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Verkehrsstauungen in Europa: INRIX ermöglicht mit seiner landesweiten Traffic-Scorecard einen aufschlussreichen Einblick in das Stauaufkommen in den Niederlanden

Kirkland, Washington, November 4 (ots/PRNewswire) - INRIX(R), der führende Anbieter von Verkehrinformation, hat mit der Traffic-Scorecard für die Niederlande einen umfassenden, landesweiten Überblick und eine Stadt für Stadt erfassende Analyse der Verkehrsprobleme Hollands erstellt. Ein Vergleich mit sechs weiteren Ländern hat dabei ergeben, dass Paris in Europa noch vor London die Stadt mit der angespanntesten Verkehrslage ist.

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Im Allgemeinen verbringen Hollands Fahrer mehr Zeit im Verkehr als Fahrer in Frankreich, doch weniger als im VK, Belgien, Luxemburg und Deutschland. Dabei zahlen viele Fahrer über 1,55 Euro an den Tankstellen und sie verbringen in den 35 schlimmsten Stauabschnitten des Landes im Durchschnitt pro Woche 26 Stunden auf verstopften Strassen. Dadurch stellt der Verkehr auch weiter eine grosse Belastung für die Verbraucher, Deutschlands Wirtschaft und die Umwelt dar.

Die Scorecard macht deutlich, dass die schlimmste Zeit und Gegend auf Hollands Strassen donnerstags von 17:00-18:00 Uhr in Amsterdam ist. Hier braucht man dann im Durchschnitt über 56 Prozent mehr Zeit für die gleiche Strecke unter staufreien Bedingungen. Insgesamt beträgt der Fahrzeitzuschlag (Travel Time TAX(1), T3) für die Niederlande, Belgien und Luxemburg 21,1 Prozent. Das bedeutet, dass eine beliebige Fahrt auf Strassen in den Grossstadträumen des Landes während der Hauptverkehrszeiten an Wochentagen 21 Prozent länger dauert als die durchschnittliche Dauer einer solchen Fahrt bei staufreien Bedingungen. Der T3 der Region liegt leicht unter dem des Vereinigten Königreichs, etwas über dem Deutschlands - und er übertrifft den Frankreichs um fast 50 %.

Mit der Analyse des Verkehrs auf den wichtigsten Autobahnen in den 14 bedeutendsten Grossräumen des Landes liefert die Scorecard eine umfassende Momentaufnahme des hartnäckigen Problems überlasteter urbaner Verkehrsnetze. Aus dem Bericht ergibt sich folgende Rangfolge hinsichtlich der zehn Grossstadträume der Niederlande (2) mit der stärksten Verkehrsbelastung und des jeweils schlimmsten Zeitabschnitts:

    1.  Amsterdam: Fahrer verlieren jährlich 65 Stunden im Verkehr(3),
        schlimmste Stunde = dienstags 17:00-18:00 Uhr
    2.  Den Haag: Fahrer verlieren jährlich 61 Stunden im Verkehr(3),
        schlimmste Stunde = donnerstags 8:00-9:00 Uhr
    3.  Rotterdam: Fahrer verlieren jährlich 56 Stunden im Verkehr(3),
        schlimmste Stunde = dienstags 17:00-18:00 Uhr
    4.  Arnhem: Fahrer verlieren jährlich 67 Stunden im Verkehr(3),
        schlimmste Stunde = freitags 16:00-17:00 Uhr
    5.  Utrecht: Fahrer verlieren jährlich 75 Stunden im Verkehr(3),
        schlimmste Stunde = donnerstags 17:00-18:00 Uhr
    6.  Breda: Fahrer verlieren jährlich 36 Stunden im Verkehr(3), schlimmste
        Stunde = dienstags 8:00-9:00 Uhr
    7.  Apeldoorn: Fahrer verlieren jährlich 32 Stunden im Verkehr(3),
        schlimmste Stunde = dienstags 17:00-18:00 Uhr
    8.  Eindhoven: Fahrer verlieren jährlich 30 Stunden im Verkehr(3),
        schlimmste Stunde = dienstags 8:00-9:00 Uhr
    9.  Leeuwarden: Fahrer verlieren jährlich 36 Stunden im Verkehr(3),
        schlimmste Stunde = dienstags 8:00-9:00 Uhr
    10. Enschede: Fahrer verlieren jährlich 28 Stunden im Verkehr(3),
        schlimmste Stunde = montags 8:00-9:00 Uhr 

"Randstad, Arnhem und Utrecht gehören zu den staubelastetsten städtischen Grossräumen Europas. Fahrer verlieren hier über 65 Stunden pro Jahr im Stau, eine ganze Arbeitswoche", sagte Hans Puvogel, Generaldirektor von INRIX Europe. "Unser Geschäft basiert auf unserer Kenntnis dessen, was sich im Verkehr von 20 Ländern Tag für Tag abspielt. Die Scorecard und die diesem Bericht zugrunde liegenden Daten werden enorm viel zu einem besseren Verständnis der Verkehrsüberlastung auf Frankreichs Strassen beitragen und Regierungen wie Unternehmen dabei helfen, Menschen und Wirtschaft aus dieser verfahrenen Situation zu befreien."

Schematischer Überblick über Hollands Verkehrslage & die schlimmsten Engpässe

Die Scorecard von INRIX für die Beneluxstaaten nimmt die Verkehrsprobleme überall im Land unter die Lupe und konzentriert sich dabei auf die insgesamt im Verkehr verbrachten Stunden, auf den schlimmsten Wochentag für Berufspendler und auf die Durchschnittsgeschwindigkeit in den 22 grössten Städten der Niederlande, Belgiens und Luxemburgs. Dazu kommen hunderte von sonstigen detaillierten Angaben etwa zur Bestimmung der grössten Verkehrsengpässe, durch die sich die Fahrer des Landes Tag für Tag quälen müssen.. Folgende Muster lassen sich bei der Verkehrsbelastung auf den Strassen der Region ablesen:

-- Schlimmster Verkehrstag: Donnerstag -- Schlimmster Werktagsmorgen: Donnerstag -- Schlimmste Stunde für Pendler: donnerstags 8:00-9:00 Uhr -- Schlimmster Abend für Pendler: Freitag -- Bester Werktag hinsichtlich Verkehr: Freitag -- Bester Werktagsmorgen: Freitag -- Beste Stunde am Tag für Pendler: freitags 6:00-7:00 Uhr -- Bester Werktags-Nachmittag: Montag

Laut Analyse und Aufstellung der schlimmsten Verkehrsengpässe in den Niederlanden ist der am stärksten überlastete Abschnitt ein 0,72 km langes Teilstück der äusseren Ringstrasse A10, des "Ringweg-Noord", auf der Höhe der Anschlussstelle Coenplein. Es war im Durchschnitt 35 Stunden pro Woche überlastet und wies bei Stauungen eine Durchschnittgeschwindigkeit von unter 15 km/h auf.

    Hier die laut dem Bericht zehn schlimmsten Staustellen der Niederlande:
    1. Amsterdam: Ringweg-Noord in Richtung Coenplein bis Oost-Zanerwerf
    2. Den Haag: A44 in Richtung Den Haag bis Wassenaar
    3. Amsterdam: Einsteinweg in Richtung Coenplein bis Haarlem
    4. Amsterdam: Ringweg-Noord in Richtung De Nieuwe Meer bis Coenplein
    5. Amsterdam: Einsteinweg in Richtung Coenplein bis IJmuiden
    6. Utrecht: A28 in Richtung Amersfoort bis De Uithof
    7. Groningen: A7 in Richtung Groningen bis Groningen-Centrum-Westen
    8. Amsterdam: Rijksweg A9 in Richtung Alkmaar bis Haarlem-Zuid
    9. Arnhem: A50 in Richtung Valburg
    10. Rotterdam: A20 in Richtung Gouda bis Kleinpolderein 

Über die Traffic-Scorecard von INRIX für die Beneluxregion

Die Traffic-Scorecard von INRIX für die Beneluxstaaten misst auf einzigartige Weise das Problem der Verkehrsbelastung des Landes und überwindet dabei die Beschränkungen traditioneller Strassensensoren und statistischer Stichproben um den tatsächlichen Verkehr auf annähernd allen grösseren Strassen in städtischen Grossräumen der Niederlande in Echtzeit zu messen. Sie verhilft so dem Smart Driver Network von INRIX zum Durchbruch, das als erstes landesweites Netzwerk zur Erhebung von Verkehrsdaten auf der Grundlage eines Crowdsourcing-Ansatzes funktioniert.

Jeder Datenbericht aus diesen mit GPS ausgerüsteten Fahrzeugen und Vorrichtungen enthält Angaben zu Geschwindigkeit, Position und Fahrziel eines jeden Fahrzeugs zum genau festgehaltenen Datum und Zeitpunkt, wobei die verwendeten Nutzfahrzeuge Minute für Minute über bis zu täglich sieben Stunden hinweg aufzeichnen. Mit Hilfe des grössten Verkehrsnetzwerks der Welt generiert INRIX heute die umfassendste und zeitgenaueste Verkehrsstauanalyse zu den 22 grössten städtischen Grossräumen der Beneluxregion. Zudem verarbeitet und integriert INRIX weitere relevante Daten zum Verkehr wie etwa Strassensensorenmessungen, Daten zu Verkehrsunfällen und besonderen Verkehrsvorkommnissen sowie aus weiteren Quellen, um Verkehrsinformation so umfassend wie nur irgend möglich verfügbar zu machen.

Rankings und Scorecards zu den Städten mit den stärksten Verkehrsproblemen in Holland sind jetzt zusammen mit einer Kurzfassung der Berichtsergebnisse auf der Webseite der Traffic-Scorecard von INRIX für die Beneluxregion unter http://euscorecard.inrix.com verfügbar. Die umfangreichen Daten, die der Traffic-Scorecard für die Beneluxregion von INRIX zugrunde liegen, sind nach Genehmigung direkt für weitergehende Analysen und Prüfung durch Behörden und Handelsverbände zugänglich, allen voran Verbänden aus dem Transportgewerbe.

Wer mehr über die Ergebnisse der Scorecard erfahren möchte, kann sich für ein kostenfreies Webinar registrieren, das für den 10. November 2010 um 11:00 Uhr GMT/6:00 Uhr ET angesetzt ist. Hier bieten INRIX-Vizepräsident Rick Schuman, zuständig für den Bereich der Öffentlichen Hand, und Hans Puvogel, GM für Europa, einen detaillierten Überblick über die grundlegenden Ergebnisse und es bietet sich die Gelegenheit, die Verkehrsdaten von INRIX für die Verbesserung der Transportplanung, des Verkehrsmanagements und der Leistungsfähigkeit von Messsystemen zu nutzen.

Über INRIX

INRIX (R) ist ein führender Anbieter von Verkehrinformationen mit mehr als 100 Kunden und Branchenpartnern, darunter die Ford Motor Company, MapQuest, Microsoft, NAVIGON AG, TeleNav, I-95 Corridor Coalition, Tele Atlas, TTI, deCarta, TCS, Telmap, ANWB und der ADAC. Mit strategischen Partnerschaften in ganz Europa sorgt INRIX für eine breitestmögliche Bereitstellung von hochwertigsten Verkehrsdaten für persönliche Navigationssysteme, Kartografie, Telematik und sonstige Ortungsdienstanwendungen für Autos - sowohl online, als auch für mobile Endgeräte.

Die Verkehrsdienste von INRIX verhelfen ausgeklügelten statistischen Analyseverfahren zum Durchbruch, die ursprünglich von Microsoft Research für das Sammeln und verbessern von verkehrsrelevanter Information aus hunderten von öffentlichen und privaten Quellen entwickelt wurde. Zu diesen Quellen zählt heute neben traditionellen Strassensensoren auch das einzigartige Netzwerk der Firma mit über drei Millionen mit GPS und Sendevorrichtungen ausgerüsteten Fahrzeugen. INRIX liefert heute sowohl in Echtzeit, als auch rückblickend in Berichtsform hochgradig genaue Verkehrsinformation aus 20 Ländern in Nordamerika und Europa. Wenn Sie die Revolution der Verkehrstechnologie erleben möchten, die hinter der neuen Generation navigations- und standortgebundener Anwendungen steht, dann besuchen Sie http://www.inrix.com.

(1) Travel Time Tax (T3): T3 drückt den durchschnittlichen zeitlichen Mehraufwand aus, der im Vergleich zu Fahrten bei fliessendem Verkehr anfällt. Ein T3 von 30 % zum Beispiel drückt aus, dass eine bei fliessendem Verkehr 20-minütige Fahrt in den Stosszeiten 26 Minuten dauert, was einem 6-minütigen (30 %) zeitlichen Mehraufwand entspricht. Für jeden Strassenabschnitt wird für jede Stunde der Woche ein T3 errechnet. Benutzt wird dazu die Formel T3 = Richtgeschwindigkeit (Reference Speed, RS) minus Stunden-Durchschnittsgeschwindigkeit (Hourly Average Speed, HS)/RS. Beachten Sie: wenn HS > RS, wird für T3 der Wert 0 % gesetzt. T3 wird direkt vom Fahrzeitindex abgeleitet, eine im Bereich Stauanalyen gebräuchliche Masseinheit.

(2) Allgemeines Stauaufkommen (Overall Congestion) vs. Travel Time Tax (T3): Die Overall Congestion misst und vergleicht das allgemeine Stauaufkommen in einer Region. Grössere Regionen haben in der Regel mehr Strassen und damit auch mehr Staupunkte - und dementsprechend ein grösseres allgemeines Stauaufkommen. Der Fahrzeitzuschlag (Travel Time Tax, T3) macht sämtliche Regionen vergleichbar, denn er rechnet den Faktor der Grösse des regionalen Strassennetzes aus der Gesamtrechnung heraus und liefert einen stärker fahrerbezogenen Blick auf das Stauaufkommen. So haben zum Beispiel London und Birmingham vergleichbare T3 (25,0 % gegenüber 24,3 %). Das besagt, dass Durchschnittspendler in beiden Städten vergleichbar viel Zeit im Stau verlieren. Dabei hat London freilich rund 5-mal mehr Einwohner und mehr als das 3-fache an Autobahnkilometern. So hat London als Gesamtsystem viel mehr allgemeines Stauaufkommen, doch ein Individuum sieht sich in beiden Grossräumen in vergleichbarem Masse Staus ausgesetzt.

Das drückt sich analog dazu im Energieverbrauch aus: Die verbrauchte Energie ist in jedem Haushalt dem T3 vergleichbar, wohingegen der Gesamtenergieverbrauch einer Region dem allgemeinen Stauaufkommen entspricht. Beide Masseinheiten - die in jedem Haushalt verbrauchte Energie (T3) und die in der gesamten Region verbrauchte Energie (Stauaufkommen/Overall Congestion) - sind von Bedeutung und werden daher ermittelt.

(3) Auf der Grundlage eines 30-minütigen Hinwegs oder Rückwegs eines Pendlers während der Stosszeiten

Pressekontakt:

CONTACT: Jim Bak, INRIX, +1-425-284-3825, jimb@inrix.com; Klaas
Klunder,Hotwire BNL +31-(0)6-34-73-55-63,
Klaas.Klunder@hotwirepr.com, für INRIX

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