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Elektrofahrzeuge am laufenden Band! (AUDIO)

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Hambach (ots) - smart fortwo electric drive und smart Benziner und Diesel laufen im französischen Hambach auf einem Band! Die erste Serienfertigung von Elektrofahrzeugen in Europa Manuskript mit O-Tönen

Anmoderation

Vor rund einhundert Jahren ist das erste Automobil von einem Fließband gelaufen. Eine Revolution für die Automobilindustrie weltweit! Im französischen Hambach ist jetzt ein weiterer Meilenstein in Sachen Pkw-Produktion dazu gekommen: Dort hat europaweit die erste Serienproduktion von Elektrofahrzeugen begonnen. Der smart fortwo electric drive läuft gemeinsam mit den Modellen mit Verbrennungsmotor im Standard-Fertigungsprozess vom Band. Damit eröffnen sich für die Zukunft der Elektromobilität ganz neue Möglichkeiten, betont smart-Chefin Dr. Annette Winkler:

O-Ton Dr. Anette Winkler

Unsere Erfahrungen sind einfach großartig, es macht uns richtig viel Freude, dieses Auto hier in der Produktion zu haben. Wir sind wirklich sehr stolz darauf. Die ganze Mannschaft ist unheimlich stolz darauf, dass es das erste elektrische Automobil ist, das hier eben in Großserie gebaut wird. Ganz besonders erfreulich ist aber natürlich auch die ganz große Nachfrage, die Begeisterung aller Menschen, die das Auto fahren, und von daher sind wir ganz sicher, dass wir mit dem Elektro-smart hier ein ganz großes Stück der erfolgreichen Zukunft von smart in Hambach haben. (0:31)

Dank des hochmodernen Produktionsverfahrens in Hambach sind bereits über 1.000 emissionsfreie smart vom Band gelaufen. Eine technische Meisterleistung, denn die Elektro-Varianten müssen zu einem ganz bestimmten Zeitpunkt der Produktion auf ein und demselben Band produziert werden, ohne den allgemeinen Produktionsablauf zu behindern. Dr. Joachim Betker, Leiter des smart Werks Hambach, über die wegweisende Integration der Elektrovariante in den Serienbau:

O-Ton Dr. Joachim Betker

Es ist uns gelungen, den Elektrosmart komplett in den Produktionsablauf zu integrieren. Das heißt da kommen zwei thermische Verbrenner und danach kommt ein Elektro. Dann kommen wieder fünf thermische Verbrenner und dann kommt wieder ein Elektrofahrzeug. Der wird im gleichen Arbeitstakt gebaut wie das konventionelle Fahrzeug mit Benziner oder Diesel. Vorteil ist auf der Kostenseite, dass wir wirklich hier zu 100 Prozent in den Serientakt integriert sind, jedes Ausschleusen, jede Sonderbehandlung des Fahrzeugs bedeutet zusätzliche Kosten. Kosten, die dann auch der Endkunde tragen muss, und wir wollen natürlich Elektromobilität erschwinglich bekommen, und ich denke, mit den Preisen, wie wir sie jetzt aktuell anbieten, sind wir sehr gut damit im Rennen. (0:38)

In mehr als 30 Ländern wird der smart fortwo electric drive auf den Markt kommen. Schon jetzt zeichnet sich ab, dass er die Kunden überzeugt. Nicht von ungefähr lautet das Motto für den kleinen Stadtflitzer: umweltschonend, praxisgerecht und vor allem - bezahlbar. Und letzteres macht vor allem die Serienproduktion in Hambach möglich, so Dr. Annette Winkler:

O-Ton Dr. Annette Winkler

Mit dem smart haben wir ja das preiswerteste Elektroauto. Statt eines Benzin- oder Dieselmotors wird eben ein Elektromotor eingebaut, statt eines Tanks wird eine Batterie eingebaut, das alles in derselben Linie und das führt eben dazu, dass wir sehr reibungslos einfach die Nachfrage auch befriedigen können. (0:25)

Der inzwischen, bei uns Autofahrern, bange Blick auf die Preise an den Tankstellen gehört mit dem Elektro-smart der Vergangenheit an. Denn der Elektroantrieb ist sehr viel günstiger als der Antrieb von normalen Autos. Und auch die Reichweite ist kein Thema mehr: Mit einer Batteriefüllung kommt der smart fortwo electric drive stolze 150 Kilometer weit. Das reicht für Besorgungen in der Stadt oder die Fahrt zum Büro und zurück locker aus. Dank des 55 kW starken Elektromotors beschleunigt der Elektro-smart in 4,8 Sekunden von 0 auf 60 Stundenkilometer und macht mit einer Höchstgeschwindigkeit von 125 km/h auch auf der Stadtautobahn Spaß. Komplett entleert lässt sich die Batterie in maximal sieben Stunden aufladen. smart-Chefin Dr. Annette Winkler ist sich sicher: die Kunden werden sich sehr schnell an das "Tanken an der Steckdose" gewöhnen:

O-Ton Dr. Annette Winkler

Es ist auch tatsächlich so ein Stück, sich daran zu gewöhnen. So wie man halt beim Benziner weiß, man achtet dann irgendwann darauf. Wenn man weiß, ich bin schon ein bisschen gefahren, guckt man öfter mal auf die Tankuhr. So kommt der Automatismus wie man abends den Wecker stellt, wie man abends sein Handy einsteckt, so steckt man seinen smart ein und morgens wieder aus und ist immer wieder beglückt, dass man halt sofort wieder die volle Reichweite zur Verfügung hat, die weit mehr bietet als der Normalsterbliche innerhalb einer Stadt fährt. (0:30)

Abmoderation:

Der smart fortwo electric drive, das erste Elektro-Serienfahrzeug in Europa. Der "grüne Flitzer" für die Stadt kostet 18.910,00 Euro. Übrigens: Ein neues Vertriebsmodell macht den Einstieg in die Elektromobilität besonders interessant: Das sale&care-Modell von smart bietet die Möglichkeit, das Fahrzeug zu kaufen, zu finanzieren oder zu leasen und die Batterie für eine monatliche Gebühr von 65 Euro zu mieten.

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