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Brattle-Bericht untersucht für verschiedene Regionen weltweit Expansionsmuster elektrischer Energieerzeugung und des fossilen Brennstoffverbrauches

Cambridge, Massachusetts (ots/PRNewswire) - Ein vom US-Forschungsinstitut Electric Power Research Institute (EPRI) durchgeführter und von Wirtschaftswissenschaftlern von The Brattle Group sowie der Energy Ventures Analysis vorbereiteter Forschungsbericht gibt einen Einblick in die elektrischen Energieerzeugungskapazitäten der grössten Strom- und Kraftstoffmärkte der Erde. Sie sind zu dem Schluss gekommen, dass nur wenig Einigkeit darüber besteht, welche neuen Erzeugungsmethoden bevorzugt werden und welche Gründe dafür bestehen.

Nachdem die Konzepte verschiedener Länder weltweit untersucht worden sind, hat die Studie herausgefunden, dass zwar dem Anschein nach die Erzeuger weiterhin die gleiche Expansionsstrategie verfolgen, dies aber so nicht der Fall ist. Versorgungsunternehmen und politische Entscheidungsträger der unterschiedlichen Länder sind zu sehr verschiedenen Schlussfolgerungen gekommen, welche Energieträger für die nächsten zwei Jahrzehnte bevorzugt werden sollen. Ihre Überlegungen machen sie dabei von ihren heimischen Energievorkommen, von Umweltbedenken und der weiteren wirtschaftlichen Entwicklung abhängig.

Während in dem Forschungsbericht keine eigenen Schlussfolgerungen aufgestellt werden, wird die Voraussagungsspanne zahlreicher öffentlicher Institute dokumentiert und interpretiert, um Muster und Verhalten in den regionalen Strom- und Brennstoffmärkten zu erkennen, die Entwicklern und Planern einen allgemeinen Überblick verschaffen können.

Der Forschungsbericht konzentrierte sich hauptsächlich auf Westeuropa, China, Indien und die Vereinigten Staaten (welche schon oder für mehr als zwei Drittel des weltweiten Stromverbrauches verantwortlich sind bzw. demnächst sein werden) als auch auf Brasilien und die reicheren asiatischen Nationen wie Japan, Südkorea und Taiwan. Im Forschungsbericht wurden die Hauptmuster des Energieverbrauchs zur Stromerzeugung sowie die treibenden Kräfte bei der Ausweitung des Erzeugungssektors kenntlich gemacht und zusammengestellt. Eine vergleichende Untersuchung der Länder zeigte, dass bei der globalen Entscheidung für neue Energieerzeugung mehrere Faktoren eine Rolle spielen:

    1. Regionale Wirtschaft. Die relative Wirtschaftlichkeit von kohle- oder
       gaserzeugtem elektrischem Strom ist zwischen den einzelnen Ländern
       uneinheitlich, wobei hauptsächlich unterschiedliche Brennstoff- und
       Kohlepreise, aber auch Technologiesubventionen oder Entscheidungen
       über technologische Einschränkungen eine Rolle spielen.
    2. Infrastrukturelle Einschränkungen. Viele der in der Studie
       analysierten sich entwickelnden Nationen (und darunter vielleicht
       sogar die USA) sind in ihrer Brennstoffversorgungs- und
       Energieverteilungsstruktur potentiell eingeschränkt. Speziell Indien
       kann möglicherweise sein rapides makroökonomisches Wachstum nicht
       ohne ein entsprechendes ehrgeiziges Wachstum in der
       Energieinfrastruktur fortsetzen und umgekehrt.
    3. CO2-Politik. Die CO2-Vorschriften beeinflussen laut Studie in den
       meisten Ländern noch nicht wesentlich die Auswahl der
       Energieerzeugungstechnik, mit Ausnahme der europäischen Länder. 

"Eine sich klar aus dem Bericht ergebende Schlussfolgerung ist, dass sich einige nationale Ziele als unerreichbar herausstellen und das noch weitere Forschungen angestellt werden müssen, um die Unsicherheiten und kritischen Entscheidungsfaktoren zu verstehen, denen sich diese Länder gegenüber sehen werden. Beispielsweise könnten die Ansprüche vieler Länder der EU nicht durchsetzbar sein, was die Loslösung sowohl von kohle- als auch von kernenergieerzeugter Energie hin zu alternativen Energieträgern betrifft", vermerkte Frank Graves, einer der Co-Autoren der Studie und Principal von The Brattle Group.

Weitere Informationen zu dem Bericht "Drivers of New Generation Development -- A Global Review, EPRI report no. 1014920" oder eine Kopie des Berichts erhalten Sie auf der EPRI-Webseite unter http://www.epri.com.

The Brattle Group bietet weltweit auf dem Sektor Wirtschaft und Finanzen Consulting-Dienstleistungen und Expertengutachten für Unternehmen, Rechtsanwälte und öffentliche Institutionen an. Die Fachgebiete umfassen Kartell- und Wettbewerbsuntersuchungen, Begutachtungs- und Schadensfälle sowie Regulierung und Planung in der Netzwerkindustrie. Weitere Informationen erhalten Sie unter http://www.brattle.com

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Laura A. Waters von The Brattle Group, +1-617-864-7900,
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