Merck KGaA

Merck und Knauer kooperieren im Chromatographie-Geschäft
Systemanbieter für präparative Chromatographie - Geräte, Chemikalien und Know-how aus einer Hand - Analytica 2000 in München

Darmstadt/München (ots) - Die Merck KGaA wird ihr Produkt- und Serviceangebot im Bereich der präparativen Chromatographie ausweiten und ab sofort die Chromatographie-Geräte und Services der Dr.-Ing. Herbert Knauer GmbH, Berlin, weltweit mitvermarkten. Durch die Kooperation, von der vor allem die Kunden in der Life-Science-Industrie profitieren, wird Merck zum Systemanbieter für präparative Chromatographie. Die Vereinbarung wurde jetzt im Rahmen der internationalen Labormesse Analytica in München vorgestellt. Beide Partner bringen ihre Kernkompetenzen in die Kooperation ein: Merck verfügt seit fast 100 Jahren über ein einzigartiges technisches Anwendungswissen auf dem Gebiet der Chromatographie und ist gleichzeitig Marktführer bei der Herstellung der benötigten Lösungsmittel und Trennsäulen. Knauer zählt zu den führenden Herstellern wissenschaftlicher Geräte für die Chromatographie. Für den weltweiten Vertrieb werden beide Partner das Vertriebsnetz der Merck-Labordistribution nutzen, die mit den Unternehmen Merck Eurolab und VWR Scientific Products auf ihrem Segment Weltmarktführer ist. Damit kann Merck erstmals die gesamte Prozesskette mit Systemen für die präparative Chromatographie einschließlich Vertrieb aus einer Hand bedienen. "Mit diesem Schritt bieten wir unseren Kunden die Möglichkeit, Geräte, Chemikalien und Know-how aus einer Hand zu beziehen und dabei Zeit und Entwicklungskosten zu sparen", sagt Dr. Bernd Reckmann, Leiter der Sparte Wissenschaftliche Laborprodukte bei Merck. Die Chromatographie ist ein Verfahren zur Auftrennung von Substanzgemischen. Sie ist ein unverzichtbares Bindeglied zwischen Wirkstoffsuche und industrieller Produktion. Vor allem die Life-Science-Unternehmen stehen heute vor der Herausforderung, neue Wirkstoffe in immer kürzerer Zeit am Markt einzuführen. Dies hat zu dramatischen Veränderungen in der organisch-chemischen Synthese sowie zum Einsatz vollautomatischer Systeme für die Aktivitätstests geführt. Mit Hilfe von Parallelsynthese in der kombinatorischen Chemie und High-Throughput-Screening in der Aktivitätsprüfung ist es möglich, bei der Suche nach neuen Wirkstoffen eine große Anzahl beliebiger oder qualifizierter Zielsubstanzen herzustellen. Die Chromatographie spielt dabei eine Schlüsselrolle, denn sie wird sowohl bei der Analyse geringster Substanzmengen, aber auch bei der Herstellung der neuen Wirkstoffe im technischen Maßstab eingesetzt. Sie kann hier zum Beispiel helfen, rechtzeitig die Herausforderungen bei der Übertragung vom Labor- zum Produktionsmaßstab zu erkennen und so bereits im Vorfeld erhebliche Zeit und Entwicklungskosten zu sparen. Merck ist einer der weltweit führenden Hersteller hochreiner Reagenzien und wissenschaftlicher Laborprodukte. Das Unternehmen hat im Laborgeschäft - dem zweitgrößten Unternehmensbereich neben Pharma und Spezialchemie - 1999 einen Umsatz von 1.604 Mio. Euro erzielt. In der Sparte Laborreagenzien, zu der das Chromatographie-Geschäft gehört, stieg der Umsatz im vergangenen Jahr um 11 Prozent auf 278 Mio. Euro. ots Originaltext: Merck KGaA Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Kontakt Barbara Bennier Tel. +49 6151 72 2579 Fax +49 6151 72 7707 E-mail barbara.bennier@merck.de E-mail: pressestelle@merck.de Internet http ://www.merck.de Original-Content von: Merck KGaA, übermittelt durch news aktuell

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