TK Techniker Krankenkasse

Abwechslungsreiche Ernährung: So kommen Kinder auf den Geschmack

Hamburg (ots) - Babys schmecken viel mehr und viel feiner als man glaubt. Schon im Mutterleib haben sich alle Geschmacksknospen entwickelt. Nach der Geburt trinkt das Neugeborene zunächst nur süße Milch. Somit ist die Geschmacksvorliebe "süß" dem Menschen bereits in die Wiege gelegt. Alles Salzige, Saure oder Bittere lehnen Babys ab. Ein gut entwickelter Geschmackssinn ist allerdings die beste Gewähr für eine gesunde Ernährung. Damit Kinder lernen, dass nicht nur Süßes schmeckt, ist es von klein auf an wichtig, sie langsam an verschiedene Geschmacksrichtungen zu gewöhnen. Die Techniker Krankenkasse (TK) gibt hierzu folgende Tipps:

   · Gegen Ende des ersten Lebensjahres kann man damit beginnen, den 
Speiseplan einfallsreicher zu gestalten. Geeignet sind zum Beispiel 
Kartoffeln als Brei, Backkartoffel oder geschält, Apfelscheiben oder 
Apfelmus, Karotten und Gurken in Stangen geschnitten mit einem Dip 
aus Joghurt und Kräutern. 

   · Auch eine ausgewogene frisch zubereitete Ernährung ist wichtig, 
um den Geschmackssinn zu trainieren. Fertiggerichte werden nach 
standardisierten Verfahren mit immer gleichen Zutatenmischungen 
hergestellt und haben somit immer den gleichen Geschmack. Bei 
hausgemachter Kost variiert die Dosierung der Zutaten. Nur wenn das 
Essen abwechslungsreich und ausgewogen ist, können die vielen 
Geschmacksnuancen wahrgenommen und gelernt werden. 

   · Anstelle von Süßigkeiten nicht so stark gesüßte Alternativen wie
Rosinen, Süßkirschen oder Trockenobst anbieten. 

   · Häufiges Probieren macht langsam mit neuen Geschmacksrichtungen 
vertraut. Es lohnt sich daher, Kindern verschiedene Speisen immer 
wieder anzubieten und sie zum Kosten zu ermuntern, auch wenn sie 
nicht vom ersten Versuch an akzeptiert wurden. 

   · Die Optik spielt beim Essen eine große Rolle: Ein bunter Obst- 
oder Gemüseteller in Form einer Sonne oder eines lustigen Gesichts 
dekoriert schmeckt auch kleinen Naschkatzen. 

   · Bei einer fröhlichen Tischrunde hat schon so manches Kind 
Lebensmittel probiert, die es sonst kaum angerührt hätte. Wer in 
Gemeinschaft an einem schön gedeckten Tisch isst, probiert auch 
lieber mal was Neues. 

   · Eine positive Verbindung zur Ernährung schaffen. Wenn das Kind 
seinen Salat selbst aussät oder Tomaten pflanzt, wird es auch 
gespannt darauf sein, das Ganze zu probieren. Auch die Mithilfe beim 
Zubereiten von Speisen kann so manches Kind auf den Geschmack 
bringen. 

   · Kinder lernen von ihren Eltern durch Beobachtung. Erwachsene 
sollten den Kleinen ein gutes Vorbild sein, wenn sie möchten, dass 
das Kind sich gesund ernährt. 

   · Freiwilligkeit spielt eine große Rolle. Wer sein Kind dazu 
zwingt, Dinge zu essen, die es absolut nicht mag, kann selten darauf 
hoffen, dass es diese später isst. 

Weitere Informationen enthalten die Broschüren "Von der Milch zum Brei" und "Kleinkind", die unter www.tk-online.de im Bereich "Formulare & Broschüren" zum Download bereit stehen.

Hinweis für die Redaktionen:

Weitere Presse-Informationen und Illustrationen rund um das Thema "Sinne" gibt es im aktuellen TK-Medienservice "Mit allen Sinnen", der unter www.presse.tk-online.de heruntergeladen werden kann.

Pressekontakt:

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Aurelia Nehr
Tel.: 040-6909-1713
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