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Finanzchefs haben durch den Ausbau ihrer Rolle bessere Aussichten auf den CEO-Posten

Frankfurt am Main (ots) - Studie des BearingPoint Institute: Wirtschaftliche Turbulenzen und die Bereitschaft zu einem Arbeitgeberwechsel sind weitere Faktoren für den Aufstieg vom CFO zum CEO

Über einen Zeitraum von zehn Jahren ist rund ein Viertel der Europäischen Fortune Gobal 500 CFOs zum CEO aufgestiegen. 61 Prozent der Finanzchefs haben dafür ihren Arbeitgeber gewechselt, 33 Prozent sogar den Industriezweig. Das sind die Ergebnisse einer Studie des BearingPoint Institute, welche die Karriereentwicklung von 178 CFOs in den Jahren 2004 bis 2013 analysiert hat. Bei der vergleichenden Betrachtung des STOXX Europe 600 Index über denselben Zeitraum hat die Untersuchung außerdem ergeben, dass CFOs vermehrt in ökonomisch unsicheren Zeiten in den Fahrersitz wechseln.

Spezifische Expertise ist Trumpf / Banking & Capital Markets verhältnismäßig offen für Quereinsteiger

Bei der Betrachtung verschiedener Wirtschaftssektoren zeigen die Ergebnisse der Studie, dass die Wahrscheinlichkeit für einen Wechsel vom CFO- auf den CEO-Posten stark von der Branche abhängt. Nahezu ein Viertel (22 Prozent) aller Financhefs, die in die Rolle des CEOs wechselten, tat dies im Branchensegment Banking & Capital Markets, nur neun Prozent hingegen zum Beispiel im Bereich Automotive. Die Untersuchung hat darüber hinaus ergeben, dass Unternehmen aus dem Segment Banking & Capital Markets offener für CFOs mit Erfahrung in anderen Branchen sind als beispielsweise Energieversorger oder Automobilhersteller.

"Um im Segment Banking & Capital Markets CEO zu werden, können neben der Branchenerfahrung auch profunde Kenntnisse der Finanzfunktion per se zum Ziel führen", kommentiert Franz Hiller, Partner und Leiter der Service Line Finance, Risk & Compliance bei BearingPoint. "Allgemein betrachtet ist die spezifische Expertise in einem Industriezweig jedoch von Vorteil, immerhin steigen zwei Drittel der CFOs innerhalb ihrer Branche zum CEO auf." Prominente Beispiele aus Deutschland sind Joe Kaeser (Siemens), Timotheus Höttges (Deutsche Telekom) und Kurt Bock (BASF).

Die veränderte Rolle des CFO

Franz Hiller merkt an, dass die absolute Rate von 26 Prozent CFO-CEO Wechseln höher war, als erwartet. Die für die Studie geführten Interviews und die Erfahrung mit Kunden aus dem CFO-Bereich liefern hier jedoch einige Aufschlüsse. "Historisch wurden CFOs in Europa bei der Suche für den CEO-Nachfolger oftmals übersehen, weil ihre Rolle dafür zu operativ aufgestellt war. Aber die gestiegenen internen und externen Anforderungen an Unternehmen haben auch das Profil des Finanzchefs verändert. Heute umfasst die Rolle in der Regel auch die Verantwortung für Regulierungs- und Compliance-Themen sowie die Agenda zur Digitalisierung des Unternehmens", fügt Hiller hinzu. "Die Finanzabteilungen sind heute viel besser aufgestellt, um strategischen Mehrwert zu schaffen und der CFO nimmt dadurch vermehrt die Rolle des Business Partners oder Co-Piloten im Unternehmen ein. Dass CFOs dadurch automatisch zu einem Kandidaten für den CEO-Posten werden, ist einfach nachvollziehbar."

Die Studie ist als Download erhältlich unter: http://www.bearingpoint.com/de-de/7633-10116/

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