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Kampagne zur Fairen öffentlichen Beschaffung NRW startet

Kampagne zur Fairen öffentlichen Beschaffung NRW startet
Öffentlicher Einkauf muss internationale Arbeitssrechte achten. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/69675 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/Eine Welt Netz NRW/Robin Eckert/ Benjamin Pütter"

Düsseldorf (ots) - Unter dem Motto "Wertvoll Einkaufen - Deine Stadt Kann Fair" tourt das Eine Welt Netz NRW ab heute durch neun Städte in NRW. Den Auftakt der Kampagne bilden die Aktionstage in Köln vom 14.-18. April.

Eine großformatige Fotoausstellung macht Bürger*innen und lokale Organisationen auf das Thema Menschen- und Arbeitsrechte im Kontext der öffentlichen Beschaffung aufmerksam. Die Initiatorin will Kommunen und Städte dazu bewegen, Sozial-und Umweltkriterien im öffentlichen Einkauf strategisch zu verankern.

Ein umfassendes Rahmenprogramm lädt Besucher*innen ein, sich zu informieren und vor Ort selbst aktiv werden. Lokale Organisationen wie in Köln organisieren Filmvorführungen, Podiumsdiskussionen oder kritische Stadtrundgänge. So wie in Köln sind sich die lokalen Akteure sicher: Meine Stadt kann Fair!

Allein in NRW setzen Kommunen Schätzungen zufolge mehr als 50 Milliarden Euro pro Jahr um. Die öffentlichen Verwaltungen können mit dieser Marktmacht auch die Bedingungen in den globalen Lieferketten beeinflussen. Angela Schmitz vom Eine Welt Netz NRW betont: "Es ist wichtig, dass der Gesetzgeber in NRW in der anstehenden Reform des Vergabegesetzes die ILO-Kernarbeitsnormen weiterhin verbindlich vorschreiben will. Unser zivilgesellschaftliches Bündnis für öko-soziale Beschaffung NRW bleibt an dem Thema dran!"

Der Gesetzgeber schafft damit Klarheit für Unternehmen und beschaffende Stellen. Beim Einkauf von Arbeitsbekleidung für kommunale Ämter, Natursteinen für Marktplätze oder Spielzeug für KiTas spielen Produktionsbedingungen bisher kaum eine Rolle. Aus Kostengründen kaufen viele Städte und Gemeinden immer noch nach dem billigsten Angebot.

Doch immer mehr Unternehmen haben ihre Produktion umgestellt und bieten Produkte an, die den Arbeiter*innen in den Billiglohnländern Lateinamerikas, Asiens, Afrikas oder Osteuropas existenzsichernde Löhne garantieren, nicht aus ausbeuterischer Kinderarbeit stammen und die Umwelt nicht vergiften.

Weitere Informationen zum jeweiligen Programm in den Städten finden Sie hier: https://www.eine-welt-netz-nrw.de/seiten/index.php?id=3168

Pressekontakt:

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Katharina Edinger
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