TK Techniker Krankenkasse

Akupunktur-Modellvorhaben der Techniker Krankenkasse
Das Universitätsklinikum Charité legt erste Ergebnisse vor

    Hamburg/Berlin (ots) - Über 80.000 Patienten haben sich seit
Oktober 2000 am Akupunktur-Modellvorhaben der Techniker Krankenkasse
(TK) beteiligt. Jetzt hat die Charité erste Ergebnisse dieser bislang
weltweit größten Akupunktur-Studie vorgelegt. Das Fazit der Ärzte:
Bei 80 bis 90 Prozent der Patienten besserten sich die Beschwerden
und Schmerzen.
    
    Zu sieben Krankheitsbildern hat das "Institut für Sozialmedizin,
Epidemiologie und Gesundheitsökonomie" der Charité bislang insgesamt
40.730 ärztlich dokumentierte Behandlungsverläufe ausgewertet. Dazu
zählen neben den drei heute noch erstattungsfähigen
Akupunktur-Behandlungen bei chronischen Beschwerden wie
Kopfschmerzen, Lendenwirbelsäulen-Schmerzen (LWS) und
osteoarthritischen Schmerzen auch die Behandlungsergebnisse aus den
Anfängen des TK-Akupunktur-Modellvorhabens (allergisches Asthma und
Rhinitis, Dysmenorrhoe und Halswirbelsäulen-Schmerzen).
    
      Zum Hintergrund: Die Techniker Krankenkasse war im Herbst 2000
mit fünf Indikationen gestartet und hat ihr Modellvorhaben nach einem
entsprechenden Beschluss des Bundesausschusses Ärzte und
Krankenkassen im darauffolgenden Jahr angepasst. "Nur das
Modellvorhaben der TK wird auch Ergebnisse zur Wirksamkeit der
Akupunktur bei den weit verbreiteten Beschwerden wie Heu- schnupfen
und Schmerzen der Halswirbelsäule liefern", freut sich Dr. Christoph
Straub, Projektleiter des TK-Akupunktur-Modellvorhabens.
    
      So besserten sich beim Halswirbelsäulen-Syndrom die Schmerzen bei
88,2 Prozent der Patienten, berichtet Prof. Dr. Stefan Willich von
der Charité. Genauso wirksam (88 Prozent) zeigte sich die Akupunktur
bei chronischen Kopfschmerzen, so der Institutsleiter. Für das
Lendenwirbelsäulen-Syndrom (LWS) gaben die Ärzte an, dass sich bei 86
Prozent der Patienten die Schmerzen besserten. Zwei Drittel aller
Behandelten waren weiblich. Das Durchschnittsalter lag bei 50 Jahren.
    
      Seit Juli 2001 sind dreizehn weitere Krankenkassen dem
TK-Modellvorhaben Akupunktur beigetreten. Die Partner der Techniker
Krankenkasse sind die BKK der Allianz Gesellschaften, die Bertelsmann
BKK, die BKK BMW, die Bosch BKK, die DaimlerChrysler BKK, die BKK
Deutsche Bank, die Ford BKK, die Handels- krankenkasse, die BKK
Hoechst, die HypoVereinsbank BKK, die Vereins- und Westbank BKK, die
BKK Opel und die Siemens-BKK.
    
      Diese Kassen gehören wie die TK dem "Forum für Solidarität und
Wettbewerb in der gesetzlichen Krankenversicherung" an. Das Forum
setzt sich unter anderem für ein flexibleres Vertragsrecht ein.
Verträge, unabhängig von Verbänden und über Kassenarten hinweg,
sollten nach den Vorstellungen des Forums künftig leichter und in
größerem Umfang möglich sein als heute. Die Kooperation beim
Akupunktur-Modellvorhaben soll dies unterstreichen.
    
    
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Tel. 040 - 6909 -1783,
Fax 040 - 6909 - 1353,
E-Mail: Dorothee.Meusch@TK-online.de

Professor Dr. Stefan Willich, Institutsleiter Charité,
Telefon 030-4505 29 002
Fax 030-4505 29 902,
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