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Kölnische Rundschau: Kölnische Rundschau Kommentar zur Wahl in Serbien

    Köln (ots) - Gespalten

    SANDRO SCHMIDT zur Wahl in Serbien

    Gegen alle Prognosen ist das pro-europäische Wahl bündnis des serbischen Präsi denten Boris Tadic überra schend zur stärksten Kraft bei der Parlamentswahl geworden. Doch den Durchbruch hat es nicht geschafft. Wenn über haupt eine Koalitionsmehrheit im Parlament zustande kommt, werden die Nationalisten weiter die Regierung bilden. Die Serben bleiben ein gespal tenes Volk: hin und her geris sen zwischen dem Anschluss an den Westen mit der Hoff nung auf wachsenden Wohl stand in absehbarer Zeit, und den anti-westlichen Reflexen aus der Ära von Slobodan Milo sevic, der in außenpolitischer Anlehnung an Russland den Nationalisten im Land den Auf bau eines starken Groß-Serbi ens versprochen hatte. Solange sich dies nicht ändert, wird das Land weiter verarmen.

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