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Interview-Angebot: Fauler Kompromiss mit Null-Ergebnis: World Future Council Gründer Jakob von Uexküll kritisiert G8-Gipfel als "Weltvergangenheitsrat"

Hamburg (ots) - "Es ist ein fauler Kompromiss mit einem Null-Ergebnis", kommentierte der Gründer des World Future Councils Jakob von Uexküll heute den Klima-Abschlussbericht des G8-Gipfels. Die G8-Staaten konnten sich nur darauf verständigen, das Ausmaß einer nötigen Reduzierung des CO2-Ausstoßes bis 2050 erst von der UN prüfen zu lassen. Viel zu wenig für das, was passieren muss.

"Statt auf den globalen Notstand mit einem Sofortprogramm zu reagieren, verkünden die G8-Teilnehmer Ziele für 2050. "Und alle außer Deutschland setzen jetzt auf eine Widerbelebung der Atomkraft. Das ist unverantwortlich - und außerdem wegen der zunehmenden Uran- und Kühlwasserengpässe völlig unrealistisch!

Von Uexküll kritisierte außerdem, dass die Regierungschefs die Welt nicht auf das mit Sicherheit anstehende Ende der Ölreserven vorbereiteten. Stattdessen wollten sie die Vorräte noch schneller aufbrauchen.

"Der World Future Council zeigt Politikern, das erneuerbare Energien nicht nur nötig sondern auch möglich sind - und zwar sofort, in den nächsten zwei bis drei Jahren, und nicht irgendwann in der grauen Zukunft", konstatierte von Uexküll.

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