Lear Corporation

Die Lear Corporation fördert weiterhin die Sicherheit in der Formel Eins
Fortschritte beim herausnehmbaren Sitzsystem für die Formel Eins- und andere Rennwagen mit offenem Cockpit

Indianapolis (ots-PRNewswire) - Die Lear Corporation (NYSE: LEA), einer der weltgrößten Autozulieferer und Technology Partner von Jaguar Racing, stellten am 20. September 2000 das neue Lear APEX(TM) (Advanced Protection-Extrication)-System vor. Diese nächste Generation des preisgekrönten herausnehmbaren Sitzsystems von Lear für die Formel Eins (F1) wird die Sicherheit für Rennwagenfahrer und möglicherweise eines Tages auch für die Fahrer von Alltagsfahrzeugen weiter verbessern. (Foto: http://www.newscom.com/cgi-bin/prnh/20000922/DEF001-a http://www.newscom.com/cgi-bin/prnh/20000922/DEF001-b ) Im Falle eines Unfalls bietet das zum Patent angemeldete Lear APEX System verbesserten Schutz für den Kopf sowie erhöhte Sicherheit für den Fahrer während der Befreiung aus dem Fahrzeug und des Transports des verletzten Fahrers. Das APEX System ist so gestaltet, dass es in einen Raum von Standardgröße wie den Stromlinienrumpf eines Formel Eins-Rennwagens (Monocoque) passt, so dass es problemlos an andere Rennwagen mit offenem Cockpit angepasst werden kann (wie sie in der Rennen der CART-, der IRL-Serie usw. gefahren werden), die ein Standardcockpit aufweisen. Die Vorstellung des APEX Systems durch Lear bei den Medien und den Offiziellen der Federation Internationale de l'Automobile (FIA) ist Teil der Grand Prix-Festivitäten in den USA, die am Sonntag auf dem Indianapolis Motor Speedway stattfinden. Die Entwicklungsarbeit von Lear am APEX System ist Teil der fortlaufenden Unterstützung und der Verbundenheit mit Jaguar Racing. Dieses Sitzsystem der nächsten Generation hat bedeutende Sicherheitsimplikationen für die Formel Eins sowie für andere Rennwagenklassen. "Lear hebt mit dieser bahnbrechenden Technologie, die unser Fachwissen im Energiemanagement und in der Systemtechnik nutzt, die Fahrersicherheit auf das nächsthöhere Niveau," sagte Jim Masters, Lear Corporation President - Technology Division and Director - Lear Motorsports. "Das Lear APEX System entspricht allen Spezifikationen des derzeitigen herausnehmbaren Sitzes, bietet jedoch zudem erhöhten Schutz für Kopf und Nacken bei einer Seitenkollision. Sobald der Fahrersitz herausgenommen wurde, kann er nunmehr so auseinandergenommen werden, dass der Fahrer problemloser liegend und stabil transportiert werden kann." Das Lear APEX System beinhaltet eine einzigartige Doppelschalenkonstruktion mit einer schockabsorbierenden Fütterung. Die gemeinsame äußere Schale besteht aus einer Kohlefasermischung, die ein Standardbestandteil aller Formel Eins-Cockpits werden soll. Die aus Kevlar/Kohlefaser bestehende innere Schale wird nach einem Abdruck vom Körper des Fahrers hergestellt, während er in der äußeren Schale sitzt. Der Abstand zwischen den beiden Schalen wird dann zwecks erhöhten Aufprallschutzes mit schockabsorbierendem Material ausgefüllt. Eine weitere wichtige Verbesserung ist das Scharniersystem des Sitzes mit schnell herausnehmbaren Stangen für die problemlose Demontage des herausgenommenen Sitzes, so dass der Fahrer sicher in liegender Position transportiert werden kann, während Rückgrat, Kopf und Nacken stabil gehalten werden. Das APEX System ist auch so gestaltet, dass die Höhe, in der sich der Kopf des Fahrers befindet, eingestellt werden kann, um sicherzustellen, dass er sich in der richtigen Position im Verhältnis zu seiner Umgebung im Falle eines Aufpralls befindet. Der innere Kern der Umgebung des Kopfes besteht aus dem neuen schockabsorbierenden Ceramcel-Schaum von Lear und kann mit Hilfe des Scharniersystems in drei separaten Teilen entfernt werden, um die Befreiung des Fahrers zu erleichtern und die notwendigen Bewegungen des Kopfes auf ein Minimum zu reduzieren. Unter der Leitung von Ted Grohs, Lear Motorsports Manager, arbeitete ein technisches Team aus den Abteilungen Engineering, Design, Concept Development und Validation von Lear zusammen, um das APEX System vom Entwurf bis in die Produktion zu bringen. Das Testen und Abnehmen des endgültigen Systems findet derzeit im Seitenaufprallprüfsystem MIRA von Lear statt, das das Verhalten des Sitzes bei Einwirkungen von bis zu 100 Gs in 25 Millisekunden misst. Dr. Shreve Archer, Medical Doctor bei Impact Medical Technologies, beriet das Team von Lear in medizinischer Hinsicht. "Das APEX System ist eine weitere Gelegenheit für Lear, einen wichtigen Beitrag für die Formel Eins und die Sicherheit im Motorsport zu leisten und die Fähigkeiten der Firma in der Entwicklung von Anwendungen für die Sicherheit vorzuführen, die möglicherweise in naher Zukunft nicht nur auf der Rennstrecke, sondern auch auf normalen Straßen eingesetzt werden können," sagte Masters. "Für die Entwicklung des herausnehmbaren Sitzes für das Formal Eins-Cockpit im Jahre 1998 bin ich der Lear Corporation und dem Stewart Ford-Team sehr dankbar," sagte Professor Sid Watkins, Chairman der FIA Medical Commission. "Das Design und die Produktion dieses Sitzes sind ein sehr großer Schritt nach vorn, was die Sicherheit bei der Befreiung der Rennfahrer angeht, die bei einem Unfall möglicherweise Verletzungen des Rückgrats erlitten haben. Die Fortentwicklung im Jahr 2000 zum System der nächsten Generation ist ein weiterer bedeutender und willkommener Fortschritt." Das ursprüngliche herausnehmbare Sitzsystem, das Ende 1998 vorgestellt wurde, entstand aus der Zusammenarbeit der technischen und der Designingenieure von Lear, Jaguar Racing (zuvor Stewart Grand Prix) und der FIA. Die Technical Working Group der FIA übernahm die technischen Spezifikationen des Prototyps für den Sitz, der von Lear und Jaguar Racing in Verbindung mit Professor Sid Watkins, dem Chairman der FIA Medical Commission, und Charlie Whiting, dem FIA Safety Delegate, entworfen und entwickelt wurde. Als der Sitz am 30. Oktober 1998 auf dem Grand Prix in Japan vorgestellt wurde, gab die FIA auch ihre bemerkenswerte Entscheidung bekannt, diese Art eines herausnehmbaren Sitzes per 1. Januar 1999 in allen Formel Eins-Rennwagen zur Pflicht zu machen. Alle Grand Prix-Fahrer verfügen jetzt über eine Version des Sitzes, der in Übereinstimmung mit den Designspezifikationen von Lear und Jaguar Racing hergestellt wurde. Die Streckenposten werden darin unterwiesen, wie die Vorrichtung des herausnehmbaren Sitzsystems zur Stabilisierung des Kopfes eingesetzt wird, wie die Gurte anzubringen sind und wie der bewegungsunfähige Fahrer aus dem Auto gehoben wird, ohne weitere Verletzungen zu verursachen. Die Lear Corporation (NYSE: LEA), eines der 150 weltweit größten Unternehmen laut Magazin "Fortune" mit dem Hauptsitz in Southfield, Michigan (USA), konzentriert sich auf das Autointerieur und die Autoelektronik. Die Firma ist der fünftgrößte Autozulieferer der Welt. 1999 betrug der Umsatz $12,4 Milliarden. Die Weltklasseprodukte der Firma werden von mehr als 120.000 Mitarbeitern in über 300 Einrichtungen in 33 Ländern entworfen, entwickelt und hergestellt. ots Originaltext: Lear Corporation Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Hinweis an den verantwortlichen Redakteur: Weitere Informationen über das Lear APEX System erhalten Sie im Virtual Press Room im Abschnitt "Press Kits" auf der Website von Lear unter http://www.lear.com. Rückfragen bitte an: Karen Stewart-Spica, Tel.: (USA) 248-447-5396, oder Malene Pickles, Tel.: (Deutschland) (0) 6196-7032-554, beide von der Lear Corporation oder Lindsay Morle von Jaguar Racing, Tel.: (Großbritannien) (0)-1908-279-700 Foto: NewsCom: http://www.newscom.com/cgi-bin/prnh/20000922/DEF001-a http://www.newscom.com/cgi-bin/prnh/20000922/DEF001-b PRN Photo Desk, Tel.: 888-776-6555 oder 201-369-3467/ Firmennachrichten auf Abruf: http://www.prnewswire.com/comp/518304.html oder Fax: 800-758-5804, Durchwahl 518304 Website: http://www.lear.com Original-Content von: Lear Corporation, übermittelt durch news aktuell

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