Friedensdorf International

56. Afghanistan-Hilfseinsatz von Friedensdorf International: Kleine Patienten freuen sich auf die Heimreise

Dinslaken (ots) - Bei den Mitarbeitern der Hilfsorganisation Friedensdorf International sind zurzeit die Vorbereitungen für den im Februar anstehenden 56. Afghanistan-Hilfseinsatz in vollem Gange. Kranke und verletzte Kinder aus Afghanistan, Zentralasien und dem Kaukasus werden im nächsten Monat nach Deutschland zur medizinischen Behandlung geholt. Doch auch die bereits behandelten Kinder, die in der Oberhausener Heimeinrichtung von Friedensdorf International auf ihre Heimreise warten, bereiten sich auf den Hilfseinsatz vor. Der bedeutet für sie einerseits Abschied von dem einst so fremden Deutschland, von den Betreuern im Friedensdorf und von den neu gewonnenen Freunden aus Angola und anderen Ländern - aber vor allem unbändige Freude auf das Wiedersehen mit den Eltern, Geschwistern, Freunden und Verwandten in der Heimat.

Wie groß die Begeisterung angesichts der Rückkehr ist, zeigt sich u. a. bei der Vorbereitung des Gepäcks, das die Kinder bereits jetzt gemeinsam mit Mitarbeitern der Einrichtung zusammenstellen. Alle Schützlinge des Friedensdorfes bekommen eine Standardtasche mit auf den Weg. Neben eventuell noch benötigten Medikamenten enthalten diese auch dem Heimatland angepasste Kleidung, die zum größten Teil aus gesammelten Kleiderspenden des Friedensdorfes stammt. Angesichts der dramatischen Kältewelle, die derzeit in Afghanistan und seinen Nachbarländern herrscht und schon mehrere Todesopfer gefordert hat, füllt vor allem dicke Winterkleidung die Taschen der Kinder. Viele Schützlinge des Friedensdorfes, die zu den ärmsten der Armen zählen, besaßen vor ihrer Reise nach Deutschland nicht einmal ein paar feste Schuhe für den Winter.

Besonders achtet man in der Heimeinrichtung darauf, dass die Kinder ihre Kleidungsstücke, mit denen sie vor einigen Monaten nach Deutschland kamen, auch wieder mit zu ihren Familien nehmen. Ulla Rybacki, Erzieherin im Friedensdorf, erklärt dies so: "Diese Kleidungsstücke sind oft schon durch Generationen der Familie gewandert und nach unseren Maßstäben eigentlich verschlissen oder kaputt. Die Eltern haben ihren Kindern aber für die Reise nach Deutschland oft das Beste mit auf den Weg gegeben - das wollen wir achten."

Die Taschen sind oft zum Bersten voll gepackt. Die Kinder möchten möglichst viele Erinnerungen mitnehmen - Fotos von ihren neu gewonnen Freunden im Friedensdorf oder Selbstgebasteltes aus den Spielgruppen. Natürlich darf auch der Lieblingsteddy oder die lieb gewonnene Puppe nicht fehlen. Doch die Kinder wissen auch, dass der Platz in der Chartermaschine, die sie Mitte Februar nach Hause bringen wird, beschränkt ist. Viel wichtiger als Spielzeug sind Hilfsgüter wie Medikamente, Verbandsmaterial und medizinische Geräte, die Friedensdorf International auf der Maschine mit in die Krisengebiete nimmt und die helfen, die medizinische Situation vor Ort zu verbessern.

Fotos stehen zum Download unter www.friedensdorf.de im Bereich "Aktuelles/News" bereit.

Pressekontakt:

Friedensdorf International, Lanterstr. 21, 46539 Dinslaken
Heike Bruckmann, Telefon 02064-4974133, E-Mail: offen@friedensdorf.de

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