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Forum Versorgung der TK: "Zuhause gut versorgt?" - Pflegebevollmächtigter Laumann spricht über Herausforderungen einer älter werdenden Gesellschaft

Hamburg (ots) - Deutschland wird älter. Die Zahl der 65-Jährigen und Älteren steigt rasant. Berechnungen zeigen, schon im Jahr 2020 machen Senioren 25 Prozent der Bevölkerung in Deutschland aus, 2030 sogar knapp 30 Prozent. Die Techniker Krankenkasse (TK) befasst sich deshalb am 10. September 2014 in ihrer Veranstaltungsreihe "Forum Versorgung" mit Zukunftsmodellen für ältere Menschen und ihre Angehörigen. Mit dabei sind unter anderem Barbara Steffens, Gesundheitsministerin des Landes Nordrhein-Westfalen, Karl-Josef Laumann, Pflegebevollmächtigter der Bundesregierung, und Ulrike Mascher, Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland.

"Die demografischen und gesellschaftlichen Veränderungen verlangen nach ganz neuen Antworten und Wegen in der Versorgung älterer Menschen und ihrer Angehörigen", erklärt Thomas Ballast, stellvertretender Vorsitzender des TK-Vorstands und Initiator der Veranstaltungsreihe. "Die Menschen leben nicht nur länger, sie leben auch länger mit chronischen Erkrankungen. Daher wird es in Zukunft noch stärker als heute darum gehen, Pflegebedürftigkeit zu vermeiden oder zumindest hinauszuzögern und möglichst lange ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. Dazu gehört auch, dass die Menschen so lange wie möglich in ihren eigenen vier Wänden leben möchten. Das muss sich in den Versorgungsangeboten wiederfinden."

Für eine zukunftsfeste Versorgung Älterer schlägt die TK vor, ein träger- und sektorenübergreifendes Hilfs- und Betreuungsnetzwerk zu gestalten, das einen deutlichen Fokus auf die Versorgung zu Hause legt und regionale Angebote miteinander verzahnt. Dabei werden neue und bewährte Bausteine kombiniert wie Case-Management, Prävention, Arznei- oder Hilfsmittelberatung und Rehabilitation. Ein solches Konzept umfasst aber auch die Unterstützung und Entlastung der Angehörigen, die zum Beispiel pflegen - zum Schutz der eigenen Gesundheit. "Modelle für die künftige Versorgung älterer Menschen wollen wir nicht entweder aus dem Blickwinkel Pflegeversicherung oder aus dem Blickwinkel Krankenversicherung heraus entwickeln, sondern wir möchten beide Perspektiven miteinander verbinden", so Ballast.

Hinweis für die Redaktion:

Weitere Informationen zur Veranstaltung und zum Programm stehen online unter www.tk.de (Webcode 653414) bereit.

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