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Kritische Nachfragen auf der Puma Hauptversammlung, von INKOTA Teil der PLAY FAIR 2008-Kampagne

Berlin/Nürnberg (ots) -

   PLAY FAIR 2008 Bericht "Die Hürden überwinden ..." über
   menschenverachtende Arbeitsbedingungen bei Puma, Adidas u.a. 

Puma pflegt zwar Life-Syle-Image und verbucht in den letzten drei Jahren Gewinnsteigerung um 14%, doch Beschäftigte in den Zulieferbetrieben können trotz Arbeit nicht in Würde Leben. Olympia und UEFA geben dem Unternehmen Rückenwind, doch es kommt immer wieder zu verspäteten Lohnzahlungen für die meist jungen Arbeiterinnen bzw. werden nur ca. 54% des gesetzlichen Mindestlohns gezahlt. Ein Interviewpartner sagte: "Damit eine Familie großzuziehen ist, selbst wenn beide Partner arbeiteten, nahezu unmöglich." Fest gestellt wurden ebenso Behinderung der Gewerkschaftsfreiheit, Beschimpfungen und Repressionen.

Der Report "Die Hürden überwinden" stellt vier Schlüsselbereiche heraus, in denen Puma und die Sportbekleidungsindustrie proaktiv handeln muss: Niedriglöhne; Missbrauch von Kurzzeitverträgen und anderen prekären Beschäftigungsformen; Verstöße gegen die Vereinigungsfreiheit und das Recht auf Tarifverhandlungen sowie Betriebsschließungen aufgrund von Umstrukturierungen.

Nach öffentlichen Aktionen wird Berndt Hinzmann von INKOTA, Teil der Clean Clothes Campaign, auf der Puma Hauptversammlung die Nichtentlastung des Vorstandes beantragen, um dem Anliegen der Kampagne Nachdruck zu verleihen. Puma möge endlich den eingegangenen Verpflichtungen u.a. des "Program of Work" zielstrebiger und konsequenter nachkommen.

Pressekontakt:

INKOTA-netzwerk e.V., Berndt Hinzmann; Tel. 030-4289111, Mobil: 0160 
94 69 87 70 Email: hinzmann@inkota.de;
Download des Reports und Aktionskalender:
www.inkota.de/olympiaplayfair2008
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