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Studienfachwahl: Studenten wünschen sich Selbstverwirklichung und Sicherheit

Wahl des Studienfachs: Studenten setzen auf Selbstverwirklichung und Sicherheit. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/68143 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/univativ"

Darmstadt (ots) -

- Wahl des Studienfachs aufgrund von Interessen und Begabungen 
- Aussicht auf einen sicherer Arbeitsplatz hat hohen Stellenwert
- 61 Prozent verfolgen ein konkretes Berufsziel 

Die Mehrheit der deutschen Studenten folgt bei der Wahl des Studienfachs ihren persönlichen Interessen und Begabungen und wünscht sich vor allem einen sichere berufliche Zukunft. Die Verdienstaussichten im künftigen Job spielen dabei eher eine sekundäre Rolle. Das ergab eine aktuelle deutschlandweite Umfrage des Personaldienstleisters univativ unter 1023 Studenten.

Idealismus und persönliche Interessen ja, aber bitte mit Sicherheiten - gern auch als Beamter

Rund zwei Drittel (67 Prozent) wählten ihr Studienfach, weil es ihren individuellen Talenten entspricht und die Studieninhalte mit ihren persönlichen Interessen harmonieren. Zudem entschied sich jeder fünfte Student (20 Prozent) für sein Studienfach, weil er nach dem Abschluss etwas in der Welt bewegen möchte. "Anstatt die Ellbogen auszufahren und die Karriere zur obersten Priorität zu machen, setzen die Studenten schon bei der Wahl ihres Studienfachs auf ganz individuelle Werte", erklärt Olaf Kempin von univativ. Selbstverwirklichung steht bei den Millenials tatsächlich hoch im Kurs.

Fast genauso wichtig ist den Studenten eine sichere Zukunft: 58 Prozent gaben an, ihr Studienfach gewählt zu haben, weil sie sich davon nach dem Abschluss einen sicheren Job und ein geregeltes Einkommen versprechen. In dieses Bild passt auch, dass über die Hälfte der Befragten (54 Prozent) sich über eine Verbeamtung freuen würde. Allerdings wird nicht einmal jeder Zehnte (8 Prozent) den Beamtenstatus auch erreichen. Nur jeder dritte Student (36 Prozent) entschied sich für sein Studienfach, weil in seinem künftigen Beruf ein besonders hohes Einkommen winkt. Wie hoch dieses Einkommen dann allerdings sein soll, spielt eine untergeordnete Rolle.

Wunschvorstellungen der Eltern spielen heute nur noch eine geringe Rolle bei der Studienwahl: Nur 10 Prozent der Befragten gaben an, mit ihrer Fachwahl den Erwartungen ihrer Eltern gerecht werden zu wollen. Weitere 6 Prozent wollen später in die Fußstapfen ihrer Eltern treten.

61 Prozent verfolgen ein konkretes Berufsziel

Knapp zwei Drittel der Befragten verfolgen mit ihrem Studium ein klares Ziel. 34 Prozent der Studenten gaben an, schon seit Studienbeginn mit einem festen Berufsziel zu studieren. Weitere 27 Prozent sind sich ebenso sicher, haben aber erst im Laufe des Studiums einen ganz konkreten Beruf ins Auge gefasst. Ein Drittel (32 Prozent) kennt zwar seine beruflichen Optionen, hat sich aber noch nicht für einen Beruf entschieden. Nur 7 Prozent wissen noch gar nicht, wo die Reise hingehen soll.

Die große Mehrheit der Befragten wird das Studium mit einem Bachelor (41 Prozent) oder einem Master (47 Prozent) abschließen. Weitere 7 Prozent gaben an, derzeit zu promovieren. Die Motivation für Master oder Promotion ist unterschiedlich. Allerdings entschied sich fast jeder Zweite (48 Prozent) für einen höheren akademischen Abschluss, um die eigenen Karrierechancen zu verbessern. Gleichermaßen wichtig war den Studenten außerdem, sich durch den höheren Abschluss ein entsprechend höheres Gehalt zu sichern und ihr Fachwissen weiter zu vertiefen (jeweils 18 Prozent). Ein höheres gesellschaftliches Ansehen (5 Prozent) oder eine wissenschaftliche Karriere (5 Prozent) war nur für 10 Prozent der Studenten ausschlaggebend.

"Die Studenten wünschen sich vor allem Sicherheit, auch finanziell", erklärt Olaf Kempin. "Nur die wenigsten machen das Gehalt zur obersten Priorität, die Lebensqualität ist wichtiger. Das Bedürfnis nach möglichst viel persönlicher Freiheit findet im Wunsch nach einer guten Work-Life-Balance und Flexibilität seinen Ausdruck."

Über den unicensus kompakt

Der "unicensus kompakt" ist eine Blitzumfrage der univativ GmbH & Co. KG, Darmstadt. Der Personaldienstleister befragt dafür regelmäßig bundesweit rund 1.000 Studenten in Deutschland zu für sie relevanten Themen. Weitere Informationen im Internet unter www.unicensus.de.

Über die univativ-Gruppe

Die univativ-Gruppe besteht aus den Kernmarken univativ und provativ. univativ ist ein Personaldienstleister für die Vermittlung von Young Professionals in Unternehmen. univativ vermittelt seit 1998 erfolgreich studentische Fachkräfte und Berufseinsteiger zur Unterstützung des Projekt- und Tagesgeschäftes an mehr als 250 Kunden aller Branchen - darunter mehr als Dreiviertel der DAX-Konzerne. In bundesweit 13 Niederlassungen und einem Standort in der Schweiz mit insgesamt mehr als 1.200 Mitarbeitern pflegt univativ den persönlichen Kontakt zu Unternehmen und 7.000 Studenten und Absolventen an rund 60 renommierten Hochschulen.

provativ ist ein Personaldienstleister für die Vermittlung von erfahrenen, freiberuflichen IT-Experten in Projekte. provativ ist, genauso wie univativ, ein Tochterunternehmen der univativ-Gruppe und bundesweit in zwei Niederlassungen vertreten.

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