Johnson & Johnson Medical

Johnson & Johnson Medical: Weltweites Zentrum für Entwicklung chirurgischer Netze in Deutschland eröffnet

Forschungs-Standort Deutschland: Johnson & Johnson Medical eröffnet in Norderstedt das weltweite Zentrum für die Entwicklung von chirurgischen Netzen. Sie werden jährlich bei über vier Millionen Leisten- und anderen Weichgewebebrüchen sowie in der plastischen und Beckenboden-Chirurgie eingesetzt. Weiterer Text über ots und ...

Norderstedt (ots) - Das neue, weltweite Zentrum für die Erforschung, Entwicklung und Produktion chirurgischer Netze wird heute in Norderstedt bei Hamburg offiziell eröffnet. Damit bündelt Johnson & Johnson, einer der weltweit größten Konzerne im Bereich Healthcare, wichtiges Know How für Innovationen seiner Medical-Sparte in Deutschland. Eingesetzt werden diese High-Tech-"Meshes" vor allem bei der Behandlung von weltweit jährlich über vier Millionen Leisten- und anderen Weichgewebebrüchen sowie in der plastischen und der Beckenboden-Chirurgie.

"Das neue weltweite Netz-Zentrum ist ein Meilenstein in der Firmengeschichte", sagt Gary J. Pruden, Präsident des Johnson & Johnson-Tochterunternehmens Ethicon Products. "Damit werden neue Maßstäbe nicht nur für den Standort in Norderstedt, sondern auch im gesamten Johnson & Johnson-Konzern gesetzt", ergänzt er.

Die Entscheidung, rund 1,7 Millionen Euro in das neue Netzzentrum zu investieren und den Standort in Deutschland damit zu stärken, wurde mit Blick auf die in Norderstedt bereits vorhandene Forschungs- und Entwicklungskompetenz sowie die gute Kooperation mit der Produktion und Qualitätssicherung getroffen. "Dies, im Einklang mit unserer starken Beziehung zu Wissenschaftlern und vor allem international anerkannten Ärzten, macht unsere Position in Deutschland einzigartig," erklärt Cornelia Groehl, Vorsitzende der Geschäftsführung der Johnson & Johnson Medical GmbH und Präsidentin Ethicon Deutschland zur Eröffnung.

High Tech fürs Leben: Ein Produkt im Mensch

Mesh-Materialien sind äußerst komplexe Gewebematerialien und von großer Bedeutung in der modernen Chirurgie. Die Anforderungen an die Materialien sind enorm, denn sie werden in den menschlichen Körper implantiert und übernehmen dort lebenslang wichtige Aufgaben. Andere, sogenannte Biomaterialien hingegen, sollen sich nach kurzer Zeit in "Nichts" auflösen. Die erfolgreiche Entwicklung solcher Materialien kann nur in enger Zusammenarbeit zwischen hoch qualifizierten Mitarbeitern und Chirurgen gelingen.

Land der Techniker

In Deutschland hat Johnson & Johnson beste Erfahrungen damit gemacht, seine Kunden, u. a. die Chirurgen, systematisch an der Entwicklung seiner medizinischen Produkte zu beteiligen. "Kapazitäten für Forschung und Entwicklung sind überall wichtig, ganz besonders in Europa", sagt Gary J. Pruden. "Deutschland ist das Land der Techniker und Ingenieure. Darin hat sich nichts geändert. Dank hoch motivierter Mitarbeiter und des ausgeprägten Erfindergeistes deutscher Ärzte, hat Johnson & Johnson Medical in Deutschland die neue Ära der Mesh-Technologie begründet."

Weltweite Ressourcen bei Hamburg

Es ist also kein Zufall, dass das Johnson & Johnson Worldwide Mesh Technology Center heute offiziell in Norderstedt bei Hamburg eröffnet wird. Hier bündelt der Branchenprimus in Zukunft seine weltweiten Ressourcen zur Entwicklung und Produktion chirurgischer Netze. Einher geht die Schaffung 65 neuer High-Tech-Arbeitsplätze. Künftig sollen über eine halbe Million chirurgischer Netze in Norderstedt produziert werden.

Dabei setzt das Unternehmen neben internationalen Kooperationen auch auf Synergien am Standort: In Norderstedt unterhält Johnson & Johnson Medical bereits die größte und modernste Produktionsstätte für chirurgisches Nahtmaterial, Nadeln und resorbierbare Implantate.

Zukunftsmarkt

Mesh-Materialien revolutionieren eine ganze Reihe medizinischer Behandlungen, etwa bei der Reparatur von Leisten- und Narbenbrüchen (sogenannte Hernien) oder auch in der Beckenbodenchirurgie, wo sie ebenfalls Eingriffe per Schlüssellochtechnologie ermöglichen. Das Mesh Center ist daher eine Investition in einen Zukunftsmarkt. Allein in Deutschland werden jedes Jahr rund 250.000 Patienten wegen Hernien behandelt. Die einzig wirksame Methode ist in diesen Fällen ein chirurgischer Eingriff.

Die Mesh-Technologie trägt enormes Potential. Viele Anwendungen sind noch nicht erschlossen, existierende Biomaterialien gilt es weiter zu entwickeln. In Norderstedt hat das Unternehmen jetzt die Voraussetzung, nicht nur mehr Innovationen zu entwickeln, sondern sie auch schneller zur Marktreife zu führen. Ziel ist es, die Marktführerschaft in vielen Bereichen zu sichern und auszubauen - in Deutschland und aus Deutschland heraus.

Pressekontakt:

Axel Wieczorek
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