TK Techniker Krankenkasse

Techniker Krankenkasse fordert Maßnahmenbündel für bessere Klinikhygiene - Patientensicherheit oberstes Ziel

Hamburg (ots) - Größere Transparenz, eine bundesweit einheitliche Dokumentation und verbindliche Standards - das sind aus Sicht der Techniker Krankenkasse (TK) entscheidende Schlüssel zu besserer Hygiene in Krankenhäusern und damit auch zu mehr Patientensicherheit. In ihrem aktuellen Positionspapier fordert die TK, die Ergebnisse der Hygienedokumentationen auch den Patienten in verständlicher Form zugänglich zu machen, damit sie Kliniken einfacher miteinander vergleichen können. Auch für die Krankenhäuser selbst sei dies hilfreich, um ihre eigenen Ergebnisse einordnen zu können. Infektionen mit multiresistenten Erregern (MRE) und ihre Behandlung sollten auch im Vergütungssystem für die Kliniken abgebildet werden. Darüber hinaus müssten MRE-Infektionen verpflichtend gemeldet werden, so die TK; heute bestehe hier für die Einrichtungen ein zu großer Interpretationsspielraum.

Das TK-Positionspapier ist unter presse.tk.de abrufbar (Webcode 698402).

Hintergrund

Die Diskussion um Krankenhaushygiene und Klinikinfektionen bewegt seit Jahren das deutsche Gesundheitssystem - immer wieder auch aus Anlass aktueller Fälle wie jüngst in Kiel. Über die Zahl der betroffenen Patienten gehen die Schätzungen auseinander. Das Bundesgesundheitsministerium spricht von 10.000 bis 15.000 Todesfällen jährlich aufgrund von Krankenhausinfektionen.

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