TK Techniker Krankenkasse

TK: Vorziehen des Risikopools inakzeptabel - "Kostentreibender Ausgabenausgleich"

    Hamburg (ots) - Als unverantwortlich und inakzeptabel bezeichnete
die Techniker Krankenkasse (TK) die Forderungen einiger Bundesländer,
im Rahmen der Reform des Risikostrukturausgleichs (RSA) den so
genannten Risikopool auf 2002 vorzuziehen. "Der Risikopool ist ein
plumper Ausgabenausgleich. Er wird der Unwirtschaftlichkeit Vorschub
leisten und damit kostentreibend wirken", sagte Professor Dr. Norbert
Klusen, Vorsitzender des TK-Vorstandes. Eine solche Maßnahme
bestätige geradezu die Verfassungsklagen der südlichen Bundesländer.
"Angesichts der Milliardendefizite in der gesetzlichen
Krankenversicherung ist es schon verwunderlich, dass immer weitere
Maßnahmen beschlossen werden sollen, die Geld kosten anstatt die
Wirtschaftlichkeit zu verbessern."
    
    Der Risikopool ist ein Bestandteil des RSA-Reformpaketes. Danach
sollen die Behandlungskosten für einen Patienten, die über 40.000
Mark liegen, nur noch zu 40 Prozent von der einzelnen Kasse bezahlt
werden. Für 60 Prozent soll die Gemeinschaft aller Kassen aufkommen.
Dies setzt massive Anreize zur Unwirtschaftlichkeit. Der Risikopool
würde vor allem die Ersatzkassen treffen, die durch jahrelange
Milliardentransfers zu Gunsten anderer Kassen ohnehin schon erheblich
belastet sind.
    
ots Originaltext: Techniker Krankenkasse
Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de

Ansprechpartner für Rückfragen:

Techniker Krankenkasse,
Pressestelle,
Tel.: 040 - 6909 1783,
Fax:  040 - 6909 1353

Original-Content von: TK Techniker Krankenkasse, übermittelt durch news aktuell

Weitere Meldungen: TK Techniker Krankenkasse

Das könnte Sie auch interessieren: