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Gewerkschaften und Arbeitgeber unterzeichnen Tarifvertrag zur neuen Zusatzversorgung im öffentlichen Dienst
dbb tarifunion: "Ein gutes Ergebnis für die Beschäftigten"

    Berlin (ots) - Nach Beendigung der Redaktionsverhandlungen haben die dbb tarifunion und die öffentlichen Arbeitgeber von Bund, Ländern und Gemeinden heute in Wörth am Rhein den Tarifvertrag zur neuen Zusatzversorgung im öffentlichen Dienst unterzeichnet. Damit sind die Weichen für die Reform der zusätzlichen Altersversorgung für die Arbeitnehmer des öffentlichen Dienstes gestellt. Frank Stöhr, Verhandlungsführer der dbb tarifunion: "Trotz der schwierigen Ausgangslage haben wir uns mit unserer Forderung nach einem weiterhin hohen Versorgungsniveau durchgesetzt und so ein gutes Ergebnis für die Beschäftigten erzielt. Das neue Versorgungssystem bleibt bezahlbar und gewährleistet eine attraktive, zukunftssichere Zusatzrente für die Mitarbeiter im öffentlichen Dienst."

    Das bisherige Gesamtversorgungssystem wird rückwirkend zum 31. Dezember 2000 geschlossen und durch ein Betriebsrentensystem ersetzt. Die Rentenanwartschaften, die im alten Gesamtversorgungssystem erworben wurden, werden in das neue Punktemodell überführt. Für Beschäftigte, die das 55. Lebensjahr vollendet haben, sichert der Tarifvertrag einen besonderen Bestandsschutz. Jetzige Rentner erhalten ihre bisherige Zusatzrente weiter. Die neue Zusatzversorgung für den öffentlichen Dienst basiert auf einem Punktemodell, bei dem die Lebensarbeitsleistung durch die Gutschrift von Versorgungspunkten für jedes Jahr abgebildet wird. Die Punkte werden "verzinst" und im Rentenfall addiert. Diese Summe ergibt den monatlichen Betrag der Betriebsrente. Der Systemwechsel eröffnet den Arbeitnehmern die Möglichkeit, ihr Alterseinkommen mit der so genannten "Riester-Rente" zusätzlich aufzustocken. Der dbb beamtenbund und tarifunion wird seinen Mitgliedern über das eigenständig gegründete dbb vorsorgewerk in Kürze ein attraktives Produkt anbieten.


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