Der Turbo für Notebooks: Zehn Flash-Festplatten im Vergleichstest

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    München (ots) - "Macwelt": Flash-Laufwerke sorgen für spürbare Geschwindigkeitsvorteile / Geräuschlos, sparsam und robust / SSD-Festplatten müssen aber über ausreichend Pufferspeicher verfügen / Super Talent ist "Macwelt"-Testsieger / Patriot Memory 32 GB SSD "Macwelt"-Preistipp

    Wer sein Notebook schneller machen will, für den sind Flash-Speicher-Festplatten, so genannte Solid State Drives (SSD), trotz höherer Preise eine interessante Alternative zu herkömmlichen magnetischen Festplatten. Denn Dank extrem kurzer Zugriffszeiten und hoher Datenraten bringen Flash-Laufwerke gegenüber magnetischen Festplatten in den meisten Fällen spürbare Geschwindigkeitsvorteile. Zu diesem Ergebnis kommt ein Vergleichstest der "Macwelt" (Ausgabe 6/2009), die zehn SSD-Notebook-Festplatten auf den Prüfstand gestellt hat.

    Mit einem Flash-Laufwerk ausgerüstet, öffnen sich Programme schneller und die Reaktion auf Mausbewegungen oder Klicks erfolgt meist ohne die sonst spürbare Verzögerung. Laut "Macwelt"-Test liegen die Zugriffszeiten zwischen 0,1 und 0,5 Millisekunden - das ist um ein Vielfaches besser als bei magnetischen Festplatten. Ebenso erweisen sich SSD-Festplatten gegenüber herkömmlichen 2,5-Zoll-Geräten als deutlich robuster. Uneinheitlich ist das Bild dagegen in punkto Stromverbrauch. Während einige Flash-Laufwerke sehr sparsam arbeiten, entpuppten sich andere Test-Kandidaten als regelrechte Stromfresser. Insgesamt erreichten die besonders sparsamen Modelle gegenüber der Konkurrenz rund 40 Minuten mehr Batterielaufzeit im Testgerät Macbook Pro. Ein sehr großer Nachteil im Alltagsbetrieb ist bei Flash-Laufwerken allerdings ein fehlender Pufferspeicher. Dieses Manko sorgt beispielsweise beim Schreiben von Daten für massive Leistungseinbrüche. Deshalb sollten Verbraucher beim Kauf unbedingt darauf achten, dass die Flash-Festplatte über genügend Cache-Speicher verfügt.

    "Macwelt"-Testsieger ist das Flash-Laufwerk STT_FT-M28GX25H von Super Talent für rund 290 Euro. Das Modell mit einer Kapazität von 128 Gigabyte liefert dank großem Cache sehr hohe und konstante Datenraten und überzeugt mit einem niedrigen Stromverbrauch. Wer mit 32 Gigabyte auskommt, für den ist der "Macwelt"-Preistipp Patriot Memory 32 GB SSD (etwa 80 Euro) eine günstige und dennoch - im Vergleich zu magnetischen Festplatten - schnelle Alternative.

Pressekontakt:
Christian Möller, Leitender Redakteur "Macwelt",
Tel. 089/360 86-550, E-Mail: cmoeller@macwelt.de
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