TK Techniker Krankenkasse

TK: Zustimmung zum Sparpaket bei Arzneimitteln - Finanzdruck bleibt dennoch bestehen

    Hamburg (ots) - Das gestern in Berlin vorgestellte Sparpaket für
den Arzneimittelsektor wird von der Techniker Krankenkasse (TK)
grundsätzlich begrüßt. "Endlich hat die Ministerin eingesehen, dass
man Ausgabenzuwächsen bei Medikamenten im zweistelligen
Prozentbereich nicht tatenlos zusehen kann", sagte Professor Dr.
Norbert Klusen, Vorsitzender des TK- Vorstandes. Er erwarte eine
Abmilderung der Belastungen, aber keine Entwarnung. Das Sparpaket
werde höchstens 0,15 Beitragssatzpunkte auffangen können.
    
    "Es bleibt dabei, dass die seit Jahren betriebene Politik der
Verschiebebahnhöfe den Krankenkassen Milliardensummen entzogen hat
und weiterhin entzieht." Daher gehe es bei den Forderungen der
Krankenkassen auch nicht um "Hilfspakete aus Steuermitteln", sondern
um die Rücknahme willkürlicher Belastungen zu Gunsten anderer
Sozialversicherungszweige und des Staatshaushaltes. "Wir wollen nur
das, was uns zusteht", so Klusen weiter. "So begrüßenswert die neue
Initiative ist - die Politik kann nicht die Augen davor verschließen,
dass sie eine erhebliche Mitverantwortung für die derzeitige
Finanzsituation der Krankenkassen trägt."
    
    Die TK ist mit 5,3 Millionen Versicherten eine der größten
Krankenkassen in Deutschland. Für die ersten sechs Monate dieses
Jahres hatte sie Ausgabensteigerungen bei Arzneimitteln von 11,9
Prozent zu verzeichnen.
    
    
    
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