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14. Ministerialkongress: Auch in der Krise setzt die Verwaltung auf Modernisierung
Schlüsseltechnologien und staatliche Investitionen machen innovative Entwicklungen möglich

Berlin (ots) - Der 14. Ministerialkongress, der heute in Berlin zu Ende geht, stand dieses Jahr ganz unter dem Motto "Standortfaktor Verwaltung - Gestärkt aus der Krise hervorgehen". Die Umsetzung des IT-Investitionsprogramms, föderative E-Government-Projekte, die Einführung des elektronischen Personalausweises, die Behördenrufnummer D115 sowie Diskussionen über den IT-Planungsrat und die Förderung der IT-Sicherheit waren Highlights der Veranstaltung. "Bund, Länder und Kommunen haben die Herausforderung angenommen, Verwaltungsprozesse schlanker, schneller und effizienter zu machen. Zahlreiche innovative Projekte belegen den Erfolg", sagt Jon Abele, Partner und Leiter des Geschäftsbereichs Public Services der BearingPoint GmbH. "Bei konsequenter Umsetzung der begonnenen Projekte nimmt der Standort Deutschland im internationalen Vergleich eine Spitzenposition in der Verwaltungsmodernisierung ein."

Der Ministerialkongress, den die Management- und Technologieberatung BearingPoint vor 14 Jahren ins Leben gerufen hat, gilt als eines der wichtigsten Foren für Experten und Entscheidungsträger zum Thema Verwaltungsmodernisierung. An zwei Kongresstagen stellten hochkarätige Redner und Referenten Meilensteine, Best Practices, wesentliche Reformvorhaben und innovative IT-Projekte vor. Der Kongress schließt mit der Preisverleihung des 9. eGovernment-Wettbewerbs.

Föderalismusreform und IT-Investitionsprogramm machen deutsche Verwaltungen zukunftsfähig

Wie gut ist die deutsche Verwaltung auf die Zukunft vorbereitet? Antwort darauf gab Keynote Speaker Staatssekretär Dr. Hans Bernhard Beus. Er verwies auf das IT-Investitionsprogramm, mit dem die Bundesregierung 2009 und 2010 zusätzlich 500 Millionen Euro für die Modernisierung der Verwaltung bereitstellt - hauptsächlich für die Bereiche IT-Sicherheit, IT-Konsolidierung in der Bundesverwaltung, Green-IT und Zukunftsfähigkeit. Beus machte deutlich, wie wichtig dieser Schritt sowohl für die Konjunkturstärkung der deutschen Wirtschaft als auch insbesondere für die Modernisierung der Verwaltung ist - diese soll noch sicherer, umweltfreundlicher, bürgernäher und effizienter werden. Dabei warb er engagiert für die Projekte elektronischer Personalausweis, D115 und De-Mail.

Auch die Föderalismusreform, die im August diesen Jahres in Kraft getreten ist, stellt einen Quantensprung im E-Government dar: Deutschland ist der erste Staat, der eine Infrastrukturregelung für Öffentliche IT in der Verfassung verankert und damit lückenlose und medienbruchfreie Kommunikation zwischen allen deutschen Behörden sicherstellt. Maßgeblich dafür ist zum Beispiel die für 2010 geplante Einführung der Schlüsseltechnologie De-Mail - ein Kommunikationsmittel, das den sicheren Austausch rechtsgültiger elektronischer Dokumente zwischen Bürgern, Behörden und Unternehmen über das Internet ermöglichen soll. Im Rahmen des Kongresses wurde auf dem Podium diskutiert, wie wichtig die Erarbeitung einer übergreifenden E-Government-Strategie von Bund, Ländern und Kommunen für die Standortentwicklung in Deutschland ist.

Mehrwert für die Bürger - elektronischer Personalausweis und D115

Der Einsatz moderner Informationstechnologien ermöglicht nicht nur der Verwaltung einen konkreten Mehrwert, sondern auch den Bürgern. Bestes Beispiel: Der elektronische Personalausweis, der ab November 2010 den herkömmlichen Ausweis ablösen soll. Ab dann können sich Bürger im Internet ausweisen - gegenüber Behörden aber auch beim Online-Shopping oder Online-Banking. Damit rückt auch das Thema IT-Sicherheit in den Vordergrund. "Mit dem elektronischen Personalausweis werden elektronische Identitäten verlässlich im Netz bereitgestellt - diese Entwicklung in der IT-Sicherheit bringt nicht nur das E-Government, sondern auch das E-Business nachhaltig voran", erklärt Jon Abele.

Ein weiteres Plus an Bürgerservice ist die Behördenrufnummer D115, die dieses Jahr in einer ersten Welle gestartet wurde. Seitdem haben Bürger einen direkten Zugang zu Auskünften über Leistungen der öffentlichen Verwaltung. Derzeit ist die Nummer in ausgewählten Regionen der Bundesländer Berlin, Hamburg, Hessen, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen verfügbar. Nach Ablauf der Pilotphase, Ende 2010, soll entschieden werden, ob und in welcher Form die einheitliche Behördenrufnummer 115 bundesweit eingeführt wird. Über erste Erfahrungen sprach Dr. Dominik Böllhoff, Projektleiter 115 des Bundesministeriums des Innern.

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