Corporate Trust, Business Risk & Crisis Management GmbH

Studie "Gefahrenbarometer 2010"
Die Sicherheitsrisiken für den deutschen Mittelstand (Mit Grafik)

Gefahrenbarometer 2010: Sicherheitsrisiken für den deutschen Mittelstand / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Abdruck bitte unter Quellenangabe: "obs/CORPORATE TRUST Business Risk & Crisis Management GmbH" Weiterer Text über ots und www.presseportal.de

München (ots) -

   Corporate Trust deckt Sicherheitsrisiken für den deutschen 
Mittelstand auf: Das Gefahrenpotenzial resultiert aus einer 
unzureichenden Vorbereitung auf das Lösen möglicher Konflikte bei 
gleichzeitig ansteigenden Sicherheitsrisiken.  

Die Corporate Trust, Business Risk & Crisis Management GmbH, hat die Studie "Gefahrenbarometer 2010" veröffentlicht. Die umfangreiche Studie wurde von den Kooperationspartnern, der Rechtsanwaltskanzlei TAYLOR WESSING, dem Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmen MAZARS Hemmelrath und dem IT-Security-Spezialisten RSA, The Security Division of EMC, unterstützt.

Vor dem Hintergrund der aktuellen Finanz- und Wirtschaftskrise untersucht die Erhebung die weltweiten Sicherheitsrisiken für den deutschen Mittelstand. Gerade in Zeiten, in denen der Wettbewerb härter wird und die Märkte umkämpfter sind, spielt die Eindämmung der speziellen Risiken eine bedeutende Rolle. Die Unternehmen sind verstärkt Sicherheitsproblemen ausgesetzt. Da insbesondere im Mittelstand eine hohe Innovationskraft herrscht, nehmen gerade die Wirtschaftskriminalität und Industriespionage rapide zu.

Zur Bewertung des Risikos wurden die tatsächlichen Schäden der letzten drei Jahre sowie die Einschätzung der zukünftigen Gefahren berücksichtigt. Dazu wurden 5.154 mittelständische deutsche Unternehmen befragt. Knapp drei Viertel der befragten Unternehmen gaben an, auch im Ausland tätig zu sein. Zum einen über Kunden und Lieferanten, jedoch auch durch eigene Niederlassungen, Tochterunternehmen, Joint-Venture-Partner, Produktionsstätten oder Vertriebs- und Handelsvertretungen.

Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass größere mittelständische Unternehmen häufiger von einem Schaden betroffen sind als kleinere Unternehmen. Das größte Schadensrisiko haben Mittelständler in dem Segment 50 bis 250 Millionen Euro Jahresumsatz bzw. 250 bis 1.000 Mitarbeiter. Diebstahl, Einbruch und Überfall sind mit 20,1 Prozent die häufigste Schadensursache bei mittelständischen Unternehmen. Korruption, Betrug und Untreue stehen mit 15,1 Prozent auf dem zweiten Rang der Sicherheitsrisiken, dicht gefolgt von Hackerangriffen mit 14,1 Prozent.

Die Absicherung der Unternehmen gegen diese Schäden und Risiken ist demgegenüber eher unzureichend. Die Mehrheit der Mittelständler hat keine ausreichenden Sicherheitsstrukturen, um die verschiedenen Bedrohungen zu bewältigen. Nur knapp die Hälfte sind gegen die kriminellen Risiken versichert. Obwohl Korruption das zweithöchste Risiko darstellt, hat nur ein Fünftel aller Unternehmen einen eigenen Compliance-Verantwortlichen, der rechtskonformes und verantwortungsbewusstes Handeln im Unternehmen sicherstellt. Mit 17,7 Prozent verfügt nur ein geringer Anteil der befragten Unternehmen über ein professionelles Krisenmanagement. Eine vorbereitete Krisen-PR können ebenfalls nur die wenigsten vorweisen. "Das ist eine gefährliche Entwicklung", weiß Christian Schaaf, Geschäftsführer von Corporate Trust. "Während die allgemeine Kriminalstatistik in Deutschland rückläufig ist, nehmen beispielsweise Industriespionage, Produkterpressungen, organisierte Diebstähle und Bedrohungen des Managements oder der Eigentümer im Mittelstand zu."

"Zahlreiche Unternehmen sind in den vergangenen Jahren Opfer von Wirtschaftskriminalität geworden und haben dadurch großen wirtschaftlichen Schaden erlitten", begründet Hubertus Eichler, Partner bei MAZARS Hemmelrath die Beteiligung an der Studie. "Die Folgen können weitreichend sein. Deshalb sind nachhaltig wirksame präventive Maßnahmen entscheidend, um unternehmensgefährdende wirtschaftskriminelle Handlungen gar nicht erst aufkeimen zu lassen."

Das Management von Risiken und der Schutz des unternehmenskritischen Informationskapitals sind die zentralen Kompetenzen von RSA: "Auch beim Informationskapital der Unternehmen sollten in Bezug auf die Sicherheit keine Kompromisse gemacht werden, denn Sicherheitslücken oder Datenverluste führen nicht nur zu einem erheblichen Imageverlust in der Öffentlichkeit, sondern gefährden auch nachhaltig das Geschäft", erklärt Michael Frauen, Regional Director von RSA.

Aus der Studie geht hervor, dass auch hier ein großer Nachholbedarf im Mittelstand besteht: Mehr als die Hälfte der Unternehmen macht ihren Mitarbeitern und Geschäftspartnern keine klaren Vorgaben zum Umgang mit vertraulichen Informationen. Nur bei 39,8 Prozent gibt es eine Klassifizierung der Geheimhaltungsstufe. "Wir erkennen aber einen positiven Trend", weiß Christian Schaaf, dessen Unternehmen Corporate Trust auch in der präventiven Sicherheitsberatung tätig ist. "Die Studie bestätigt eine steigende Sensibilisierung für sicherheitsrelevante Fragestellungen. 53,1 Prozent der befragten Unternehmen wollen ihr Personal zukünftig besser sensibilisieren."

Dazu bestünde auch eine rechtliche Verpflichtung, betont Alexander Haudan, Rechtsanwalt bei Taylor Wessing. "Nach dem Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Geschäftsverkehr ist die Geschäftsleitung dazu verpflichtet, die nötigen Vorkehrungen zu treffen, um Risiken frühzeitig zu erkennen und Gefahren vom Unternehmen abwenden zu können." Gerade für den Mittelstand böten sich zahlreiche externe, erfahrene Partner an, um dieser Aufgabe ebenso umfassend wie wirtschaftlich gerecht zu werden, ergänzt Christian Schaaf von Corporate Trust. Sein Unternehmen Corporate Trust bietet eine ausgelagerte Sicherheitsabteilung, die ihren Kunden rund um die Uhr und an 365 Tagen im Jahr mit einem Expertennetzwerk zur Verfügung steht.

Hinweis:

Die komplette Studie mit allen Einzelauswertungen und Grafiken finden Sie über folgenden Link: www.corporate-trust.de/studie

Corporate Trust ist eine Unternehmensberatung für Sicherheitsdienstleistungen. Als strategischer Partner im Risiko- und Krisenmanagement unterstützen wir Unternehmen, Organisationen und Privatpersonen im High-Level-Security-Bereich.

Ansprechpartner:


Christian Schaaf
Geschäftsführer

CORPORATE TRUST
Business Risk & Crisis Management GmbH

Graf-zu-Castell-Straße 1
D-81829 München
T +49 89 599 88 75 80
F +49 89 599 88 75 820
schaaf@corporate-trust.de
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