Britisches Wirtschaftsministerium gibt grünes Licht für Geschäfte mit Tamoil
Für den Ölkonzern bestehen keine Handelsbeschränkungen

Elmshorn (ots) - Die Tamoil/HEM unterliegt keinen Handelsbeschränkungen im Rahmen der Sanktionsbestimmungen hinsichtlich Libyens. Das hat nun auch das britische Wirtschaft -und Finanzministerium bestätigt. Damit hat jetzt nach Deutschland, Italien, Schweiz und Niederlanden auch die britische Regierung ihre Rechtsposition zu Gunsten Tamoil dargestellt.

Die BP/ARAL zeigt sich unbeeindruckt von der Erklärung des britischen Wirtschaft -und Finanzministeriums und hält sich weiterhin nicht an die Liefervereinbarungen mit Holborn European Marketing Company Limited und der Deutschen Tamoil GmbH. Der britische Ölkonzern gibt dabei vor, sich auf Embargovorschriften zu berufen.

BP/ARAL weigert sich, gerichtlichen Entscheidungen nach zu kommen und weist öffentlich darauf hin, nur eine Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes verbindlich zu akzeptieren. Ein derartiges Verfahren ist in Brüssel aber nicht anhängig.

"Trotz gerichtlicher Entscheidungen und eindeutiger Rechtslage versteckt sich BP weiter hinter dem Vorwand nicht gegen Embargovorschriften zu verstoßen. Der Lieferboykott der BP ruft verstärkt Unverständnis hervor," beurteilt Catrin Bedi, Pressereferentin, Deutsche Tamoil GmbH, das Vorgehen von BP.

Trotz mehrfacher gerichtlicher Anordnungen und Entscheidungen kommt die BP/ARAL seit März ihren Lieferverpflichtungen gegenüber den HEM Tankstellen nicht mehr nach.

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