Merck KGaA

Allianz Merck-Praxair hat sich bewährt
Gase und Elektronikchemikalien aus einer Hand - Erste gemeinsame Präsentation in Europa

Darmstadt/München (ots) - Zum ersten Mal präsentieren sie sich in Europa gemeinsam auf der Semicon 2000 in München: Merck und Praxair. Die Strategie beider Unternehmen, Dienstleistungen und Lösungen für die Halbleiterindustrie weltweit aus einer Hand anzubieten, hat sich bewährt. Zusammen mit Praxair, dem größten Industriegasehersteller Nord- und Südamerikas, bestreitet Merck mehr als 16 Prozent des weltweiten Bedarfs an Gasen und Elektronikchemikalien für die Halbleiterindustrie. "In Europa, Nordamerika, Asien - überall waren unsere Kunden von unserem Service überzeugt, Gase und Chemikalien von einem Lieferanten zu erhalten. Die Allianz zwischen Merck und Praxair hat sich bewährt," davon ist Dr. Jürgen Eichler, Leiter des weltweiten Geschäfts mit Elektronikchemikalien bei Merck, überzeugt. Die Vorteile des Bündnisses: Eine breite Produktpalette mit dem zur Zeit größten Produktangebot, das der Markt zu bieten hat. Dank strategischer Lager vor Ort, kluger Logistik und massgeschneiderter Servicepakete sparen Kunden insbesondere bei den laufenden Kosten. Chemische Versorgungssysteme, Prozesschemikalien höchster Reinheit, Beschichtungsmaterialien, Ätzlösungen für Silizium-Wafer und Total Chemical Management: Die Merck-Praxair Allianz bietet genau die Kombination aus exzellenter Produktqualität und aktuellem Know-how, die von der Halbleiterindustrie zur Herstellung von Mikrochips auf der ganzen Welt gesucht wird. Mikrochips sind die Schaltzentralen in Handys, Computern - in allen elektronischen Geräten. Vor 30 Jahren begann die Suche der Chiphersteller nach hochreinen Prozesschemikalien. Merck reagierte als erstes Unternehmen in Europa und entwickelte Chemikalien mit außergewöhnlicher Reinheit unter dem Warenzeichen Selectipur. Die einzigartige Reinheit dieser Chemikalien überzeugte und übertraf die Erwartungen der Kunden. Die Bedeutung von Merck als Marktführer auf dem Gebiet der hochreinen Prozesschemikalien in Europa wuchs exponentiell mit der Bedeutung der Halbleiterindustrie. 1999 erzielte Merck mit Elektronikchemikalien einen Umsatz von weltweit 135 Millionen Euro. Strategische Allianzen mit den wichtigsten Rohmaterialherstellern und die konstante Optimierung eigener Produktionsprozesse helfen Merck, in Europa Marktführer zu bleiben. Damit der konstante Nachschub von Rohmaterialien gewährleistet bleibt, wurde in Darmstadt eine neue Ammoniak-Aufreinigungsanlage in Betrieb genommen. In Fuveau/Frankreich eröffnete Merck ein Analytik- und Logistikzentrum. Im Zuge des wirtschaftlichen Aufschwungs in der Halbleiterindustrie investierte Merck in Malaysia und Taiwan in Anlagen zur Rohstoffaufreinigung und in die Infrastruktur. Mit Santoku gründete Merck in Singapur ein Joint Venture für den Bau einer neuen Produktionsanlage. Gemeinsam mit der japanischen Beteiligungsgesellschaft Kanto belieferte Merck 1999 ein Drittel des Weltmarktes mit Elektronikchemikalien. In Südostasien übertraf Merck 1999 den Vorjahresumsatz um 5,4 Prozent. Merck produziert in Deutschland, Frankreich, Singapur, Taiwan und den USA hochreine Prozesschemikalien: Schwefelsäure, Wasserstoffperoxid, Ammoniak, Tetraethylorthosilicat (TEOS) und die neue Spintech-Serie zur Wafer-Bearbeitung. Praxair versorgt Asien, Europa und die USA mit Gasen aus eigenen Produktionsanlagen. Die Halbleiterindustrie hat den Lieferanten für beides gefunden: Gase und Elektronikchemikalien. Damit ist die Allianz Merck-Praxair auch in Zukunft die erste Wahl der internationalen Kunden aus der Halbleiterindustrie. Die Semiconductor Industry Association (SIA) verkündete im Februar 2000 den Anstieg im weltweiten Halbleiterverkauf für Dezember 1999 auf 14,7 Milliarden US-Dollar. Weltweit erzielte die Branche 1999 einen Umsatz von rund 149 Milliarden US-Dollar. Handys, Palm Pilots, Laptops - die globale Nachfrage steigt, Hightech-Geräte sind begehrt. Die Konjunkturbelebung in Südostasien wird das Wachstum der Halbleiterindustrie weiter ankurbeln. Die SIA rechnet für dieses und kommendes Jahr mit einem Zuwachs von über 20 Prozent. Merck und Praxair präsentieren sich vom 4.-6. April gemeinsam auf der Semicon Europe 2000 in München, Halle A 1.424 und A 1.624. ots Originaltext: Merck KGaA Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Kontakt Merck KGaA Alexandra Klimm Tel. +49 6151 72 2213 Fax +49 6151 72 E-mail alexandra.klimm@merck.de Internet http ://www.merck.de Original-Content von: Merck KGaA, übermittelt durch news aktuell

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