DLRG - Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft

Retten um die Wette

Lippstadt/Bad Nenndorf (ots) - 57 Mannschaften mit 200 Sportlern eröffnen am 29. Juni am Alberssee die Wettkämpfe um die NIVEA Trophy. Nationale Wettkampfserie der Rettungsschwimmer der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft hat sich im dritten Jahr etabliert. Stelldichein der Welt- und Europameister: Gleich zum Auftakt der deutschen Freigewässer-Saison der Rettungsschwimmer treffen die großen Favoriten für den Gesamtsieg der NIVEA-Trophy aufeinander. Darunter auch die Vorjahressieger aus Halle-Saalkreis, Korschenbroich und Bermatingen-Markdorf (Bodensee). Insgesamt rechnen die Ausrichter, die DLRG Bezirksjugend im Kreis Gütersloh und die Ortsgruppe Lippstadt mit mehr als 200 Teilnehmern aus dem gesamten Bundesgebiet und dem benachbarten Ausland, nämlich drei Klubs aus den Niederlanden, sowie das Nationalteam aus der Schweiz. Dabei ist auch die starke Mannschaft aus Halle/Saale, die im Mai bei den Weltmeisterschaften, der Rescue 2002 in Daytona Beach, Florida (USA), im Vergleich der Vereinsmeisterschaften mit den besten Freigewässerathleten der Welt wetteiferte und als drittbestes Team der Welt glänzten. Beim ersten Wettkampf der NIVEA Trophy geht es für die Starter am Alberssee nicht nur um Einzelsiege und Platzierungen, ein guter Start in Lippstadt ist auch Voraussetzung, um die Chance auf den Sieg in der Gesamtwertung zu sichern. Noch zwei Mal, am 3. August am Barleber See in Magdeburg, und am 31. August an der Ostseeküste vor Scharbeutz, werden die Rettungsschwimmerinnen und Rettungsschwimmer der DLRG auf Punktejagd gehen. Siegchancen können sich dabei nur Athletinnen und Athleten ausrechnen, die körperliche Fitness, Schnelligkeit und Ausdauer mitbringen und dabei auch ihre Sportgeräte perfekt beherrschen. Der Rettungssport, dessen Ursprünge in der täglichen Praxis des Rettens aus dem Wasser liegen, hat sich in den vergangenen Jahren zu einem echten Leistungssport entwickelt, der intensives Training, konsequente Lebensweise und Vorbereitung sowie mentale Stärke verlangt. Dies zeigt sich nicht zuletzt bei internationalen Vergleichen: bei der Weltmeisterschaft Rescue 2002 im Mai gewannen die Sportlerinnen und Sportler von der Südhalbkugel nicht zuletzt deshalb häufig in den Freigewässer-Disziplinen, weil sie direkt aus dem Sommertraining an den Start gehen konnten. Besonders die Königsdisziplin der Rettungssportler stellt höchste Anforderungen an die Athleten: Beim DLRG-Ironman bzw. DLRG-Ironwoman müssen sie 300 Meter schwimmen, einen 500 Meter langen Kurs mit dem Rettungsbrett absolvieren und eine 700 Meter Distanz im Rettungskajak zurücklegen. Internationale Vorbilder Der sportliche Wettkampf der Rettungsschwimmer im Freigewässer beruht auf Vorbildern aus Neuseeland und Australien. Dort wird der Sport bereits seit Jahrzehnten auf hohem Niveau ausgetragen. Mit dem dritten Wettkampfjahr der NIVEA Trophy hat die DLRG als größte private Wasserrettungsorganisation der Welt diesen Sport nun auch in Deutschland etabliert. Insgesamt werden in diesem Jahr mehr als 30 DLRG-Teams mit bis zu 300 Sportlern teilnehmen. Ein Team besteht aus maximal zehn Rettungsschwimmern (je fünf Damen und Herren). Unterbrochen wird die nationale NIVEA-Trophy-Serie für die Rettungssportler durch den NIVEA Cup in Warnemünde vom 18. bis 20. Juli. Bei diesem internationalen Einladungswettkampf wird unter anderem die aus den Spitzensportlern der DLRG-Ortsgruppen zusammengestellte DLRG-Nationalmannschaft gegen Konkurrenten aus Europa und Übersee antreten. ots Originaltext: DLRG - Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft e.V. Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de Weitere Informationen: Henning Bock - Stabsstelle Kommunikation Büro: 0 57 23 . 955 - 442 -- Mobil: 01 75 . 1 60 27 55 DLRG e.V. - Im Niedernfeld 2 - 31542 Bad Nenndorf Original-Content von: DLRG - Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft, übermittelt durch news aktuell

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