Deutscher Raiffeisenverband

DRV-Stellungnahme zu PSM-Rückständen im Wein: Es werden Halbwahrheiten verbreitet

Berlin (ots) - Der Deutsche Raiffeisenverband (DRV) spricht im Namen der ihm angeschlossenen 217 Winzergenossenschaften, die rund ein Drittel des in Deutschland produzierten Weins in den Handel bringen. Zu den Untersuchungen des Pesticide Action Network (PAN) und Pflanzenschutzmittel-Rückständen in Weinen unserer Mitglieder nimmt der DRV wie folgt Stellung:

1. Im Gegensatz zu anderen Nahrungsmitteln gibt es für Wein keine gesetzlichen Rückstandshöchstmengen für Pflanzenschutzmittel. Vielmehr werden für das Endprodukt Wein mittels eines Umrechnungsfaktors ("An- oder Abreicherung") die Höchstmengen für Keltertrauben zugrunde gelegt. Auf dieser Basis liegen alle von PAN ermittelten Werte weit unter den gesetzlich geltenden Höchstmengen. Zu diesem Sachverhalt soll noch eine Stellungnahme des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) erfolgen.

2. Unter diesen Vorzeichen sieht der DRV keinerlei Gefährdung für den Konsum der aufgeführten Weine.

3. Unabhängig vom PAN lässt der DRV seit mehreren Jahren eigene Untersuchungen bei anerkannten Laboren durchführen. Die dabei gefundenen Rückstände erreichen nicht annäherungsweise die gesetzlichen Höchstmengen.

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