Lear Corporation

Common Architecture, individuelle Ergebnisse: Die Lear Corporation treibt die individuelle Gestaltung in der Massenfertigung und den unaufhaltsamen Fortschritt in der automobilen Innovation voran

Detroit (ots-PRNewswire) - Die Lear Corporation (NYSE: LEA) stellte ihre Common Architecture Strategy vor, die die individuelle Gestaltung bei der Massenfertigung von Fahrzeuginnenausstattungen ermöglicht. Im Endergebnis könnte das für den Verbraucher zu bisher nicht dagewesenen Möglichkeiten führen, buchstäblich sein eigenes individuelles Fahrzeuginterieur zu "schaffen"! (Foto: http://www.newscom.com/cgi-bin/prnh/20000306/DEM028-a http://www.newscom.com/cgi-bin/prnh/20000306/DEM028-b http://www.newscom.com/cgi-bin/prnh/20000306/DEM028-c ) Die Common Architecture Strategy von Lear beruht auf einer standardisierten gemeinsamen Plattform, die den Einsatz austauschbarer modularer Komponenten unterstützt, die von denselben Unterstrukturen stammen. Aufgrund der Flexibilität der Strategie ist die kostengünstige Produktion diverser Interieurvarianten möglich. Außerdem reduziert sie sowohl die Kosten als auch die Vorlaufzeit für die Autohersteller und vermittelt gleichzeitig das entsprechende Markengefühl. Der Verbraucher könnte die Möglichkeit haben, ein Fahrzeug mit individuellem Interieur zu bestellen, das seinen persönlichen Geschmack und Lebensstil wiedergibt. Diese Möglichkeit hätte der Verbraucher nicht nur bei der Bestellung, sondern über die gesamte Zeit, in der er das Fahrzeug sein eigen nennt. Die Aktualisierung oder das Hinzufügen neuer Funktionen nach den Anforderungen, dem Lebensstil und den Einkünften des Besitzers - und nach Einführung von technologischen Fortschritten - würde seine Zufriedenheit steigern sowie zur Markentreue und zur längeren Nutzung des Fahrzeugs beitragen. Die innovative Common Architecture Strategy von Lear wurde auf dem großen Stand der Firma auf der Society of Automotive Engineers (SAE) 2000 World Congress and Exposition vorgestellt. Durch die unter Einsatz einer gemeinsamen Plattform mögliche Umgestaltung des gesamten Fahrzeuginterieurs für zwei stark unterschiedliche Marktsegmente konnte Lear die erstaunliche Einfachheit dieses Produktdifferenzierungsverfahrens unter Beweis stellen. "Die austauschbaren Module von Lear können von der Zusammenstellung und der Abstimmung her beliebig eingesetzt werden, da sie alle miteinander kompatibel sind," sagte Jim Masters, President der Lear Technology Division. "Für die Autohersteller ist das eine gute Nachricht, weil wir die Komplexität dadurch minimiert haben, dass dieselben strukturellen Teile in diversen Modellen verwendet werden können." Mit der Common Architecture Strategy von Lear ist die globale Produktion für diverse Automobilklassen und -marken möglich, wobei die Identität des Herstellers am Markt weiterhin gestärkt wird. Die durchgehende gemeinsame Architektur ist so angelegt, dass sie eine beliebige Anzahl individueller Innenausstattungen berücksichtigt, deren Bestandteile strenge Sicherheitstests durchlaufen, so dass die Module im Automobilwerk bereits getestet und einbaufertig eintreffen. "Die modularen Komponenten von Lear enthalten die gesamte Elektronik, die entsprechenden Schaltungen und die Elektrik. Wenn sie in der gewünschten Konfiguration zusammengestellt werden, sind sie demnach sofort betriebsbereit, da die zugrunde liegende Elektronik von Lear bereits eingebaut und geprüft wurde bevor sie das Montageband im Werk erreichen." Die Vorführung der Common Architecture Strategy von Lear auf der SAE erbrachte unter Einsatz einer gemeinsamen Architektur jeweils ein vollständiges Fahrzeuginterieur für zwei grundverschiedene Marktsegmente - eine maßgeschneiderte "Trendy"-Ausführung für die Generation Y, die farbenprächtig, schnell, spaßig und "eindeutig ich" ist und eine maßgeschneiderte "New Lux"-Luxusversion für den an Komfort gewöhnten Verbraucher, der sich eine passende Umgebung mit Komfort, Stil und Funktionalität wünscht. Zwar sind beide Kundenkreise an Technologie interessiert, die Generation Y sieht die Technologie - insbesondere den Internet-Zugang - jedoch als selbstverständlich an. Es ist das enorme Marktpotenzial der Generation Y (, das gut 80 Millionen umfasst,) und ihr Wunsch nach generationsspezifischen Produkten, die die treibenden Kräfte hinter der individuellen Gestaltung in der Massenfertigung der Automobilindustrie bilden. Die Common Architecture von Lear ist die Basisplattform für fünf Innenausstattungssysteme, die das Armaturenbrett und die entsprechende Konsole, die Sitze, das Türen- und Innenabstimmungssystem, die Innenausstattung des Fahrzeugdachs und des -bodens sowie das Akustiksystem beinhalten und die durch das elektronische und elektrische "Nervennetzwerk" von Lear miteinander verbunden sind. Als einziger Anbieter der höchsten Ebene, der dieses komplizierte Netzwerk von Leitungen, Schaltungen und elektronischen Steuerungsmodulen, die für den Fahrzeugbetrieb unerläßlich sind, voll integrieren kann, ist Lear in der Lage, die elektrischen Verteilungstechnologien und elektronischen Komponenten in Innenausstattungssystemen zu vereinen und so die individuelle Gestaltung in der Massenfertigung zu ermöglichen. "Durch die Schaffung modularer Systeme, die die komplette elektrische und elektronische Ausrüstung für das Interieur beinhalten, werden Grenzen beseitigt," sagte Masters. "Im Ergebnis führt das zu niedrigeren Kosten, größerer Produktzuverlässigkeit, höherer Vielseitigkeit und besserer Qualität sowie zu größerer Verbraucherzufriedenheit. "Die Innovationen von Lear in der Integration von flachen flexiblen Kabeln und elektronischen Technologien haben uns zum Beispiel in die Lage versetzt, versteckten Speicherraum hinter den Radio- und Temperatursteuerungssystemen im Armaturenbrett zu schaffen," sagte Masters. Die Common Architecture für das Instrumentensystem umfasst die untere Plattform und die strukturellen durchs Fahrzeug verlaufenden Leitungskanäle, die gemeinsame elektrische Architektur, die Lenksäulenkonsole, die Pedale und das Heizungs-/Klimaanlagensystem. Zu den rekonfigurierbaren Komponenten gehören der obere Teil des Armaturenbretts, die Messinstrumente, die Anzeigen, die Bestandteile der Konsole, das Lenkrad und die Schalter für das Scheinwerferlicht, das Soundsystem sowie das Heizungs-, Lüftungs- und Klimanlagensystem (HVAC). Die auf der SAE ausgestellte Common Architecture für das Sitzsystem besteht aus einem Standardrahmen, dem Modular Adjuster Family-Sitzeinstellsystem, dem ProTec(TM) Self-Aligning Head Restraint (SAHR) und einstufigen umlegbaren Rücksitzen. Die Sitzauspolsterungen (seitliche Sitzkissen), die Stoffverkleidung des Fahrzeuginnenraums, das Anschnallgurtsystem, die elektrischen Schalter und Extras wie das elektrische vierstufige Lendensupportsystem gehören zu den Komponenten, bei denen der Verbraucher auswählen kann. Das Overheadsystem basiert auf einem modularen Konsolendesign und einer Klappvorrichtung mit Drehverschluss. Zu den bemerkenswerten Optionen gehören das revolutionäre Overhead Audio System OASys(TM) von Lear, das die gesamte Kopfzeile mit flachen Schallvorrichtungen, die die platzraubenden Kegellautsprecher ersetzen, in einen Lautsprecher verwandelt, sowie flexible Frontkonsolefunktionen, Unterhaltung auf den Rücksitzen, eine Rear Vision Camera und eine herausnehmbare Kombination von Deckenleuchte und Erste-Hilfe-Box. Die Common Architecture bietet ein gemeinsames Minikassettenmodul für die Tür- und die Innenausstattungsfächer. Der Kunde kann unter anderem auswählen unter einem abgedeckten Fach für Landkarten, planebenen Ablagefächern, herausnehmbaren Müllvorrichtungen und einem Fach für CDs sowie Armlehnen, Einstellvorrichtungen für Türen und Fenster und diversen Optionen für die Blenden. Zur Common Architecture für den Fußboden- und den Gepäckraum gehören integrierte HVAC-Leitungen und standardisierte Gepäckbefestigungen. Auswählen kann der Kunde unter einem Sportgepäckträger (für Fahrräder, Snowboards und Skier), flexiblen Plattformen, die an Ankern am Boden des Kofferraums oder an den Sitzen befestigt werden können, ausziehbaren Haken für Tüten und diversen Bodenmaterialien. Die Geschwindigkeit und das Ausmaß, mit der die Autoindustrie zur individuellen Gestaltung in der Massenfertigung übergeht, lassen sich gegenwärtig nicht absehen. Lear steht jedenfalls mit seiner Common Architecture Strategy bereit, um die Autohersteller, die die weltweite Kundenbasis der Firma bilden, dabei zu unterstützen, wenn diese die Zeit für gekommen halten. Die Lear Corporation (NYSE: LEA), eines der 200 weltweit größten Unternehmen laut Magazin *Fortune' mit dem Hauptsitz in Southfield, Michigan (USA), ist mit einem Umsatz von mehr als 12,4 Milliarden US-Dollar im Jahre 1999 einer der größten Automobilzulieferer in der Welt. Die Weltklasseprodukte der Firma werden von mehr als 120.000 Mitarbeitern in über 300 Einrichtungen in 33 Ländern entworfen, entwickelt und hergestellt. Informationen über Lear und die Firmenprodukte erhalten Sie im Internet unter http://www.lear.com. ots Originaltext: Lear Corporation Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Hinweis an den verantwortlichen Redakteur: Weitere Pressemeldungen und Abbildungen erhalten Sie auf der Website von Lear im Abschnitt *News/Press Kits'./ Rückfragen bitte an: Karen Stewart-Spica, Director für Corporate Communications der Lear Corporation, Tel.: 248-447-1651, oder Pager: 248-806-5344/ /Foto: NewsCom: http://www.newscom.com/cgi-bin/prnh/20000306/DEM028-a http://www.newscom.com/cgi-bin/prnh/20000306/DEM028-b http://www.newscom.com/cgi-bin/prnh/20000306/DEM028-c PRN Photo Desk, Tel.: 888-776-6555 oder 201-369-3467/ Firmennachrichten auf Abruf: http://www.prnewswire.com/comp/518304.html oder Fax: 800-758-5804, Durchwahl 518304/ Website: http://www.lear.com/ Original-Content von: Lear Corporation, übermittelt durch news aktuell

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