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Norman J. Dovichi erhält Heinrich-Emanuel-Merck-Preis für Analytik

Darmstadt/München (ots) - Kanadischer Forscher erhält 25.000 Mark - Durchbruch bei der Hochdurchsatz-DNA-Sequenzierung - Preisverleihung auf der Analytika in München Der Heinrich-Emanuel-Merck-Preis für Analytik wird in diesem Jahr an Professor Norman J. Dovichi von der Universität Alberta in Kanada verliehen. Der 45jährige Dovichi erhält den Preis für seine Arbeiten auf dem Gebiet der schnellen Hochdurchsatz-DNA-Sequenzierung, mit der er einen entscheidenden Durchbruch erzielt hat. So wird die Analyse des menschlichen Genoms heute überwiegend nach der von Dovichi entwickelten Methode durchgeführt. Im Rahmen eines Symposiums während der Analytica Conference am 12. April in München überreichten Dr. Klaus-Dieter Franz, Leiter der Zentralen Analytik bei Merck und Professor Dr. Manfred Grasserbauer, TU Wien, Sprecher der Jury, die mit 25.000 Mark dotierte Auszeichnung. In seiner Laudatio unterstrich Grasserbauer die Bedeutung von Dovichis Arbeiten auf dem Gebiet der DNA-Forschung. Der von Dovichis Arbeitsgruppe realisierte Ansatz stelle einen echten Durchbruch bei der Sequenzierung des Humangenoms dar. Mehr als 95 Prozent des menschlichen Genoms sei in diesem Jahr mit Hilfe der von Dovichi entwickelten Methode sequenziert worden. (Nucleic Acids Research, 1999, "Multi-Kapillaren-Elektrophoresesystem zur Sequenzierung und Analyse von DNA im kleinen Maßstab"). Norman J. Dovichi ist Professor am Institut für Chemie der Universität von Alberta, Kanada. Er wurde geboren am 12. April 1954 und besitzt die Staatsbürgerschaften der USA und Kanadas. Nach seinem Diplom in Chemie und Mathematik an der Universität von Nord-Illinois erhielt er die Doktorwürde in analytischer Chemie von der Universität von Utah für seine Arbeit über "Kalorimetrie mittels thermischer Linsen". Dovichis Forschungsinteressen beinhalten hochempfindliche chemische Analytik und bioanalytische Chemie. Seine herausragenden Forschungsergebnisse sind bereits durch eine Vielzahl nationaler und internationaler Einrichtungen gewürdigt worden. Der Heinrich-Emanuel-Merck-Preis für analytische Chemie wurde von Merck 1988 zur Förderung der chemisch-analytischen Forschung gestiftet. Er erinnert an die erste Standardisierung analytischer Methoden, die der Chemiker Dr. Karl Krauch bei Merck vor rund 100 Jahren in seinem Buch "Die Prüfung chemischer Reagenzien auf Reinheit" beschrieb. Der Preis trägt den Namen des Firmengründers Heinrich-Emanuel-Merck, der die Qualitätsphilosophie des Unternehmens mit seinem Anspruch "Ich garantiere stets die Reinheit meiner Präparate" vorgegeben hat. Die Auszeichnung ist zur Vergabe an Wissenschaftler vorgesehen, die sich mit neuen Methoden in der chemisch orientierten Analytik und ihrer Anwendung im Lebensumfeld des Menschen befassen. Bisherige Preisträger: 1988 - Prof. Hiraide, Japan, Prof. Wolfbeiss, Österreich 1990 - Dr. Bidlingmaier, USA, Prof. Nießner, Deutschland 1993 - Prof. Amirav, Israel 1996 - Prof. Harrison, Kanada, Prof. Manz, Großbritannien 1998 - Prof. Zenobi, Schweiz ots Originaltext: Merck KGaA Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Kontakt Barbara Bennier Tel. +49 6151 72 2579 Fax +49 6151 72 7707 E-mail barbara.bennier@merck.de E-mail: pressestelle@merck.de Internet http ://www.merck.de Original-Content von: Merck KGaA, übermittelt durch news aktuell

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