Deutscher Raiffeisenverband

Einfuhrbeschränkung nach Belgien
Nüssel: Künast hat Krisenmanagement nicht im Griff

    Bonn (ots) - Mit ihrer widersprüchlichen Informations- und
Aufklärungsarbeit hat Bundesministerin Renate Künast nicht nur die
deutschen Verbraucher, sondern nun auch die europäischen
Mitgliedstaaten verunsichert. Als erste Reaktion schränkte Belgien im
nationalen Alleingang die Einfuhr deutscher Lebensmittel tierischer
Herkunft, von Futtergetreide und getreidehaltigen Mischfuttermitteln
ein. Diese Produkte müssen ab sofort auf Nitrofen untersucht und
rückstandsfrei sein. Die bislang von den
Raiffeisen-Hauptgenossenschaften durchgeführten Untersuchungen haben
keine Nitrofen-Belastung im Getreide ergeben.
    
    "Rückhaltlose Aufklärung auf Basis gesicherter Erkenntnisse würden
dem Verbraucherschutz mehr dienen als übertriebener Aktionismus und
vorschnelle Schuldzuweisungen. Das Krisenmanagement von Bund und
Ländern lässt eine führende Hand vermissen. Widersprüchliche
Meldungen haben zu einem Zick-Zack-Kurs geführt und der gesamten
deutschen Agrar- und Ernährungswirtschaft geschadet", so Manfred
Nüssel, Präsident des Deutschen Raiffeisenverbandes (DRV).
    
    
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