachstum zu erzielen."

Rodenstock will in den nächsten drei Jahren ehrgeizige Wachstumsziele erreichen. Dabei sollen vor allem innovative Produkte zusätzliches Wachstum bringen. Im Mittelpunkt steht dabei die Eroberung neuer Käuferschichten, wie weibliche Brillenträger und jüngere Zielgruppen.

Vor allem in Asien und Osteuropa will Rodenstock das Wachstum der vergangenen Jahre deutlich beschleunigen und nach dem Vorbild anderer erfolgreicher deutscher Marken die Chancen in den dort boomenden Märkten besser nutzen und dabei auf Qualität, Technologieführerschaft und modernes Design setzen.

Dreiklang aus Innovationen, Design und Marke Prof. Dr. Peter Littmann - der als Mitglied des Aufsichtsrates im Februar die Leitung des Unternehmens vorübergehend übernommen hat, bis ein neuer CEO bestellt wird - will dazu im In- und Ausland die Weichen auf Wachstum stellen: "Die Agenda für Rodenstock besteht in den nächsten ein bis drei Jahren aus dem strategischen Dreiklang von Innovationen, Design und Marke. Mit diesen drei Stellhebeln können wir alle Herausforderungen und ehrgeizigen Wachstumsziele in den unterschiedlichen Märkten bewältigen."

Im Bereich des Innovationsmanagements hat Rodenstock bereits die Prozesse neu definiert. Der Entwicklungsprozess von der ersten Idee bis zum fertigen Produkt konnte in den vergangenen zwei Jahren bereits von 36 Monaten auf 18 verkürzt werden. Als erste Ergebnisse dieser hohen Innovationsgeschwindigkeit stellte Rodenstock technische Neuheiten im Bereich der Sportbrillen und eine neuartige kombinierte Sonnen-Lesebrille von Porsche Design vor.

Darüber hinaus wird das Produktportfolio im Hinblick auf moderneres Design überprüft. Der Erfolg der Marke Porsche Design, deren Umsatz 2007 im Vergleich zum Vorjahr um 61,6 % stieg, beweist, dass ein immer größerer Teil der Konsumenten auch großen Wert auf ansprechendes, modernes Design legt. Eine konsequente Runderneuerung des bestehenden Produktportfolios der Marke Rodenstock soll deshalb neue Käuferschichten erschließen. Im Zeitalter des "Self-Designs" sei die Brille längst zum Mode-Accessoire und zum "wesentlichen Ausdruck der eigenen Persönlichkeit" geworden. "Nicht mehr nur das 'Besser Sehen' steht im Mittelpunkt, sondern auch das 'Gesehen werden'. Hier kann Rodenstock von der Modewelt noch einiges lernen", so Prof. Dr. Peter Littmann.

Konsequente Kundenorientierung

Die Rodenstock Gruppe arbeitet zudem an einer Neupositionierung der Marke Rodenstock und an einer ausdifferenzierten Markenstrategie, mit der neue Käuferschichten in Deutschland, Europa und Asien effizienter angesprochen werden sollen. Prof. Dr. Peter Littmann: "Wir haben im Gespräch mit unseren Kunden festgestellt, dass unsere Marke manchmal als zu kühl, technokratisch und männlich wahrgenommen wird. Weil wir mehr Frauen und jüngere Zielgruppen erreichen wollen, werden wir die Marke Rodenstock behutsam weiter entwickeln und Raum schaffen für mehr Emotionen und Leidenschaft."

Die konsequente Kundenorientierung steht dabei im Mittelpunkt der strategischen Neuausrichtung der Rodenstock Gruppe. Prof. Dr. Peter Littmann: "Rodenstock hat es immer verstanden, die Bedürfnisse der Kunden wahrzunehmen und technisch perfekt umzusetzen. Jetzt wollen wir auch die emotionalen und sozialen Aspekte ernster nehmen. Wir werden unseren Kunden in Zukunft noch besser zuhören."

Pressekontakt:

Thomas Huber, semanticom GmbH
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