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52.000 Kilometer: Die Rekord-Busweltreise ist beendet! "Ich hätte am liebsten umgedreht und wäre die ganze Strecke nochmal gefahren!"

52.000 Kilometer: Die Rekord-Busweltreise ist beendet!  
"Ich hätte am liebsten umgedreht und wäre die ganze Strecke nochmal gefahren!"
Dateiname: daimler-nfz-weltreise-ende-feature.mp3
Dateigröße: 2,56 MB
Länge: 02:47 Minuten

Freiburg (ots) - Anmoderation:

Einmal die Welt umrunden, das ist für viele ein ganz großer Traum. Der Freiburger Reiseveranstalter Avanti-Reisen hat diesen Traum wahr gemacht. Und nach 52.000 Kilometer, 215 Tage und der Durchquerung von 26 Ländern verkündet Geschäftsführer Hans-Peter Christoph stolz: Es ist geschafft! Bereits am 23. Dezember kamen der passionierte Busfahrer und seine Reisegruppe im argentinischen Ushuaia an. Nach einigen weiteren Wochen auf einem Frachtschiff hat es jetzt auch der Bus - eine SETRA Comfort Class 500 - zurück nach Deutschland geschafft. Und so konnte Hans-Peter Christoph seinen lieb gewonnen Bus am Wochenende in Hamburg endlich abholen:

O-Ton Hans-Peter Christoph:

Ja, am letzten Freitag ist der Bus in Hamburg angekommen, morgens um halb sieben hatten wir ihn herunter gefahren und es war alles in Ordnung. Keine Beschädigungen, keine Zerstörung, alles wunderbar. (0:10)

Der Bus hat die Reisetruppe die neun Monate auf den Traumstraßen der Welt nie im Stich gelassen. Beim Start am 8.April 2013 in Freiburg blickten Schaulustige dem roten Luxusliner noch recht skeptisch hinterher. Aber Hans-Peter Christoph kann auch im Nachhinein nur positives berichten:

O-Ton Hans-Peter Christoph

Dieser Bus ist einfach der neueste und der modernste Bus, den es überhaupt gibt weltweit. Mit der neusten Motorentechnologie, Abgastechnologie, die neusten Sicherheitsfeatures, die es überhaupt weltweit gibt, das alles ist in diesem Bus verbaut. Dazu kommt, dass wir ein exzellentes Fahrwerk haben und eine Zuverlässigkeit, die sich jetzt gerade auf dieser Weltreise gezeigt hat, wir hatten absolut keine Panne, gar nichts, das uns irgendwie zum Aufgeben gezwungen hätte, keine Reparatur, gar nichts war notwendig. (0:29)

Über Italien, Griechenland oder den Iran ging es auf die Seidenstraße nach China. Auf dem Weg dorthin passierte die Reisetruppe atemberaubende Landschaften und Sehenswürdigkeiten am laufenden Band. Von China aus wurde der Bus dann schließlich nach Alaska verschifft. Alles schien gut, doch dann:

O-Ton Hans-Peter Christoph

In Amerika hat der amerikanische Zoll verboten, dass ich den Bus einführe. Wir hatten sämtliche Voraussetzungen geschaffen, um einen Bus in Amerika fahren zu lassen, mit Konzession, mit eigener Firma in den USA, alles, was so dazu gehört hat, das hatten wir alles organisiert, aber der Zöllner hat gesagt: Nein, mit einem europäischen Bus darf man nicht in den USA fahren. Das war sein Standpunkt. Wir hätten dann innerhalb von vier Wochen Klage erheben können und dann hätte sich das Ganze hingezogen um ein halbes Jahr, ein ganzes Jahr, ich habe keine Ahnung, wie lange, auf jeden Fall hatten wir diese Zeit nicht, wir hatten ja unseren genauen Fahrplan. Nach vier Wochen war klar, der Bus kommt definitiv nicht in die USA hinein, und dann haben wir einfach improvisiert und dann lokale Busse angemietet. Also in jedem Land hatten wir einen anderen Bus. (0:44)

Erst ab Kolumbien ging es im eigenen, luxuriösen SETRA-Bus weiter auf der der Panamericana. Eine absolute Traumstraße! Sie führte über Pässe, am Meer entlang oder durch den Dschungel. Doch was Hans-Peter Christoph am meisten beeindruckte, war neben den Landschaften besonders eines:

O-Ton Hans-Peter Christoph

Die Leute, mit denen wir in Kontakt waren. Sei es ein Tankwart oder die Hoteliers oder die ganzen Fans, die dann da aufgetaucht sind - als sich in Südamerika herumgesprochen hat, dass da ein europäischer Bus Richtung Feuerland fährt, hatten wir in jedem Ort, in dem wir übernachtet haben 10 bis 20 Fans, die aufgetaucht sind, sobald wir am Hotel waren. Die haben dann den Bus gefeiert, der einmal um die Welt fährt. Dadurch, dass man mit einem ausländischen und auffälligen Fahrzeug unterwegs ist, kommt man einfach sofort ins Gespräch mit den Leuten. Ob das jetzt Indiodorf in Ecuador ist oder in Santiago de Chile, in der Hauptstadt, man ist immer in Gesprächen mit den Leuten. (0:44)

Neun Monate unterwegs auf den Straßen der Welt - irgendwann reicht es dann auch mal, oder? Definitiv nicht, sagt Hans-Peter Christoph:

O-Ton Hans-Peter Christoph

Als ich in Ushuaia angekommen bin, da wäre ich am liebsten sofort umgedreht und wäre die ganzen neun Monate zurück gleich nochmal gefahren. Mich zieht es schon wieder in die Ferne. Ich habe jetzt einige Reisen vor mir im Frühjahr. Ich fahre nach Andalusien, nach Griechenland, nach Portugal, das reizt mich schon. Aber ich bin auch froh wieder in Europa zu sein. Denn diese kulturelle Vielfalt auf engstem Raum, wie wir es hier in Europa kennen, das gibt es weder in Asien, noch in Amerika. (0:26)

Abmoderation:

Die Rekord-Busweltreise ist geschafft! Ein hochmoderner SETRA-Reisebus der Comfort-Class 500 hat die Passagiere sicher durch die Welt gebracht und 52.000 Kilometer zurückgelegt.

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