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Rückenprobleme: Schmerzmittel nur sparsam einnehmen

Berlin (ots)

Bei akuten Rückenproblemen sollten rezeptfreie Schmerzmittel nur kurzfristig und in begrenzten Mengen eingenommen werden. Grundsätzlich sollten Patienten Schmerzmittel ohne Rücksprache mit dem Arzt nicht länger als drei Tage hintereinander und nicht häufiger als an zehn Tagen pro Monat anwenden. "Rezeptfrei heißt nicht harmlos. Besonders Schmerzmittel werden in der Werbung häufig verharmlost, führen aber oft zu arzneimittelbezogenen Problemen", so Erika Fink, Präsidentin der Bundesapothekerkammer. "Patienten mit akuten Rückenschmerzen sollten deshalb in der Apotheke gezielt nachfragen, welches Medikament für sie die beste Wahl ist, oder ob der Apotheker einen Arztbesuch empfiehlt." Täglich lösen Apotheker alleine in der Selbstmedikation mehr als 300.000 arzneimittelbezogene Probleme.

Gegen akute Rückenschmerzen werden in der Selbstmedikation die Arzneistoffe Acetylsalicylsäure (ASS), Ibuprofen, Diclofenac, Naproxen und Paracetamol eingesetzt. Diese Schmerzmittel sind in bestimmten Dosierungen bzw. Packungsgrößen rezeptfrei in der Apotheke erhältlich. Die Einzel- und die Tageshöchstdosis hängen vom Wirkstoff ab. Für Erwachsene gelten folgende Empfehlungen:

- ASS: Einzeldosis 500 bis 1000 Milligramm (mg), pro Tag höchstens 3000 mg - Ibuprofen: Einzeldosis 200 bis 400 mg, pro Tag höchstens 1200 mg - Diclofenac: Einzeldosis 12,5 bis 25 mg, pro Tag höchstens 75 mg - Naproxen: Einzeldosis 220 bis 250 mg, pro Tag höchstens 660 bis 750 mg - Paracetamol: Einzeldosis 500 bis 1000 mg, pro Tag höchstens 4000 mg

Diese Dosierungsempfehlungen sollten ohne Rücksprache mit dem Arzt nicht überschritten werden. Zum Beispiel kann bereits eine einmalige Überdosis von Paracetamol die Leber dauerhaft schädigen.

Diese Pressemitteilung und weitere Informationen finden Sie unter www.abda.de.

Pressekontakt:

Dr. Ursula Sellerberg, MSc
Stellv. Pressesprecherin
Tel.: 030-4000 4134
Mail: u.sellerberg@abda.aponet.de
www.abda.de

Original-Content von: ABDA Bundesvgg. Dt. Apothekerverbände, übermittelt durch news aktuell

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