DLRG - Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft

Bilanz der letzten Legislaturperiode: Die DLRG hat sich hervorragend entwickelt

Bad Nenndorf (ots) - Am kommenden Wochenende findet am Nürburgring die Bundestagung der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) statt. Zum Abschluss der vierjährigen Amtszeit zieht DLRG-Präsident Dr. Klaus Wilkens eine positive Bilanz: "Im vergangenen Jahr haben wir die Zahl unserer Mitglieder und Förderer auf über eine Million steigern können. Damit haben wir ein gutes Fundament an ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern sowie Förderern geschaffen, die mit uns gegen den Tod durch Ertrinken kämpfen. Unser erklärtes Ziel bleibt weiterhin, die Zahl der Opfer bis zum Jahr 2020 zu halbieren". Finanzielle Stabilität, hervorragende Entwicklungen in den Kernaufgaben Aufklärung und Vorbeugung, der Schwimm- und Rettungsschwimmausbildung sowie Qualitätssteigerungen in den Einsatzdiensten sind die Ergebnisse kontinuierlicher ehrenamtlicher Arbeit der letzten vier Jahre.

Als wichtige Station auf dem Weg zu mehr Sicherheit nennt die DLRG die Entwicklung und Durchführung von Gefahrenanalysen an Stränden und Binnengewässern gemeinsam mit der International Life Saving Federation of Europe (ILSE) mit der die beiden Organisationen im Jahr 2008 begonnen haben. "Mit den Risk Assessments setzen wir künftig neue Sicherheitsstandards für Badegäste und Wassersportler", so Dr. Wilkens. Als richtungweisend sieht die größte Wasserrettungsorganisation der Welt die Einführung der Weltnorm ISO 20712 an. Damit sind die Voraussetzungen für ein weltweit einheitliches Flaggen- und Signalsystem geschaffen, das Urlaubern mehr Sicherheit in und am Wasser bietet. "Ich erhoffe mir, dass mittelfristig der regionale Wirrwarr an Warn- und Sicherheitszeichen ein Ende findet", sieht der DLRG-Präsident die Basis für ein einheitliches Informationssystem gelegt. Die vollständige Umsetzung in eine deutsche Norm erwartet die DLRG im kommenden Jahr.

Kritik übt die humanitäre Organisation an den verschlechterten politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen. Insbesondere bemängelt sie fortschreitende Bäderschließungen und erhebliche Defizite in der Schulschwimmausbildung. "Wir müssen und werden um jedes Bad kämpfen. Kämpfen heißt auch, neue Wege in der Kooperation mit anderen Verbänden, den Ministerien und Kommunen zu gehen. Wir werden die Überzeugungsarbeit gegenüber der Politik intensivieren. Schließlich geht es um das Wohl und die Sicherheit unserer Kinder", sieht Dr. Wilkens Handlungsbedarf. Mehr ausbildungsgeeignete Schwimmbäder und eine qualifizierte Schulschwimmausbildung sind die zentralen Forderungen der DLRG.

Ein Beispiel für erfolgreiche Prävention gegen das Ertrinken von Kindern ist die 50-jährige Zusammenarbeit der DLRG mit der Beiersdorf AG. Zusammen mit der Marke NIVEA wurde im Jahr 2001 ein Kindergartenprojekt ins Leben gerufen, das die Kleinsten mit spielerischem Sicherheitstraining über Gefahren im und am Wasser aufklärt und deren Eltern einbezieht. "Seitdem sind die Ertrinkungszahlen bei Kleinkindern um mehr als 50% zurückgegangen", bilanziert der DLRG-Präsident. Diesem Ziel dienen auch weitere Aktivitäten wie die während der Schulferien stattfindende Strandfesttournee durch Badeorte von Nord- und Ostsee sowie das Projekt Schwimmen lernen mit NIVEA.

Die Festansprache der Eröffnungsveranstaltung der DLRG Bundestagung hält der Vorstandsvorsitzende der börsennotierten Beiersdorf AG, Thomas B. Quaas.

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