iX-Magazin

Über Hotspots ins Netz
Internetzugang via WLAN etabliert sich

    Hannover (ots) - Obwohl die Nutzung öffentlich zugänglicher
Funknetze noch sehr teuer ist, stellen die so genannten Hotspots eine
interessante Alternative in der mobilen Computernutzung dar. In
seiner aktuellen Ausgabe 6/2002 nimmt das IT-Profimagazin iX Technik,
Anbieter und Zukunftschancen des neuen Trends unter die Lupe.
    
    Während die UMTS-Netzbetreiber angesichts von Schuldenbergen in
eine unsichere Zukunft blicken, etabliert sich ein anderes Verfahren
zur drahtlosen Datenübertragung fast von selbst. Öffentliche
Internetzugänge auf Basis von lokalen Funknetzen, den Wireless LANs.
Die Reichweite dieser 11 Mbit/s schnellen Funknetze beträgt
bis zu 100 Meter. Damit lassen sich unter anderem Büroetagen oder
Wohnungen, aber auch ganze Messehallen vernetzen. Eine Basisstation
sorgt für die Anbindung an drahtgebundene Netze, etwa das Internet.
    
    Diese Technik erfreut sich nicht nur in Firmen zunehmender
Beliebtheit, sondern aus ihr entwickelte sich zudem eine weitere
Geschäftsidee: der Aufbau von WLAN-Basisstationen für die öffentliche
Nutzung. Vor allem an Orten mit viel Publikumsverkehr wie Bahnhöfen,
Flughäfen, Hotels oder Einkaufszentren werden derzeit so genannte
Hotspots eingerichtet.
    
    Wer über einen Laptop oder PDA mit Funknetzkarte verfügt, hat im
Einzugsbereich dieser Basisstationen Zugriff auf das Internet und -
mit entsprechender Konfiguration - auch auf das Firmennetz. In
Deutschland existieren bereits in mehreren Großstädten erste
Hotspots. Die Abrechnung erfolgt über den Anbieter vor Ort oder über
einen Hotspot-Dienstleister, bei dem man sich registrieren lassen
muss. Noch sind die Preise relativ hoch. Mit fünf bis acht Euro pro
Stunde muss man rechnen, ganztägige Zugänge hingegen sind
preiswerter.
    
    Der Preis und die Modalitäten des Abrechnungsverfahrens werden
nach Meinung des iX-Netzwerkspezialisten Bert Ungerer über die
weitere Durchsetzung des Hotspot-Verfahrens entscheiden. "Obwohl
WLANs derzeit die Nase vorn haben - schließlich sind Endgeräte nicht
nur hier und heute verfügbar, sondern auch als vollwertige
Arbeitsplatzrechner einsetzbar - werden sie langfristig UMTS oder
GPRS nicht verdrängen."
    
    Titelbild iX 6/2002: www.heise.de/
    
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