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Facebook bittet mehr als 350 Millionen Nutzer weltweit ihre Privatsphäre-Einstellungen zu personalisieren

Palo Alto, Kalifornien, USA (ots) - Der Service gibt Nutzern neue Funktionen, um ihre Informationen zu kontrollieren

Facebook hat heute bekannt gegeben, dass die mehr als 350 Millionen Nutzer aufgefordert werden, ihre Privatsphäre-Einstellungen zu überprüfen und zu aktualisieren. Das ist einmalig unter den großen Internet Services und damit setzt Facebook einen neuen Maßstab für die Kontrolle durch die Nutzer. Zusätzlich stellt Facebook leicht zu bedienende Werkzeuge zur Verfügung, mit denen man die Kontrolle über seine Informationen individuell anpassen kann, je nachdem um was für einen Inhalt es sich handelt, für welche Zielgruppe er bestimmt ist und warum und wann man diesen Inhalt teilen möchte.

"Facebook verändert die Art und Weise wie die Welt ihre Informationen online kontrollieren kann, indem mehr als 350 Millionen Menschen nun für jeden Inhalt, den sie teilen, die Zielgruppe bestimmen können", sagte Elliot Schrage, Vice President of Communications, Public Policy und Marketing. "Wir haben Facebook schon immer so gestaltet, dass die Menschen kontrollieren können, mit wem sie welche Informationen teilen - das ist der Grund, warum unser Service so eine große Gruppe unterschiedlicher Nutzer aus der ganzen Welt anzieht. Wir sind stolz auf die neueste Entwicklung, die wir heute vorstellen und werden auch weiterhin neue Funktionen entwickeln, um den veränderten Bedürfnissen der Nutzer gerecht zu werden."

Mit den heute vorgestellten Funktionen setzt Facebook seinen kontinuierlichen Innovationsprozess fort und geht auf die Vorschläge von Nutzern und Experten ein. Es wurden verschiedene Versionen dieser Vorschläge entwickelt und seit Anfang diesen Jahres ausführlich getestet. Die neuen Funktionen beinhalten zusätzliche Kontrollmöglichkeiten für jeden Inhalt den Nutzer teilen, vereinfachte Privatsphäre-Einstellungen, Hilfestellung bei der Auswahl der Einstellungen und umfangreicheres Informationsmaterial zur Privatsphäre und Datenschutz.

Mehr Kontrolle für alle Inhalte

Nutzer aus aller Welt hatten darum gebeten, bei jedem einzelnen Beitrag flexibel einstellen zu können, wer diesen Inhalt sehen kann. Facebooks neue Privatsphäre-Optionen für den sog. 'Publisher' (Herausgeber) - die Funktion, mit der die meisten Inhalte, wie Fotos, Links oder Statusmeldungen gepostet werden - ermöglichen nun genau dies und werden den Nutzern ab heute zur Verfügung gestellt. Direkt beim Verfassen eines Beitrags kann man nun die passende Privatsphäre-Option auswählen. Zum Beispiel möchte jemand einige Beiträge mit allen teilen, wie etwa seine Meinung zu einem neuen Film. In anderen Fällen möchte die gleiche Person aber vielleicht persönlichere Beiträge wie eine neue Telefonnummer oder Bilder ihrer Kinder nur mit einer kleineren Gruppe teilen, wie etwa mit Freunden oder einer angelegten Freundesliste. Durch die Auswahl in einem Drop-Down Menü können Nutzer nun ihre Beiträge flexibel auf bestimmte Zielgruppen zuschneiden.

Vereinfachte Privatsphäre-Einstellungen

Facebooks aktuelles Privatsphäre-Modell dreht sich um die Kategorie "Netzwerke" - Gruppen für Schulen, Unternehmen oder Regionen. Einige regionale Netzwerke wie Australien oder Türkei haben mittlerweile Millionen von Mitgliedern, deshalb verwendet Facebook nun ein individuelleres Kontrollmodell. Die regionalen Netzwerke werden entfernt und durch vier einfache Kontrolloptionen ersetzt, die für alle Nutzer weltweit gelten: Freunde, Freunde von Freunden, alle und benutzerdefiniert.

Außerdem haben uns viele Nutzer berichtet, dass die aktuellen Auswahlmöglichkeiten für die Privatsphäre verwirrend und zu umfangreich sind. Daher haben wir die Seite für die Privatsphäre-Einstellungen komplett überarbeitet, um die Kontrolloptionen intuitiv und leicht verständlich zu machen. Facebook hat sich an dem Feedback der Nutzer orientiert und einige Einstellungen zusammengelegt und sie logischer gruppiert.

Hilfe bei der Auswahl der Einstellungen

Ab heute wird Facebook erstmals mehr als 350 Millionen Nutzern ein sog. Übergangswerkzeug (Transition Tool) zur Verfügung stellen - ein übersichtlicher Prozess mit Hilfe eines Assistenten, bei dem man gebeten wird seine Privatsphäre-Einstellungen zu überprüfen und zu aktualisieren. Zu Beginn erscheint eine Nachricht, welche die Änderungen erklärt und dann können die Nutzer ihre Einstellungen anpassen. Die Nutzer haben zwei Optionen: Ihre alten Einstellungen beizubehalten oder Empfehlungen von Facebook anzunehmen.

Die Empfehlungen sind so gewählt, dass man sich mit anderen Leuten verknüpfen und verantwortungsvoll Informationen teilen kann - genau aus dem Grund meldet man sich bei Facebook ja auch an. Die Empfehlungen ergeben sich daraus, wie die Nutzer vorher Informationen geteilt haben und berücksichtigen die bereits getroffenen, persönlichen Einstellungen hinsichtlich sensibler Informationen. Bei Informationen wie Telefonnummern, die als sensibel betrachtet werden könnten, wird eine restriktive Einstellung empfohlen. Facebook empfiehlt Nutzern, bereits geänderte Einstellungen beizubehalten. Wenn bisher keine Einstellungen der Privatsphäre angepasst wurden, sind Empfehlungen von Facebook voreingestellt. Nutzer können jede Auswahl verändern und müssen alle Einstellungen bestätigen, bevor sie wirksam werden.

Sobald die Nutzer ihre Einstellungen überarbeitet haben, werden diese auf einer Bestätigungsseite zur Überprüfung nochmals zusammengefasst. Diese Seite enthält außerdem einen Link zur Seite mit allen Privatsphäre-Einstellungen, auf der die Nutzer ganz nach ihren Wünschen weitere Änderungen vornehmen können. Selbstverständlich können die Nutzer die Einstellungen jederzeit wieder ändern.

Erweiterte Informationen zur Privatsphäre

Während die Nutzer den Assistenten (Transition Tool) verwenden, haben sie die Möglichkeit, "weitere Informationen" zu erhalten. Über diesen Link landen sie im neuen Privacy Center von Facebook mit umfassenden Anleitungen, die Nutzern helfen nachzuvollziehen, wie sie Informationen teilen und kontrollieren können. Im Privacy Center werden Facebooks Richtlinien zur Nutzerkontrolle und dazugehörige Funktionen erklärt. Des Weiteren stehen Links zu Materialien zur Privatsphäre in- und außerhalb von Facebook zur Verfügung. Auch nachdem die Nutzer den Assistenten abgeschlossen haben, bleibt das Privacy Center über verschiedene Links auf der Seite jederzeit erreichbar.

Zusätzlich zum Privacy Center widmet Facebook der Information neuer Nutzer besondere Aufmerksamkeit. Sobald sie den Registrierungsprozess abgeschlossen haben werden sie ermutigt, sich über die Privatsphäre-Optionen zu informieren und die Anleitung für neue Nutzer zu lesen, die u.a. einen Abschnitt zu Privatsphäre und einen Link zum Privacy Center enthält. Des Weiteren erhalten neue Nutzer auf wichtigen Facebook-Seiten besondere Nachrichten mit Hinweisen zur Privatsphäre. Schließlich bekommen neue Nutzer, sobald sie das erste Mal etwas mit dem sog. 'Publisher' veröffentlichen wollen, eine Information mit dem Hinweis, wer diesen Beitrag sehen wird. Ein Link zu weiterführenden Informationen wird dabei ebenfalls angezeigt.

"Eines unserer vorrangigen Ziele ist es, Facebook kontinuierlich zu verbessern und die Möglichkeiten der Nutzer auf der Webseite zu erweitern. Das beinhaltet ihnen neue Werkzeuge anzubieten, mit denen sie ihre Informationen kontrollieren können", sagt Chris Cox, Vice President of Product Management. "Die Funktionen, die wir heute vorstellen, sind nicht das Ende, sondern die jüngsten Schritte in diesem andauernden Prozess. Gute Vorschläge haben uns bis hierher gebracht und wir freuen uns schon auf Feedback, das uns bei der Entwicklung kommender Funktionen für Privatsphäre und die Kontrolle durch die Nutzer unterstützt."

Zusätzliche Informationen

Keine Veränderungen oder Einfluss auf das Werbeprogramm: Facebook hat niemals persönliche Informationen an Werbetreibende weitergegeben, außer wenn dies vom Nutzer gewünscht und kontrolliert wurde. Die neuen Tools beeinflussen diese Regeln und Richtlinien nicht.

Gemeinsamer Datensatz an "Öffentlichen Informationen": In der letzten Version der Datenschutzrichtlinien aus dem Oktober wurde bereits angekündigt, dass bestimmte, grundlegende Informationen wie der Name des Nutzers, Profilbild, Geschlecht, Wohnort, Freunde und Lieblingsseiten als "Öffentliche Informationen" eingestuft werden. Ein überwältigender Anteil der Nutzer macht diese Informationen bereits heute allen zugänglich. Diese Bezeichnung wurde gewählt, um allen Nutzern zu verdeutlichen, dass diese Informationen auch von anderen eingesehen werden können. Dennoch können sich Nutzer auch weiterhin von der Suche ausnehmen und Kontaktaufnahme von Fremden verhindern.

Besonderer Schutz für Minderjährige: Als Teil der heute verkündeten Kontrolloptionen, schränkt Facebook die Sichtbarkeit von Inhalten, die von minderjährigen Nutzern (unter 18) erstellt wurden, ein. Wenn ein Minderjähriger Informationen mit "allen" teilen möchte, können trotzdem nur "Freunde", "Freunde von Freunden" und Mitglieder aus dem Schul- oder Arbeits-Netzwerk diese Inhalte lesen.

Verfügbarkeit für die Medien

Am heutigen Mittwoch, den 9. Dezember 2009 werden Vertreter von Facebook um 17 Uhr (CET) die neuen Funktionen mit Journalisten besprechen und Fragen beantworten. Um an der Konferenz teilzunehmen, wählen Sie bitte +1 702 696 4946 (international). Um an der Präsentation im Internet teilzunehmen, gehen Sie bitte auf: http://www.presseportal.de/go2/facebook

Eine Aufzeichnung steht bis eine Woche nach der Telefonkonferenz zur Verfügung.

Über Facebook

Facebook wurde im Februar 2004 gegründet, mit dem Ziel Menschen in die Lage zu versetzen, sich auszutauschen und damit die Welt offener und vernetzter zu gestalten. Jeder kann bei Facebook mitmachen und mit Anderen in einem vertrauensvollen Umfeld kommunizieren. Facebook ist ein im Privatbesitz stehendes Unternehmen und hat seinen Hauptsitz in Palo Alto, Kalifornien, USA.

Pressekontakt:

Tina Kulow
*kulow kommunikation
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