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dmmv-Arbeitskreise verabschieden Empfehlung zu AdImpression-Definition

Duesseldorf (ots) - - AdImpressions werden voraussichtlich im Jahr 2000 zur dritten standardisierten Online-Mediawaehrung neben dem Visit und dem PageImpression - Nach der letzten Sitzung des Online-Ausschusses der IVW schlossen sich weitere Medienverbaende der bereits im vergangenen Jahr vom dmmv vorgeschlagenen Messmethode des "Redirect" an - Die IVW hat ebenfalls zugestimmt und prueft nun die Einbindung in das bestehende Verfahren. Die IVW (Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbetraegern e.V.) hat das bestehende Fliege-Verfahren und das dmmv-Redirect-Verfahren einem Vergleichstest unterzogen. Waehrend das Fliege-Verfahren mit jedem Abruf ein vom Werbetraeger extra auszulieferndes Pixel zaehlt, misst das Redirect-Verfahren direkt den Werbemittelabruf. Da die Messgenauigkeit des IVW- und des Redirect-Verfahrens laut dem IVW-Feldtest weitgehend identisch ist, entschied die IVW, den Banner-Abruf (Request) nach dem Redirect-Verfahren zu messen und durch die IVW pruefen zu lassen. Konsens bestand zwischen den Verbaenden, dass das Fliege-Verfahren zur Erfassung von PageImpressions besser geeignet sei, das Redirect-Verfahren jedoch zur Messung der AdImpressions vorzuziehen ist. Die urspruengliche UEberlegung einiger der IVW angeschlossenen Verbaende, zu jedem Banner ein weiteres Zaehlpixel zur Erfassung auszuliefern, wurde zugunsten des dmmv-Vorschlags verworfen. Ein gewichtiges Argument hierbei spielte die Vorlage des dmmv an die IVW, nach der das Gros der Werbetraeger AdServer einsetzen und somit bereits intern im Rahmen der Bannerzaehlung nach dem dmmv-Vorschlag arbeiten. Um die Diskussion ueber die neue Messgroesse auf eine einheitliche Basis zu stellen, verabschiedeten die dmmv-Arbeitskreise eine entsprechende Definition: "AdImpressions sind der messbare Werbemittelkontakt. Sie bezeichnen die Anzahl der von den Clients der Nutzer abgerufenen (requested) Werbemittel vom Server eines Werbetraegers oder anderen AdServers." Die Definition wurde bewusst frei von technischen Aspekten oder den Werbemitteleinsatz betreffenden Fragen gehalten. Ziel war die Trennung zwischen inhaltlicher Festlegung der AdImpressions und der technischen Offenheit fuer kuenftige Anforderungen. Daher erfolgte eine Aufteilung in Definition und Spezifikation: Erste offizielle Spezifikationen des dmmv sind: 1) Die abgerufenen AdImpressions werden ueber das erste zaehlbare Element eines Werbemittels mittels Redirect-Verfahren erfasst. Ein solches Element muss enthalten sein. 2) Der AdImpression erfasst nicht nur den Abruf klassischer (GIF-)Banner, sondern grundsaetzlich auch neue Werbeformen. 3) Ein automatischer Refresh von Bannern sollte nicht unter 30 Sekunden durchgefuehrt werden. ots Originaltext: Deutscher Multimedia Verband (dmmv) e.V. G Im Internet recherchierbar: http://www.newsaktuell.de Kontakt: Deutscher Multimedia Verband (dmmv) e.V. Heide Dombrowski Kaistrasse 14 40221 Düsseldorf Tel.: 0211 600 456 0 Fax: 0211 600 456 33 Email: dombrowski@dmmv.de http://www.dmmv.de Original-Content von: BVDW Bundesverband Digitale Wirtschaft, übermittelt durch news aktuell

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