BVDW Bundesverband Digitale Wirtschaft

"Ohne Internet lässt sich keine Wahl gewinnen"

    Berlin (ots) - Der Auftakt der dmmv-Initiative 2002 "Stärkung der Digitalen Wirtschaft" am gestrigen Mittwoch in Berlin stieß auf durchweg positive Resonanz bei den Parteispitzen von SPD, CDU, Bündnis 90/Die Grünen und FDP. Beeindruckende Präsenz von Medienvertretern, die sich aktiv an den Gesprächen von Politikern und führenden Unternehmern der Digitalen Wirtschaft beteiligten.          Der Deutsche Multimedia Verband (dmmv) e.V. hat in einem Vier-Punkte-Plan konkrete Vorschläge an Vertreter der Politik gerichtet, deren  Umsetzung eine spürbare Verbesserung der rechtlichen und gesetzlichen Grundlagen für das Unternehmertum der Digitalen Wirtschaft bedeuten würde und notwendig ist, um die Branche weiter als Konjunkturmotor wirken zu lassen. Am gestrigen Mittwoch diskutierten führende Vertreter des dmmv mit Spitzenpolitikern.          Dass dem Unternehmertum der Digitalen Wirtschaft und dem dmmv zunehmend von Politikern die dringend erforderliche Priorität eingeräumt wird, macht die spontane Zusage von Franz Müntefering (SPD) deutlich. Er betrachtet die gesamte  Branche "nicht nur wirtschaftlich, sondern auch gesellschaftspolitisch als äußerst relevant".          Der Digitalen Wirtschaft und deren Leistungen für das Internet kommt im Wahlkampfjahr 2002 eine besonders starke Bedeutung zu, machte CDU Generalsekretär Laurenz Mayer deutlich: "Es lässt sich keine Wahl mehr ohne Internet gewinnen, nur mit dem Internet auch nicht".          Der Bündnis90/Grüne - Vorsitzende Fritz Kuhn nannte das Potential des Internets "einen absoluten Segen für die Politik" und bot dem dmmv konkrete, weiterführende Gespräche an.          Der dmmv, Europas größte Interessensvertretung der Digitalen Wirtschaft, die zur Zeit mehr als eine halbe Million Beschäftige und ein Gesamtumsatz von rund 65 Milliarden Euro vertritt, bekam neben der Offerte Kuhns auch von allen anderen Parteivertretern weiterführende Gespräche angeboten, die, so Wiedmann, "eine positive Tendenz aufzeigen". So äußerte sich FDP-Bundesgeschäftsführer Hans-Jürgen Beerfeltz hochinteressiert und kooperativ, indem er den Vertretern des dmmv versicherte, den Vier-Punkte-Plan "Stärkung der Digitalen Wirtschaft" noch vor der Bundestagswahl 2002 im Rahmen einer FDP-Präsidiumssitzung als Schwerpunktthema einzubringen.          "Zuversichtlich und erfreut über das enorme Interesse", äußerte sich Rainer Wiedmann, Präsident des dmmv, dann auch auf der abschließenden Pressekonferenz. Die Wichtigkeit der Initiative wurde durch die Anwesenheit verschiedener Spitzenpolitiker unterstrichen.          Zentrale Forderung des Vier-Punkte-Plans ist ein effektiver Schutz digitaler Güter, der diese als kreditfähiges Wirtschaftsgut anerkennt und den Patentschutz vereinfacht. Zweite Forderung ist die Flexibilisierung von Weiterbildung und Beschäftigung in einer Branche, die sich in besonderem Maße durch eine hohe Schnelllebigkeit und Entwicklung kennzeichnet. Dritter Punkt ist die Einrichtung von sogenannten Founding - Agenturen. Abschließend fordert das Papier ein zentrales Beschaffungsmanagement in Form eines Ausschreibungs-Portals.          Teilnehmer der gestrigen Aktion waren die Unternehmer Dr. Carsten Dierks, Geschäftsführer Mindways Multimedia GmbH; Mathias Entenmann, Vorstand paybox.net AG; Alexander Felsenberg, Geschäftsführer dmmv; Rudolf Gallist, Vorsitzender VSI; Dr. Michael Galwelat, Geschäftsführer cimdata.de; Berhard Kloos, HK2 Rechtsanwälte; Dr. Florian Korff, Geschäftsführer Galileo GmbH; Klaus Täubrich, Geschäftsführer Interactive Services AOL Deutschland; Rainer Wiedmann, Managing Partner - die argonauten und Peter Württemberger, CEO Bild.de AG.          Wir über uns:

    Der Deutsche Multimedia Verband (dmmv) e.V. ist Europas mitgliederstärkste Interessen- und Berufsvertretung der Digitalen Wirtschaft. Hierzu gehören alle Marktteilnehmer, deren wesentlicher Geschäftszweck die Schaffung, Entwicklung, Verarbeitung, Veredelung, Speicherung oder Distribution interaktiver digitaler Inhalte, Produkte und Services ist, unabhängig von der technischen Plattform (z.B. Internet, Mobile etc.).

    Die mehr als 1.300 Mitglieder des dmmv sind in den Sektoren Internet- & Multimedia-Dienstleister, Softwareentwickler, Systemhäuser, Zugangsplattformen, Online-Dienste, Internet-Angebote (E-Content, E-Commerce, E-Services) tätig. Er vertritt bundesweit insgesamt mehr als 1.700 Unternehmen* der Digitalen Wirtschaft in allen medien- u. ordnungspolitischen Belangen.

    Als der maßgebliche Berufsverband der Internet- und Multimedia-Industrie entwickelt der dmmv Aus- u. Weiterbildungsmodelle (mit Zertifizierung zur Qualitätssicherung), Kalkulationsgrundlagen, Musterverträge und Handlungsempfehlungen für die neuen Tätigkeitsfelder. Seine Kernfunktion liegt neben der politischen Arbeit in seiner Leistung als Know-how-Pool, Austauschplattform und Anbieter von Serviceleistungen für seine Mitglieder.

    In jedem seiner über 30 Gremien zu Fachthemen bietet der dmmv ein umfassendes Inhalteangebot auf seiner Website (www.dmmv.de). Mit Foren, Mailinglisten, Voting und Downloads steht den Mitgliedern eine effektive Arbeitsplattform zur Verfügung.

    Als Ansprechpartner für Behörden, Presse und andere Branchenvertretungen ist es dem dmmv gelungen, ein starke Interessenvertretung zu schaffen, um dem Bereich der Interaktiven Medien ein für alle Marktteilnehmer ertragreiches Tätigkeitsfeld zu gewährleisten.

    Der ausführliche Vier-Punkte-Plan ist unter www.dmmv.de abrufbar.     

ots Originaltext: dmmv Deutsche Multimedia Verband
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Kontakt:
Deutscher Multimedia Verband (dmmv) e.V.
Christoph Huneke,
Pressesprecher
Tel. 0211/600 456-26, Fax: -33
E-Mail: huneke@dmmv.de

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