Friedensdorf International

Friedensdorf: Hilfe für Angolas Kinder

Dinslaken (ots) - Friedensdorf International holt kranke und verletzte Kinder aus Angola, das noch immer unter den Folgen des 30 Jahre dauernden Bürgerkrieges leidet

Angola - ein fast vergessenes Krisengebiet, in dem noch immer zahllose Menschen unter den Folgen des Bürgerkrieges leiden, der rund 30 Jahre dauerte. Angola - ein Land, in dem nur etwa 30 Prozent der Bevölkerung Zugang haben zu grundlegender medizinischer Versorgung und nur 40 Prozent zu ausreichend sauberem Trinkwasser. Zwei Drittel der Menschen leben unterhalb der Armutsgrenze. Angola - das reich an Ölvorkommen ist - und das zu den Ländern zählt, in denen die meisten Landminen noch immer Menschen töten und verstümmeln.

In diesem Land, das auf der einen Seite über eine faszinierende Natur verfügt und dessen Ölvorkommen Reichtum für einige wenige Menschen bedeutet, leben Kinder wie Mazala, Antonia oder Florinda. Auf dem Land ist die Gefahr, auf eine versteckte Landmine zu treten, ihre ständige Begleiterin. In der Hauptstadt Luanda, die mit mehr als zwei Millionen Menschen erheblich überbevölkert ist, ist es die Armut. Immerhin ein Drittel der Bevölkerung ist abhängig von Lebensmittelhilfen aus dem Ausland.

In diesem Land ist das Friedensdorf seit vielen Jahren aktiv. So auch in diesem Monat. Zurzeit befindet sich ein Team der Hilfseinrichtung in Luanda. Die mangelnde medizinische Versorgung - die Sterblichkeitsrate bei Kindern ist die zweithöchste weltweit - der großenteils in bitterer Armut lebenden Menschen dort macht die Einzelfallhilfe der Einrichtung aus Oberhausen und Dinslaken auch nach dem Ende des Bürgerkrieges dringend notwendig.

Entsprechend lang sind auch die Listen mit Kindernamen, die eine Behandlung in Europa benötigen. Nun prüfen die Friedensdorf-Mitarbeiter und die Mitarbeiter der angolanischen Partnerorganisation, welche Kinder in der nächsten Woche zur Behandlung nach Deutschland mitfliegen können.

Krankenhäuser in ganz Deutschland unterstützen die Hilfsaktion von Friedensdorf International, indem sie die notwendigen Operationen und die Pflege kostenlos übernehmen. Anschließend verbringen die Kinder noch einige Zeit zur Nachsorge im Oberhausener Friedensdorf, zusammen mit anderen Kindern aus mehr als 10 Kriegs- und Krisengebieten dieser Welt. Danach geht es zurück in die afrikanische Heimat.

Zurzeit freuen sich im Friedensdorf rund 80 genesene Kinder auf die bevorstehende Rückkehr zu ihren Familien und Freunden. Am Dienstagabend, 27. Oktober wird das bei der Schweizer Hello AG gecharterte Flugzeug des Friedensdorfes die Kinder nach Angola bringen. Am darauffolgenden Freitagmorgen wird der Hilfsflug des Friedensdorfes mit einer neuen Gruppe kranker und verletzter Kinder an Bord in Düsseldorf zurückerwartet. Direkt vom Vorfeld aus werden die meisten Kinder, für die es in ihrem Heimatland keine Chance auf Heilung gibt, mit Kranken- und Rettungswagen in die bundesweit verteilten Kliniken gebracht.

Weitere Informationen unter www.friedensdorf.de . Dort stehen auch Fotos zum Download bereit.

Pressekontakt:

Friedensdorf International
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46539 Dinslaken
Tel.: 02064-4974 133
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