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EU und Parfumbranche wollen durch effektivere Gesetzgebung mehr Wettbewerb schaffen und das Vertrauen der Kunden stärken

Brüssel (ots/PRNewswire) - Mitglieder des Europäischen Parlaments und der EU-Kommission werden heute mit Mitgliedern der Parfumindustrie zusammentreffen, um die Herausforderungen anzugehen, denen sich die europäische Branche gegenübersieht: durch eine bessere Gesetzgebung soll der Wettbewerb und das Vertrauen der Kunden gestärkt werden. Julie Girling, Mitglied des Europäischen Parlaments, wird mit Armand de Villoutreys, Leiter der Abteilung für Duftstoffe von Firmenich und Mitglied des Vorstands der IFRA, zusammentreffen. Sie werden bei der Vernissage der Ausstellung mit dem Titel "Ein Sinn für Realität" im Europäischen Parlament sprechen, einer interaktiven Ausstellung über die Kunst und die Wissenschaft der Parfümherstellung in Europa.

"Um das Vertrauen der Kunden zu gewinnen, brauchen wir eine wirksame Gesetzgebung", erklärte Julie Girling, MdEP. Sie fuhr fort: "Ich leite eine EP-Arbeitsgruppe zu diesem Thema und bin beeindruckt davon, wie engagiert die Parfümindustrie und die IFRA dabei sind, das Vertrauen der Kunden durch freiwillige Initiativen zu verbessern. Sie verfügen über eine Reihe feststehender Normen, einen Verhaltenskodex und mit der Unterstützung von der EU-Kommission haben sie ein langfristig angelegtes Wissenschaftsprogramm mit dem Namen IDEA [http://www.ideaproject.info] - International Dialogue on the Evaluation of Allergens (http://www.ideaproject.info ) auf den Weg gebracht. Es wurde Anfang des letzten Jahres eingeführt und ist dazu gedacht, verschiedene internationale Interessengruppen einzubinden wie Akademiker, Regulierungsbehörden, Dermatologen, Verbraucherorganisationen und Branchenexperten. Das Ziel des IDEA [http://www.ideaproject.info]-Programms ist es, zusammen die Wissenschaft der Duftstoffallergene zu untersuchen und eine Übereinstimmung bei internationalen Protokollen, Methodologien und festgelegten Kriterien zur Überprüfung des potenziellen Risikos von Duftstoffallergenen zu finden. Dieses Programm ist dazu gedacht, die Methoden zur Risikoeinschätzung zu verbessern und angemessene Risikomanagementmassnahmen auf eine transparente und kollaborative Weise festzulegen. Ich bin der Überzeugung, dass wir durch Ansätze wie diesen und durch effektive Gesetzgebung das Vertrauen der Kunden stärken werden", erklärte Girling.

Eines der Ziele dieser Ausstellung ist es, die Aufmerksamkeit darauf zu lenken, dass das wertvolle Wissen der europäischen Unternehmen entsprechend der hohen Innovationsrate in einem hochkompetitiven Weltmarkt geschützt werden muss.

Die Parfümbranche ist ein Beispiel eines erfolgreichen und hart umkämpften europäischen Sektors, der von Kreativität und Innovation lebt. Die Branche schafft Mehrwert und Arbeitsplätze in einer langen Wertschöpfungskette und es ist wichtig, dass die EU ein politisches Rahmenwerk schafft, in der die Branche sich entwickeln kann. Den Schutz des Knowhows in Europa in Einklang zu bringen, ist entscheidend für den kontinuierlichen Erfolg. IFRA wird in diesem Kontext eng mit allen Interessengruppen an der Annahme einer von der EU-Kommission vorgeschlagenen Direktive zum Schutz des nicht veröffentlichten Knowhows und vertraulicher Geschäftsinformationen zusammenarbeiten.

"Der Schutz unseres Knowhows ist der Dreh- und Angelpunkt in unserer Branche", erklärte Armand de Villoutreys. Er fuhr fort: "Mit dem Schutz kommt auch Verantwortung: für Sicherheit, Qualität und auch für Transparenz. Das Vertrauen unserer Kunden müssen wir auf offene und wirksame Weise ständig neu gewinnen, falls wir die Erlaubnis zum Schutz unseres Knowhows erhalten.

"Wir in der Parfümindustrie halten freiwillig strenge Normen bei der Sicherheit der genutzten Substanzen ein und wir fördern relevante Kundeninformationen und Transparenz bei der Risikobewertung und beim Risikomanagement. Wir sind der Überzeugung, dass eine bessere Regulierung das Vertrauen der Kunden stärken wird, wodurch die Branche ihr Knowhow schützen und wettbewerbsfähig bleiben kann. Transparenz und Schutz des Knowhows schliessen sich nicht gegenseitig aus. Sie sind eng miteinander verbunden und sind voneinander abhängig", erklärte Villoutreys.

Redaktionelle Hinweise:

Die Ausstellung wird vom 2. Dezember bis 4. Dezember im EU-Parlament in Brüssel, Gebäude Alterio Spinelli (ASP), 3. Stock, stattfinden.

Die Pressekonferenz wird am 2. Dezember um 16.30 im Raum PHS 0A50, EU-Parlament, Gebäude Alterio Spinelli (ASP), Brüssel, stattfinden.

Auf der Pressekonferenz sprechen: Julie Girling, Mitglied des Europäischen Parlaments, und Armand de Villoutreys, Leiter der Abteilung für Duftstoffe von Firmenich und Mitglied des Vorstands der IFRA.

Fakten & Zahlen:

10 Milliarden Euro Industrie

35.000 direkte Mitarbeiter

8 Millionen Arbeitsplätze in der Wertschöpfungskette

350 Milliarden Euro Bruttomehrwert

Investition von 18 % des Umsatzes in Innovation

25 % des Markts sind Haushaltsprodukte & Waschmittel

25 % des Markts sind Luxusparfüms

50% des Markts sind Kosmetik & Hygieneartikel

http://www.ifraorg.org

Pressekontakt:

Stephen Weller, IFRA, Telefon: +32-2-214-2067, Mobil:
+32-497-57-33-94, sweller@ifraorg.org
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