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Neue Studie: Die Riester-Rente: Abschied vom Mythos absoluter Sicherheit
Altersvorsorge im Umbruch

    Köln (ots) - Die jüngste Einigung zwischen IG Metall und
Metallarbeitgebern über die Gründung eines gemeinsamen betrieblichen
Altersversorgungswerks hat nochmals gezeigt: Kein Thema beschäftigt
und verändert die Finanzlandschaft zur Zeit so stark wie die
"Riester-Rente". Das Marktforschungs- und Beratungsinstitut
psychonomics aus Köln legt mit seiner aktuellen Studie "Die
Riester-Rente - Einstellungen zur Rentenreform und Auswirkungen auf
Altersvorsorgestrategien" erstmals eine umfassend qualitative und
repräsentative Bestandsaufnahme zu Einstellungen und Auswirkungen der
Rentenreform aus Sicht von Verbrauchern, Unternehmen und Anbietern
vor. Die mit Unterstützung von Boston Consulting durchgeführte Studie
kommt insgesamt zu folgenden Ergebnissen:
    
    * Die Verbraucher stehen der Rentenreform ambivalent gegenüber.
Verärgert darüber, dass der Staat allein die Rente nicht mehr sichern
kann, sind sie sich doch der zunehmenden Notwendigkeit privater
Altersvorsorge bewusst. Und wollen sich die Riester-Förderung nicht
entgehen lassen: Trotz aller Kritik besteht eine hohe
Abschlussbereitschaft, wobei Finanzierungsfragen von den Verbrauchern
allerdings sehr unterschiedlich beurteilt werden.
    
    * Unternehmen und Arbeitnehmervertreter begrüßen grundsätzlich die
Initiative des Staates, die Sozialversicherungspflichtigen zum
Handeln zu animieren. Sie bewerten das Altersvermögensgesetz aber als
lückenhaft und zu komplex. Wo die Reise hier letztlich hingeht hängt
v. a. davon ab, ob es den Tarifpartnern gelingt, sich zu verständigen
und ihre Interessen gemeinsam zu formulieren.
    
    * Anbieter und Vermittler rechnen mit erheblichen
Umsatzsteigerungen der Versicherungen, einer positiven Entwicklung
der Fondsgesellschaften, einem guten, aber begrenzten Spielraum der
Banken und einer negativen Entwicklung für Bausparkassen. Die
Strategie vieler Anbieter lautet: Informationen und Beratung anbieten
und mit ein bis zwei Produkten auf dem Markt vertreten sein. Mit
umfangreichen Werbemaßnahmen für Riester-Produkte will man sich
zunächst aber zurückhalten, um das Vertrauen der Verbraucher nicht zu
verlieren. Zudem könnte bei breiter Durchsetzung betrieblicher
Vorsorgeformen eine Stornowelle drohen. Neben Ertragsaussichten
bringt die Rentenreform jede Menge Beratungsbedarf für die
Finanzdienstleister mit sich: Vier Fünftel aller Verbraucher wollen
sich professionell beraten lassen und drei Viertel wollen
unterschiedliche Angebote systematisch miteinander vergleichen. In
der Gunst der Kunden liegen die Versicherer derzeit klar vor den
Banken.
    
    Im Rahmen der Studie wurden 1156 Personen zwischen 18 und 55
Jahren, die den Voraussetzungen der Förderung durch die Riester-Rente
entsprechen, über ihre Einstellungen zur Altersvorsorge, zur
Riester-Reform und ihre entsprechenden Handlungsabsichten befragt.
Zur Vertiefung von Hintergründen und Motiven der Verbraucher wurden
zudem Gruppendiskussionen durchgeführt. Einschätzungen und Planungen
von Unternehmen, Betriebsräten, Anbietern und Vermittlern wurden im
Rahmen von Experteninterviews untersucht.
    
    Am 11. Oktober 2001 findet bei psychonomics von 13:00-14:00 ein
gemeinsam mit Boston Consulting gestalteter Presselunch statt. Neben
der Studie werden brandaktuelle Ergebnisse aus dem laufenden
Monitoring von psychonomics zur "Riester-Rente" präsentiert und
erörtert (z. B. Einstellungen der Verbraucher zur betrieblichen
Altersversorgung und zu Werbekampagnen von Anbietern). Die Ergebnisse
beruhen insgesamt auf mehr als 3.500 repräsentativen Interviews, 7
Gruppendiskussionen und 32 Expertengesprächen.
    
    Interessierte Journalisten sind herzlich eingeladen und werden
gebeten, sich per Fax oder Mail zum Presselunch anzumelden.
    
    Ansprechpartner für die Studie und das Forschungsmonitoring ist
Herr Dr. Jörg Maas - Tel.: 0221-42061-0
mailto:joerg.maas@psychonomics.de
    
    
ots Originaltext: psychonomics AG
Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de


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mailto:ansgar.metz@psychonomics.de

Publiziert von: psychonomics AG, Unternehmenskommunikation - 2001
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