Deutscher Raiffeisenverband

Raiffeisen-Bilanz 1999: Warenwirtschaft ist die umsatzstärkste Sparte

Bonn (ots) - Die Entwicklung in der genossenschaftlichen Warenwirtschaft war im Jahr 1999 mit wertmäßigen Umsätzen von rd. 32 Mrd. DM insgesamt stabil. Der anhaltende Preisdruck von den internationalen Ölsaaten- und Getreidemärkten in Kombination mit der erhöhten Flächenstilllegungsrate von 10 % wirkten sich negativ auf das klassische Agrargeschäft aus. Wertmäßige Zuwächse gab es bei Kartoffeln (+ 14 %), Baustoffen (+ 3 %), Agrartechnik (+ 2 %) und Mineralölen (+ 9 %). Auf dem liberalisierten Energiemarkt bündeln zahlreiche Genossenschaften den Bezug von Strom und geben die günstigen Bezugskonditionen an ihre Mitglieder und Kunden weiter. Die Umsätze mit landwirtschaftlichen Betriebsmitteln, u. a. Pflanzenschutzmittel (- 5 %), Düngemittel (- 2 %) sowie Futtermittel (- 4 %) waren insbesondere preisbedingt rückläufig. Als Wachstumsmärkte gelten die Diversifikationssparten. Inzwischen werden 45 %, in einzelnen Unternehmen sogar über 50 % des Umsatzes in diesen Geschäftsfeldern erzielt. Die Genossenschaften betreiben rd. 450 Tankstellen, über 300 Biodiesel-Zapfanlagen, 1 500 Raiffeisen-Märkte sowie rd. 500 Baustoffmärkte und -fachhandlungen. Steigend ist der Bedarf an Beratungen in produktionstechnischen Fragen und Dienstleistungen. "Auch in der Warenwirtschaft setzt sich die vertikale Integration vom Bezug der Betriebsmittel über die Erzeugung, Verarbeitung bis hin zur Vermarktung durch. Das gilt für den Saatgut-Nachbau ebenso wie für die Futterwirtschaft", erklärte Manfred Nüssel, Präsident des Deutschen Raiffeisenverbandes e. V. (DRV), bei der Bilanz-Pressekonferenz am 24. Februar in Bonn. ots Originaltext: DRV Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Pressekontakt: DRV-Pressestelle Adenauerallee 127, 53113 Bonn Tel.: 0228/106-367 Fax: 0228/106-266 E-Mail: presse@drv.raiffeisen.de Internet: http://www.raiffeisen.de Original-Content von: Deutscher Raiffeisenverband, übermittelt durch news aktuell

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