Bundespolizeidirektion Sankt Augustin

BPOLD STA: Hass auf die Bundespolizei - Reifenstecher am Essener Hauptbahnhof - Zivile Bundespolizisten nehmen 44-Jährigen fest

Tatwerkzeug Foto: Bundespolizeiinspektion Dortmund

Essen (ots) - Nach eigenen Angaben war es Hass auf die Bundespolizei, der einen 44-jährigen Essener gestern Abend (02. Dezember) dazu motivierte, einen Reifen an einem Einsatzfahrzeug der Bundespolizei zu zerstechen. Zivile Bundespolizisten nahmen ihn noch am Tatort fest. In jüngster Vergangenheit wurde bereits dreimal Reifen an Bundespolizeifahrzeugen zerstört.

Bereits drei Fälle von zerstochenen Reifen an Einsatzfahrzeugen verzeichnete die Bundespolizei in den vergangenen drei Wochen. Die Streifenwagen wurden dabei immer am Essener Hauptbahnhof geparkt. Nachdem am Montagabend (01. Dezember) erneut ein Reifen am Hauptbahnhof zerstört wurde, fahndeten gestern Abend Bundespolizisten in zivil, im Bereich eines geparkten Einsatzfahrzeugs, nach Tatverdächtigen.

Gegen 22:30 Uhr wurde ein Dienstfahrzeug auf dem Vorplatz (Straße: Am Hauptbahnhof) vor einem Schnellrestaurant geparkt. Bereits nach kurzer Zeit beobachteten die Einsatzkräfte eine männliche Person, welche zum Fahrzeug ging, sich umschaute, einen silbernen Gegenstand aus der Hose nahm und sich am linken Vorderreifen zu schaffen machte. Dieser wurde dabei durch 3 Messerstiche zerstört. Nach nur wenigen Sekunden verließ er die Örtlichkeit sofort wieder. Bundespolizisten nahmen die Verfolgung auf und konnten ihn noch am Hauptbahnhof festnehmen.

Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um einen 44-jährigen Essener, der als Tatmotiv Hass auf die Bundespolizei angab. Er wurde anschließend zur Wache gebracht und dort erkennungsdienstlich behandelt. Dort konnten auch das Tatwerkzeug sichergestellt werden, bei dem es sich um ein sogenanntes Multitool handelt. Auf Grund fehlender Haftgründe wurde er anschließend entlassen.

Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen der Zerstörung wichtiger Arbeitsmittel eingeleitet. Ob der Essener auch für die anderen zerstochenen Reifen der letzten Wochen verantwortlich ist, müssen weitere Ermittlungen ergeben.

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