TK Techniker Krankenkasse

Risikostrukturausgleich: TK erwartet "heißen Frühling"

Hamburg (ots) - Als verfehlt und ziellos kritisierte die Techniker Krankenkasse (TK) die derzeitige Diskussion über den Risikostrukturausgleich (RSA). Die Vorschläge gingen sämtlich an den eigentlichen Problemen vorbei. Stattdessen würde darauf hingearbeitet, die lang gehegten Wünsche der Subventionsnehmer zu erfüllen. "Man sollte die Rechnung allerdings nicht ohne den Wirt machen", sagte Professor Dr. Norbert Klusen, Vorsitzender des TK-Vorstandes. "Sollte man versuchen, Fakten zu schaffen, ohne die zu beteiligen, die die Zeche bezahlen sollen, erwarte ich einen heißen Frühling." Das eigentliche Problem, nämlich die Schieflage im Wettbewerb zugunsten der Schein-Betriebskrankenkassen, sei völlig in den Hintergrund gedrängt worden. "Offenbar wollen sich die wenigsten noch an die Gründe erinnern, die zur Vergabe von zwei Gutachten geführt haben", kritisierte Klusen. "Nicht nur Versicherte wechseln ihre Kasse, manche Gutachter auch ihre vor wenigen Wochen noch vehement vertretene Meinung." Das lasse erhebliche Zweifel an der notwendigen Ernsthaftigkeit aufkommen, die für eine solche Diskussion erforderlich sei. "Mit Wetterwendigkeit löst man keine grundlegenden Probleme." Die Techniker Krankenkasse gehört mit 5,3 Millionen Versicherten zu den größten Krankenkassen in Deutschland und ist der größte Einzelzahler im Risikostrukturausgleich. Im Jahr 2000 musste sie rund sieben Milliarden Mark in dieses Umverteilungssystem abführen, mehr als alle Betriebskrankenkassen zusammen. Der Anteil der freiwillig Versicherten bei der TK ist mit rund 40 Prozent überdurchschnittlich hoch. *** ots Originaltext: Techniker Krankenkasse (TK) Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Für Rückfragen: Pressesprecherin Dorothee Becker Tel. 040 - 6909 - 1783 Mail: Dorothee.Becker@tk-online.de Original-Content von: TK Techniker Krankenkasse, übermittelt durch news aktuell

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